Bonner Presseblog - Am Puls der Bundesstadt

Bonn

WCCB-Prozess: Trickst „Pensionärin“ Bärbel Dieckmann?

2017-11-11 FB_Bärbel_Dieckmann_auf_Weltklimakonferenz 1
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(Bonner Presseblog) Nun also doch! Die dermaleinst selbstbewusste Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (die schon damals nicht für Transparenz stand) erschien vor Gericht und sagte aus. Doch was erwartet man, wenn sich jemand der als Stadtoberhaupt für ein 300 bis 500 Millionen Euro-Projekt verantwortlich ist, sich aber dafür nicht verantwortlich fühlt (und angeblich keine Mailadresse hatte)? Wie glaubhaft ist Frau Dieckmann, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war zu behaupten, dass das WCCB nicht ihr Baby gewesen sei?

Ganz wesentlich für „externe Prozessbeobachter“, welche die aufsteigenden Nebel aus der Maschine von B.D.`s Anwaltkanzlei Hamm & Partner erahnen, erscheint eine Passage in der Bonner Rundschau vom 20.12.2017 unter dem Titel: „Bonn prüfte Kims Bonität nicht – Ex-OB Dieckmann äußerte sich zum Skandal um das WCCB“. Dort heißt es:

Dieckmann berief sich in ihrer Antwort nur ein- oder zweimal auf Erinnerungslücken („Das weiß ich nicht mehr“), ansonsten schilderte sie ausführlich aus ihrer Sicht die zwölf Jahre zurückliegenden Vorgänge, betonte dabei aber, es sei für sie eine Herausforderung, zu unterscheiden, was sie damals wusste „und was ich heute aufgrund von Aktenstudien weiß.

Da es zu den Grundrechten eines Angeklagten oder Zeugen gehört, sich nicht selbst zu belasten, kann das Bärbel Dieckmann nur heißen: je länger ich mich mit den Akten beschäftige um als Zeugin auszusagen, desto mehr weiß ich was ich damals nicht hätte wissen dürfen, um mich nicht selbst zu belasten.

Wie „missliebig“ so eine Akte aus dem Stadthaus aussehen kann, erkennt man hier an den Seiten 86 und 87 des RPA Berichts vom Juli 2009.

Auch der Rat erwartet deshalb (bis auf die zur Solidarität verpflichtete SPD und die Linken) keine überraschenden Erkenntnisse: „CDU-Fraktionschef Klaus-Peter Gilles zeigte sich wenig überrascht von Dieckmanns Aussagen. Wer erst juristisch zur Zeugenaussage gezwungen werden müsse, habe offenkundig wenig Interesse an Aufklärung.“

Nach den sich überstürzenden Pressemeldungen tauchen aber, nicht unerwartet, Widersprüche auf, welche die Noch-Präsidentin der Welthungerhilfe, die lt. Jochen Hilgers als Zeugin sehr nervös wirkte, nicht glaubwürdig erscheinen lassen.

Die werden hier nicht weiter ausgebreitet, denn bis zum Zivilprozess gegen Man-Ki Kim am 28. Februar 2018, sollen die Chancen für ein Schadensersatzprozess gegen Bärbel Dieckmann abgewogen werden. Bis dahin werden Beiträge des Bonner Presseblogs aus dem Archiv gekramt (u.a. der auf Betreiben der Bonner Linken gelöschte RPA-Bericht) um mitzuhelfen Licht ins Dunkel zu bringen, das von jeher die Frau des ehemaligen NRW- Justiz- und Finanzminsters Jochen Dieckmann und auch ihren Nachfolger den Genosse Jürgen Nimptsch umgab…

Zunächst deshalb nur die Verlinkungen (soweit nicht im Text enthalten) zu Presseberichten vom 20.12.2017:

GAZ: „Stadt erwägt WCCB-Klage gegen Ex-OB-Dieckmann“ und Kommentar: „Nicht sehr glaubwürdig“

WDR Lokalzeit: „Ex-Oberbürgermeisterin Dieckmann als Zeugin vor Gericht

Siehe auch, Die Millionenfalle 96 vom 25.02.2015: „Was wusste Bärbel Dieckmann?“

„Als durch den ersten WCCB-Report des Rechnungsprüfungamtes (RPA) im April 2010 öffentlich wurde, dass Ex-Stadtdirektor Arno Hübner bereits im Februar 2008 über Untergangsszenarien brütete, erschien auch das Nicht-mehr-Kandidierenwollen von Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann in einem neuen Licht. Die hatte im August 2008 erklärt: „Demokratie verleiht Macht auf Zeit, Demokratie lebt auch vom Wechsel.“

und Eigenrecherche P. Riemann vom 20.07.2009: „Bärbel Dieckmann, das WCCB und das Wohl der Stadt“

„Die vollmundigen Sprüche, mit denen Fehler vertuscht und die BürgerInnen beruhigt werden sollten, haben die Sache aber nur schlimmer gemacht: man fühlt sich von der Dickmannschen Verwaltung verschaukelt…

Die Stadt Bonn wird wohl immer weniger „auf das Geschäftsgebaren des Investors Einfluss nehmen können“, wie das in der valiumgetränkten Meldung nach dem Offenbarungseid der Verwaltungschefin Anfang Mai 2009 hieß.“

WCCB-Prozess mit Bärbel Dieckmann – kommt`se oder kommt´se nicht?

Belastende_Aussage_gegen_Bärbel_Dieckmann_Ich_habe_Euch_ mit_Absicht_WDR-Lokalzeit
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(Bonner Presseblog) Noch immer nichts im Internet zu finden, wann Ex-OBiene B.D. vor dem Landgericht Bonn aussagen muss. Jetzt wird es aber langsam Zeit, denn der Countdown läuft nur noch bis zum 31. Dezember 2017!

Auch nicht schlauer macht die geschädigten Bonner Bürger die offizielle Pressemitteilung des Landgerichts vom 27.09.2017: „Über die Frage, ob Frau Dieckmann sich auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen kann, hatte die Kammer durch Zwischenurteil zu entscheiden (§ 387 ZPO). Die Kammer hat bislang noch  keinen Beweistermin zur Vernehmung von Frau Dieckmann bestimmt. Das Zwischenurteil der Kammer ist mit der sofortigen Beschwerde anfechtbar.“

Weil von Dieckmanns Kanzlei Hamm & Partner keine Anfechtung erfolgte, müsste Bärbel Dieckmann, nach Meldungen der Lokalpresse heute eigentlich in der Stadt zu Gast sein, die sie bisher ziemlich gemieden hatte.

Und da die Frau des ehemaligen Justizministers Jochen Dierckmann wg. Verjährung nicht mehr strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann * bringt die Redaktion zur Einstimmung auf ein trauriges Kapitel Bonner Rechtsgeschichte:

a) einen Beitrag zur Amtshaftung der ehemaligen SPD-Oberbürgermeisterin, die sich offenbar bis heute keiner Verantwortung bewusst ist, aber ihre Untergebenen in das letztendlich nicht besonders scharfe Messer der Justiz laufen ließ und

b) die WDR-Interview-Konserve (ab 3:06 Minuten) mit der heutigen Präsidentin der Welthungerhilfe, welche inzwischen über 1.400 Mal angeklickt wurde. Die Moderatorin, die auf das Bürgschafts-Wischiwaschigemogel der OB und ihre platten pro-domo Statements („Das WCCB ist nicht mein Baby“) höflich aber bestimmt nachsetzte, soll im Anschluss daran „Schwierigkeiten“ bekommen und später den Sender gewechselt haben. Ja, so geht Demokratie…

* Fast fürsorglich klingt die PM des LG Bonn, um dem Normalbürger die (nicht ganz einfache?) Rolle von Bärbel Dieckmann zu erläutern.

Die Entscheidung der Kammer steht in keinem rechtlichen Zusammenhang zu den abgeschlossenen Strafverfahren rund um den WCCB-Bauskandal. Gegenstand des Zivilverfahrens ist ausschließlich die Frage, wer für den wirtschaftlichen Schaden aufkommen muss, nicht aber die Frage, wer ggf. eine strafrechtliche Verantwortung trägt.

Ferner hat Frau Dieckmann hier – im Gegensatz zu den Strafverfahren – die Aussage nicht deshalb verweigert, um sich nicht selbst ggf. einer Strafverfolgung auszusetzen. Ein solches Zeugnisverweigerungsrecht scheidet im vorliegenden Zivilverfahren bereits deshalb aus, weil etwaige in Betracht kommende Straftatbestände zwischenzeitlich verjährt wären, so dass Frau Dieckmann eine Strafverfolgung jedenfalls nicht mehr befürchten muss.“

WCCB Prozess: Bärbel Dieckmann vor Gericht, aber wann?

Bärbel_Dieckmann_kann_gar_nicht_zurücktreten...
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(Bonner Presseblog) Leise rieselt der Schnee (noch nicht einmal) und leise verrieselt die Zeit… Ganz bewusst?

Ursprünglich hieß es Anfang November im Generalanzeiger:“Am 20. Dezember soll die heutige Präsidentin der Welthungerhilfe im Schadensersatzprozess der Stadt Bonn gegen den früheren WCCB-Investor Man-Ki Kim und dessen Rechtsberater vor dem Bonner Landgericht in den Zeugenstand treten.“

Ob das immer noch gilt? Oder wird die ehemalige SPD-Frontfrau „zwischen den Jahren“ vernommen werden. Nur eins ist gewiss: „Die Schadensersatzansprüche der Stadt gegen die frühere Verwaltungschefin enden am 31. Dezember 2017.“

Ob sich Richter Bellin ähnlich schwer tut wie beim Prozess um die Auladecke? Da wurde ein komplexer und erwiesener Betrugs-Sachverhalt des SGB „stark vereinfacht“ und statt Aufklärung konzentrierte sich der Vorsitzende auf die „suboptimale Kommunikation zwischen allen Beteiligten.“ Völlig unentdeckt, blieb das an Vertuschung grenzende Herumeieren des IHK-Gutachters und die Schmutzeleien zwischen Friedhelm Naujoks und seinem Spezi Manfred Knobloch. Der durfte die Pfuschdecke in der Aula des KAG zunächst begutachten (keine Baugefährdung!) und sie dann so umbauen lassen, dass sie ihre Zulassung verlor.“

Hoffen wir, dass es jetzt in Sachen Dieckmann/Kim/Stadt Bonn anders läuft, und nicht so sehr von „suboptimaler Kommunukation“ die Rede ist, sondern auch von Verantwortung der Noch-Präsidentin der Welthungerhilfe.

Jugendamt-Horror: Die Stadt Bonn, das Recht und die Meinungsfreiheit

Jugendamt Bonn Homepage
Jugendamt Bonn Homepage
Jugendamt Bonn Homepage

(Bonner Presseblog) Bonner Jugendamt weiter in der Kritik!  Opposition 24 berichtet vom „Fall Weiberg“, der eigentlich ein skandalöser Fall des städtischen Abteilungsleiters Udo Stein und des Geschäftsführers Kurt Dauben vom dubiosen Verein „Kleiner Muck“ ist.

„Das Problem: Aufgrund der krassen Unwahrheiten und eines falschen Berichtes erhielt der Subunternehmer „Kleiner Muck E.V.“ jahrelang einen sehr lukrativen Auftrag, sich um die Weiberg entzogene Tochter zu kümmern. Es geht also um ziemlich viel Geld. Die krassen Falschdarstellungen, die der „Muck“ abgab, wurden vor einer Kölner Spezialkammer verhandelt und als Lügen entlarvt, belegt und auch so vom Gericht klassifiziert. Das Jugendamt hat ebenfalls verschiedene falsche Tatsachen vor Gericht behauptet. Es wird noch gerichtlich zu entschieden sein, ob diese falschen Behauptungen explizit als „Lüge“ benannt werden dürfen.“

Außenstehende fragen sich, wann endlich Köpfe im Amt rollen (nachdem Rechtsdezernent und „Saubermann“ Rüdiger Wagner unter Zurücklassen des Amtsleiters Stein in den Ruhestand entfleucht ist) und gegen den „Kleinen Muck“ von Amts wegen „aufgemuckt wird“. Aber solange Bonner Richter nicht bereit sind dieses Netzwerk zu zerreißen werden bloß Papier und Urteile produziert. Verdacht: hier wird zu Lasten der Betroffenen und der Steuerzahler mal wieder auf Zeit gespielt, damit die Schuldigen im Stadthaus nicht belangt werden…

Hinweis: Leider nichts Neues. Auch beim Asbest- und Baugefährdungsskandal (Aula KAG) und bei der Trinkwasserpanscherei mit nicht zugelassenen „Versuchanlagen“ des „Legionellen-Abtöters“ Friedhelm Naujoks (SPD), wurden die beauftragten Subunternehmer Michael Seiler (Mache alles!) aus Silbitz und Josef Küpper Söhne GmbH in Bonn vom SGB geschützt und die Strafverfolgung mit dubiosen Methoden unterlaufen.

Jamaika-Koalition ging baden – aber nicht in Bonn?

a4_architekten_wbw-wasserland-bonn-perspektive
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(Bonner Presseblog) Kritik an der 60 Millionen Euro-Badentscheidung: nix vom WCCB gelernt, oder gönnen die Genossen der Jamaika-Koalition nichts und legt sich (gerade deshalb?) die Bonner SPD quer?
Die Bonner Rundschau berichtet am 17.12.2017: „In der Sitzung erinnerte Herbert Spoelgen (SPD) daran, dass das Rechnungsprüfungsamt der Politik nach den Erfahrungen mit Ex-SPD-OB Bärbel Dieckmanns Baby, dem WCCB und dem Haus der Bildung unter der dubiosen SGB-Führung von Detmar Kühl und Marion Duisberg geraten habe, bei Großprojekten genauer hinzusehen.  Auch der „Selbstbedienungsladen“ der SPD-Lyrikerin Karin Hempel Soos sollte hier nicht vergessen werden. Wie die Rundschau im Januar 2010 berichtete, war „das Haus der Sprache und Literaturhaus mehr oder weniger auf die Person von Karin Hempel-Soos zugeschnitten, die den Literaturbetrieb (und sich selbst) vor allen Dingen mit städtischen und Landessteuermitteln finanzieren“ ließ. Sicher nicht an der SPD vorbei! (rot kursiv = Anm. d. Verf.) 
„Die Befürworter argumentieren, die leidige Bäderdiskussion müsse nach Jahrzehnten endlich zum Abschluss gebracht werden. Alle notwendigen Informationen lägen auf dem Tisch. Vielleicht haben die Mehrheitsfraktionen aber auch nur Angst davor, dass die Zustimmung für das neue Bad angesichts der vielen auch finanziellen Risiken bröckeln und bei einem Ratsbürgerentscheid das Aus drohen könnte?“
Auf jeden Fall, die Jamaika-Partner in Bonn, „stonn zesamme“, und das ganz ohne Balkonbilder!

Bonner Jugendamtskandal vor dem Landgericht: Mit dem Nikolaus in der Provinz

LG Bonn
LG Bonn
LG Bonn

(Bonner Presseblog) Wer kennt ihn nicht den schönen Spruch: „Vor Gericht und aud hoher See…“ Aber es gibt noch einen anderen: „Vor Gericht bekommt man ein URTEIL aber nicht unbedingt RECHT“.

Am Nikolaustag war es dann am Landgericht wieder so weit: Nicht ganz unerwartet soll das Gericht bei der „Aufklärung des Sachverhalts“ in einer Art Defensivtaktik einen offenbar unzutreffenden Tatbestand verlesen haben. Der Kläger durfte nicht ein Wort sagen*, er sei „aggressiv“ und das Jugendamt „uneingeschränkt im Recht“. Großes Kino unter dem Vorsitzenden Richter Eugen Schwill: „man“ (wer immer das sein könnte) überlege, ob Kritik an der Stadt** nicht bereits strafbar (!) sei.

Das Urteil soll am 10. Januar 2018 verkündet werden. Nach Auskunft des Beklagten wollte die Stadt mit ihm verhandeln, was jedoch von seinem Anwalt wegen der eindeutigen Rechtslage rundweg abgelehnt wurde. Nach Lage der Dinge könnte es eine erneute „Unterschutzstellung“ der Stadtverwaltung durch ein „Verteidigungsurteil“ geben, was ziemlich sicher von der nächsten Instanz in Köln (wie bereits geschehen), spätestens aber vom BGH mit Aplomb kassiert würde

*Das erinnert fatal an einen anderen Vorgang. Im Trinkwasserpanschprozess gegen den Pseudo-Erfinder von Desinfektionsanlagen, Friedhelm Naujoks. Dort hatte Richter Klaus Reinhoff, der sich sehr widersprüchlich verhielt, nicht gestattet, dass der Gerichtsgutachter Prof. Dr. Martin Exner, Uni Bonn ausführlich die Gefährdungslage der unzulässigen „Testanlagen“ erläutert. Der Gutachter durfte nicht ein Wort sagen, was nach Ansicht des Richters nicht zum Inhalt der Klage gehört. So kann verhindert werden, dass Prozesse ausufern, es ist aber auch ein Mittel bei entsprechender Formulierung unliebsame Wahrheiten nicht ans Tageslicht kommen zu lassen. „Mehrfachstraftäter“ und SPD-Oberschlitzohr von Dieckmanns Gnaden, wurde damals Unkenntnis, besser Dummheit attestiert, und freigesprochen, obwohl er als „Fachmann“ nachweislich wusste, das sein bis heute nicht zugelassenes „Inline-Elektrolyse-Verfahren“ als Nebenwirkung krebserregende Trihalogenmethane freisetzt.

Exner und allen Fachleuten war klar: die vorsätzliche Gifteinleitung durch das SGB über mehrere Monate, 2.952 Stunden beim Konrad-Adenauer-Gymnasium und 384 Stunden bei der GS II sind ein klarer Verstoß gegen das sog. Minimierungsgebot. Wenn überhaupt Chemikalien, dann so wenig wie möglich, sagt Dr. Hartmut Bartel vom UBA.

Was blieb vom Skandal war immerhin der Beitrag von Jochen Hilgers in der WDR-Lokalzeit, der die Bonner Staatsanwaltschaft merkwürdig inkompetent aussehen ließ:Legionellenskandal – Narrenfreiheit für den Staatsanwalt

** Kritik an der Stadt nicht erlaubt?

Auch hier bieten sich Parallelen an. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit der Stadt Bonn um die vom Naujoks-Spezi Dr. Manfred Knobloch rechtswidrig verschlimmbesserte Auladecke im Konrad-Adenauer-Gymnaisium erlaubte sich Alfred Hennemann, „bausachverständiger Fachanwalt“ der Kanzlei Meyer-Köring, von Danwitz, Privat mit exorbitant dümmlichen Argumenten im Rahmen einer Widerklage (!) schützend vor das Skandal-SGB zu werfen.

Nun versucht diese Kanzlei, offenbar mit ganz ähnlichen Mitteln die Stadt beim Jugendamtskandal herauszuhauen, zunächst erfolgreich. Dank Richter Schwill also (noch) keine Klatsche.

Vollidioten waren offenbar bei der Verhandlung nicht anwesend

 

Bezirksregierung Köln sieht Probleme mit Hotelneubau am HBF – Rat muss ran

Urban_Soul_Bonn_ BenthemCrouwel + Cross-Architecture
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(Bonner Presseblog) Mal ganz was anderes aus dem Hause von Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD). Auf der  Homepage liest man: „So vielfältig wie die Landschaft, so vielfältig wie die Interessen der Menschen in unserem Regierungsbezirk, sind auch die Aufgaben der Bezirksregierung. Dabei rückt die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen durch Stärkung des Wirtschafts- und Wissensstandortes Rheinland … in den Vordergrund...“

Eine der vielfältigen Aufgaben der Behörde scheint es zu sein a) sich schützend vor Parteimitglieder zu stellen, wenn sie Mist gebaut haben und b) den Amtsschimmel laut wiehern zu lassen ansonsten aber untätig zu bleiben.

Das ist jetzt vorbei: Der Tatendrang der Bezirksregierung, beim Bonner Hotelprojekt „Urban Soul“ mutet skurril an. Die Auffassung der Behörde, „der alte Fluchtlinienplan auf dem Nordfeld sei weiterhin gültig, wirkt formalistisch. Zumal die Kölner Aufsichtsbehörde seinerzeit den Planfeststellungsbeschluss für die U-Bahn genehmigt hatte“ berichtet der GA gestern. „Mit ihrer… Sichtweise zwingt die Behörde nun als obere Bauaufsicht die Stadt Bonn, einen Verwaltungsaufwand zu betreiben, auf den die Stadt in Anbetracht ihrer ohnehin vielen Aufgaben verständlicherweise gut und gerne hätte verzichten können.“

Nun muss der Bonner Rat nächste Woche ran, „denn um auf Nummer sicher zu gehen, muss die Verwaltung einen Aufstellungsbeschluss zur Aufhebung des Fluchtlinienplanes durchführen, um das Hotel in seiner beantragten Form genehmigen zu können. Der Fluchtlinienplan war anno dazumal für den Bau des längst abgerissenen Eisenbahnverwaltungsamtes auf dem inzwischen für das „Urban-Soul“-Projekt gesperrten Parkplatzes aufgestellt worden. Da die Developer GmbH zunächst mit der Errichtung des Geschäftshauses starten wolle, befürchtet Stadtbaurat Wiesner keine Verzögerung für den Hotelneubau. Damit aber nichts anbrennt, brachte er einen Dringlichkeitsantrag in die Bezirksvertretung Bonn am Dienstagabend ein, die diesem mehrheitlich zustimmte“, so der Bericht von GA-Redakteurin Lisa Inhoffen.

Alles in allem erfüllt sich damit das Motto der Kölner Bezirks-Förderfrau: „Region denken – praktisch entscheiden“

Weitere Information zum Projekt: „Ausstellung und Film über URBAN-SOUL“ und:

Stage win for Benthem Crouwel at Urban Soul“, Bonn

 

Morgen im Landgericht: Droht Bonner Jugendamt eine neue Klatsche?

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(Bonner Presseblog) Wer es immer noch nicht begriffen hat, mit welcher Standhaftigkeit im Bonner Stadthaus unrechtmäßiges Verwaltungshandeln exekutiert wird, der sollte morgen, am Mittwoch, den 06.12.2017 um 14 Uhr im Sitzungssaal S 1.23 (Saalbau) in der Wilhelmstrasse 21 in Bonn der Verhandlung im Rechtsstreit Amt 51 (Amt für Kinder, Jugend und Familie) gegen den Vater Horst Weiberg beiwohnen. Der will nichts anderes, als endlich das Sorgerecht für seine Tochter, die ihm das Bonner Jungendamt in skandalöser Weise vorenthält.

Er kämpft nun schon seit Jahren gnadenlos mit zunehmendem Erfolg gegen eine gnadenlose Behörde und gegen den dubiosen „Kleinen Muck e.V.  Beiden wurden inzwischen allerhand Unmögliches nachgewiesen, besonders dem Jugendamt. Trotz vieler Prozesse, die inzwischen die Frankfurter Media-Kanzlei in Bonn und Köln für ihren Mandanten gewonnen hat, hält sich der städtische Abteilungsleiter, Udo Stein, wacker im Amt.

Das erinnert an die Affären um den schlussendlich doch noch geschassten „Lügengebäudemanager“ Friedhelm Naujoks, der trotz gesundheitsgefährdener Trinkwasserpanscherei und der noch immer nicht bauaufsichtlich zugelassen Auladecke im Konrad-Adenauer-Gymnasium durch die Maschen der Justiz schlüpfen konnte.

Die scheinen in Bonn besonders großmaschig zu sein. Kein Wunder, denn die Verwaltung, normalerweise in preußischer Tradition mit Vorschusslorbeeren bedacht, arbeitet in der Bundesstadt kräftig mit um die eigenen Leute, wenn auch gesetzwidrig, aus der Schusslinie zu bringen. Der Rest, und das ist in nicht wenigen Fällen nachweislich so, wird dann von gutmeinenden Staatsanwälten besorgt.

In den genannten SGB-Skandalen, waren es Ex-OB Jürgen Nimptsch, der Nachfolger von Naujoks (Bruno Lossau) und die Dauer-Stellvertreterin Marion Duisberg, die schlitzohrig agierten und notfalls dreist die Wahhrheit beugten. Mit im Bunde diverse Leiter anderer Abteilungen.

Last not least, der inzwischen in den unverdienten Ruhestand entschwundene Rechtsdezernent Rüdiger Wagner, dem Presseanfragen zum Bonner Jugendamtskandal ebenso Wurst waren, wie seinerzeit als Umweltdezernent die Trinkwasserverseuchung in Bonner Schulen.

Nicht vergessen darf man natürlich, die angesehene Bonner Kanzlei Meyer-Köring, die als eine Art „A-bonn-ementskanzlei“ der Stadt die Verwaltungstäter rauspauken muss, notfalls mit Hilfe ihrer dubiosen Winkeladvokaten

Morgen wird es also spannend, wenn man in der Verhandlung unter dem Aktenzeichnen 9 O 327/17 erkennen kann, ob für den Anwalt Dr. Andreas Menkel, Partner der Bonner Kanzlei Meyer – Köring „Kunst von Können kommt“, oder ob die Media Kanzlei Frankfurt erneut obsiegt.

In Bonn nicht ungewöhnlich: der Vorsitzende Richter Eugen Schwill lässt einfach ein Schlupfloch dort offen, wo schon längst keines mehr sein sollte. Hoffen wir, das es zu keinen Publikumsbeschimpfungen kommt, die es angeblich unter dem Vorsitzenden Richter gegeben haben soll…

Wachtberger Preis für komische Lyrik

Wachtberger Kugel
Wachtberger Kugel
Wachtberger Kugel

(Bonner Presseblog) Auf die zweite Ausschreibung zum Lyrikwettbewerb »Wachtberger Kugel« hin haben sich mehr als 400 Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und Österreich, aus vielen anderen europäischen Ländern und einer sogar aus Neuseeland mit ihren komischen Gedichten um den Wachtberger Preis für komische Lyrik beworben.

Sechs von ihnen werden am 13. Januar 2018 (19:00 Uhr bis 22:00 Uhr) im Wachtberger »Drehwerk 17/19« bei der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung mit ihren Gedichten antreten, um einen der drei Jury- und/oder einen der drei Publikumspreise zu gewinnen:

Andreas Graf aus Köln
Andreas Kley aus Seelze (Niedersachsen)
Elisabeth Kuhs aus Ratingen (Rheinland)
Martin Möllerkies aus Hamburg
Stefan Pölt aus Hattersheim / Main
Horst Reindl aus Karlsfeld (Bayern)

Für die musikalische Begleitung konnten die Veranstalter erneut Jazzpianist Erwin Ruckes gewinnen.

Wie bei der ersten Runde des Wettbewerbs wird es auch 2018 eine Anthologie mit Wettbewerbsbeiträgen geben. Die Anthologie mit komischen Gedichten von 81 AutorInnen erscheint am 13. Januar 2018 im Kid Verlag.

Dieter Dresen / Herbert Reichelt (Hrsg.): Die besten Kugel-Schreiber – aus dem Lyrikwettbewerb »Wachtberger Kugel 2018«
Hardcover, 202 Seiten, Preis: 12.- €, erscheint Januar 2018, ISBN 978-3-929386-81-3

Besuchen Sie uns im Netz

Das vollständige Programm des Kid Verlages finden Sie im Netz auf folgender Seite: www.Kid-Verlag.de

Kid Verlag
Samansstr. 4
53227 Bonn
Tel.: 0228/443195
Fax: 0228/4299530
eMail: Kid-Verlag@gmx.de
Internet: www.Kid-Verlag.de

 

Mit dem Nachtwächter über den Weihnachtsmarkt

Nachtwächter vor dem Pranger
Nachtwächter vor dem Pranger
Nachtwächter vor dem Pranger

(Bonner Presseblog) Fehlt ihnen noch die zündende Idee zur Weihnachtsfeier?
Dann hätten wir etwas für sie. Begleiten sie den Nachtwächter durch die Stadt und gehen anschließend lecker essen oder auf den Weihnachtsmarkt. Der Bonner Nachtwächter, das Original, nur original mit Hut, Horn, Hellebarde und Laterne, entführt er sie in das alte Bonn des 17. Jahrhunderts. Durchleben sie eine andere Zeit, gefährlich war es damals auf den dunklen Gassen, der Schwarze Tod lauerte an jeder Ecke, Feuer drohte die Stadt zu vernichten oder Feinde wollten die Stadttore stürmen. Stellen sie sich unter seinen Schutz, dann kommen sie sicher durch die Gassen. Sein untertänig Weib Katharina ist immer dabei und es muss auch keinen dürsten, das Sterntor hat so seine geheimen Verstecke.

Pressekontakt:
Erlebnisstadtführungen Rheinschleier, Elisabeth und Karl Friedrich Schleier, In den Bieshecken 23, 53229 Bonn, Fon: 0228/3904562, Mail:info@rheinschleier.de, Internet:www.rheinschleier.de

Unternehmensportrait:
Wir sind seit bald 10 Jahre mit unseren unterschiedlichen Kostümführungen durch Bonn unterwegs. Lassen sie sich in andere Zeit entführen, sie werden erstaunt sein, was in Bonn alles so geschehen ist.