Bonner Presseblog - Am Puls der Bundesstadt

Bonn

Da war doch was: WCCB – Das tiefste Millionengrab Deutschlands

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(Bonner Presseblog) Die Legende, dass die Stadt unschuldig auf einen gerissenen Betrüger hereingefallen ist, lässt sich schon lange nicht mehr halten, sagt der Journalist Wolfgang Wiedlich, der die Geschichte des WCCB seit zehn Jahren für den Bonner Generalanzeiger verfolgt:

Wolfgang Wiedlich: „Wir haben zehn Angeklagte, davon sind die Hälfte städtische Mitarbeiter. Insgesamt sind über 55 korruptive Tateinheiten angeklagt, Untreue, Beihilfe zur Untreue, Betrug in besonders schwerem Fall, Beihilfe zum Betrug, Urkundenfälschung, also die gesamte Palette kommt vor. Letztlich stehen Prüfer und Geprüfte gemeinsam vor Gericht.“

Im Wesentlichen geht es um die Frage, ob die städtischen Angestellten nur naiv bis unfähig waren oder ob sie wussten, was sie taten. Haben sie weggesehen, weil sie das Konferenzzentrum um jeden Preis retten wollten, oder haben sie irgendwann sogar Geschenke angenommen. Und es wird darum gehen, wer die 100 Millionen zu tragen hat, die die Sparkasse Köln-Bonn dem Investor geliehen hat. Der jetzige Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch gibt sich gelassen.

Jürgen Nimptsch: „Wir befinden uns noch im Rechtsstreit mit der Sparkasse Köln-Bonn, die von uns einen Zahlungsbetrag erwartet, dessen Rechtmäßigkeit wir bestreiten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir gewinnen und von uns keine Euro mehr fließen muss.“

Aus dem Länderreport-Archiv ein Beitrag vom 21.04.2015

Kabarettist Georg Schramm: „Grundübel ist der Krieg Reich gegen Arm“

georg-schramm-foto-achim-kaeflein
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(Bonner Presseblog) München – Kabarettist Georg Schramm spricht im Interview mit dem Münchner Merkur über seinen Rückzug von der Bühne, die Flüchtlingskrise und die Zukunft Europas.

Er spielte einen desillusionierten alten Sozialdemokraten und einen zynischen Bundeswehroffizier, am bekanntesten aber wurde er durch seine Kunstfigur Lothar Dombrowski. Als „Mann mit der Lederhand“ las Kabarettist Georg Schramm der Polit- und der Wirtschaftselite Deutschlands über viele Jahre unnachsichtig die Leviten, in von Kritik und Publikum gefeierten Bühnenprogrammen wie „Thomas Bernhard hätte geschossen“, aber auch im Fernsehen, in Sendungen wie „Scheibenwischer“ (ARD) und „Neues aus der Anstalt“ (ZDF). Vor zweieinhalb Jahren beendete der 67-Jährige seine Karriere, heute Abend wird er im Münchner Lustspielhaus mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises ausgezeichnet.

Weiterlesen auf: Münchner Merkur Interview

Und als Zugabe:

The Heimatdamisch

Medley Pokerface/Final Countdown/Sweet Dreams

Heute, 20:15 Uhr, BR Fernsehen

Was man noch nicht wusste: Bärbel Dieckmann verrät es auf Bayern 2

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(Bonner Presseblog) „Die weltweiten Flüchtlingsbewegungen und ihre Folgen stellen eine der größten Herausforderungen unseres Jahrzehnts dar“, sagte Bärbel Dieckmann, die Präsidentin der Welthungerhilfe. Die Organisation hat am 7. Juli 2016 ihren Jahresbericht 2015 vorgestellt…und Ex-OB Bärbel Dieckmann hat das Wort.

KiTa-Beitragssatzung 2014/15 der Stadt Bonn nichtig

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(Bonner Presseblog) Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das Verwaltungsgericht Köln hat mit Urteil vom 2. September 2016 die Gesamtnichtigkeit der für das Kindergartenjahr 2014/2015 geltenden Beitragssatzung der Stadt Bonn festgestellt.

Geklagt hatten Eltern zweier Kinder, die eine Kindertagesstätte der Beklagten besuchten. Dabei war das ältere Kind im Kindergartenjahr 2014/2015 ein sog. „Vorschulkind“ (letztes Kindergartenjahr vor der Einschulung). Mit einem Beitragsbescheid von Ende 2013 setzte die Beklagte Elternbeiträge u. a. für das Kindergartenjahr 2014/15 für die Betreuung des Geschwisterkindes des gesetzlich beitragsfreien Vorschulkindes fest. Nach Inkrafttreten einer Änderung des Kinderbildungsgesetzes im Sommer 2014 wandten sich die Eltern an die Beklagte und verlangten die Aufhebung der Beitragsfestsetzung für das Geschwisterkind des Vorschulkindes, weil sie der Ansicht waren, dass der Landesgesetzgeber mit der Gesetzesänderung habe erreichen wollen, dass eine satzungsrechtliche Geschwisterregelung bereits auf das erste Geschwisterkind eines Vorschulkindes Anwendung finden müsse. Im Ergebnis dürften daher im Jahr 2014/2015 gar keine Beiträge erhoben werden. Weiterlesen

Animagic in Bonn

bogitw / Pixabay
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Japanische Popkultur in Bonn: Seit Freitag zieht die Animagic, eines der größten deutschsprachigen Treffen für Anhänger japanischer Popkultur, zumeist bunt kostümierte Anime- und Mangafans aus der ganzen Bundesrepublik sowie dem benachbarten Ausland in die Bonner Beethovenhalle. Mit rund 15.000 Besuchern rechnet der Veranstalter, das Fanmagazin „Animania“, bis zum Sonntagnachmittag, die in und um die Beethovenhalle herum ein kunterbuntes Fest feiern werden.

Wieder sind zahlreiche Stargäste aus Japan angereist, um ihre aktuellen Bücher und Filmproduktionen vorzustellen. So haben unter anderem die Regisseure Tomohiko Ito (Sword Art Online) und Seiji Mizushima (Shaman King, Fullmetal Alchemist, Gundam 00), Anime-Charakter-Designer Toshihiro Kawamoto (Cowboy Bebop, Wolf’s Rain, Golden Boy), sowie die deutsche Manga-Zeichnerin Zofia Garden (Schattenarie) ihr Kommen zugesagt.

Vielfältiges und buntes Programm

Beim Animotion-Festival werden traditionell brandaktuelle Anime-Produktionen gezeigt, während das Pop-Duo GARNiDELiA sowie die Taiko Trommler „Shin Daiko“ für das musikalische Programm sorgen. Daneben finden Kostümwettbewerbe sowie Zeichen- und Synchronsprecher-Workshops statt. Und in der Händlerzone gibt es die neuesten Manga-Bände, Anime DVDs sowie unendlich viele weitere Fanartikel zu erwerben.

Mehr Infos zur Animagic 2016 gibt es unter www.animania.de. Unser Bild zeigt (v. l.) Jennifer verkleidet als „Mikaela“, Bianca als „Krul“ und Selina (alle aus Dortmund) als „Yuuchirou“ aus dem Roman „Owari no Seraph“. (sae)

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/24476290 ©2016

Kostenexplosionen sind kein Naturgesetz – gerade nicht beim WCCB

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(Bonner Presseblog) Zunächst scheint es im neuesten Beitrag des GA – Redakteurs Wolfgang Wiedlich „Kostenexplosionen sind kein Naturgesetz“ ganz allgemein um den Berliner Flughafen und andere nationale Großprojekte zu gehen.  Wer die Schreibe des preisgekrönten Recherche – Spezialisten der Bonner „Millionenfalle“ kennt, ist nicht überrascht, wenn der Artikel dann doch beim kommunalen Betrugs-Sonderfall des WorldCCBonn landet, und eine Parallele zum Nürburgring-Desaster hergestellt wird.

Die Ähnlichkeit hört jedoch beim Ablauf und der Struktur des Skandals auf. In Rheinland-Pfalz wurden auch hochgestellte Politiker, Banker und Geschäftsführer zunächst massiv zur Rechenschaft gezogen, die Urteile z.T. aber wieder revidiert. In Bonn war das alles aber „irgendswie“ überhaupt nicht möglich.

Zum Glück für die Justiz hatten kompetente Staatsanwälte, die über jahrelange Erfahrung verfügten,  aber gleich zu Anfang Herrn Man Ki Kim, dem ehemaligen „Glücksfall“  gleich siebenfach das Fell über die Ohren gezogen.  Manche Beobachter der makabren Bonner Szene hielten das eher für ein Ablenkungsmanöver, in dessen Windschatten u.a. die Frau des ehemaligen Justiz- und Finanzministers Jochen Dieckmann (SPD), die WCCB – Geschäftsführer und andere verantwortungsbewusste Beteiligte unbehelligt „Tschüss“ sagen konnten. Dazu gehörten sogar die, denen man diverse kleine und große Gaunereien und Verfehlungen  nachsagen durfte. Manche, mit dem richtigen Parteibuch, waren gleich mehrerer nachgewiesener Straftaten verdächtig, doch es passierte: NICHTS!

Gegen Ende des GA-Artikels vom 05.09.2016 lesen wir:

„Läuft bei einem Projekt schließlich alles aus dem Ruder und werden Untersuchungsausschüsse oder Staatsanwälte aktiv, sind die Verantwortlichen meist nicht mehr im Amt, die Akten „sauber“ oder die „politisch Beteiligten betreiben ein Versteckspiel“, so Professor Werner Rothengatter vom Karlsruher Institut für Technologie im GPM-Fachmagazin für Projektmanagement“.

Doch waren die beiden Staatsanwälte Stein und Hetzel, ihr charismatischer Vorgesetzter Fred Apostel  (der aber nur im Pressesprecher-Modus verweilte) und der Dienstellenleiter LOStA Bernd König , sowie die Kammer unter Richter Jens Rausch beim WCCB wirklich so aktiv, wie sich das der von allen betrogene Steuerzahler wünscht?

„In Bonn ist allein das Kapitel „städtische Bürgschaft“ (über mehr als 100 Millionen Euro) ein heikles und bis heute von keinem Richter aufgeklärtes“, meint nicht nur Wolfgang Wiedlich, denn Ende 2016 könnte vor Gericht das Fallbeil fallen.

„Die EU-Kommission hat (der GA berichtete) hinter den Kulissen bereits ihr Votum abgegeben: Die städtische Bürgschaft gegenüber der Sparkasse KölnBonn sei nicht beihilfewidrig. Bonn müsste demnach zahlen (Anm. d. Verf.: obwohl SPD-OB Nimptsch stets den Hoffnungsschimmer leuchten ließ), womit die WCCB-Kostenspirale sich noch einmal nach oben dreht. Gleichzeitig stottert die im Vorfeld beschworene Umwegrendite, da es mit der Vermietung hapert und bei UN-Veranstaltungen ein Rabatt von 90 Prozent auf die Raummiete gewährt werden muss“, womit wir wieder beim WCCB-Skandal-Chefentsorger Jürgen Nimptsch (SPD) wären.

„Die Ansprüche der Sparkasse KölnBonn im Zusammenhang mit den an die UNCC GmbH ausgereichten Krediten werden von der Bundesstadt Bonn aus guten Gründen und gestützt auf mehrere Gutachten bestritten“ hieß es unter seiner „Stabführung“ noch im Mai 2014.

Aber wo steckt der dünnhäutige Chefdirigent der Bonner Verwaltungskakophonie eigentlich, der nicht nur Parteifreund Naujoks mit allerlei Tricks aus der Schusslinie holte, sondern obendrein den Spieß umdrehte und sich in Vorwürfen über gefühlten „Verdachtsjournalismus“ erging ???

Der Steuerzahler möchte das vielleicht  gar nicht so genau wissen, es hat gereicht, welch peinliche Nummer Ex-OB Dieckmann bei der WHH nach ihrem Abgang aus der Bonner Verantwortung hingelegt hat.

Bonn: Tag des offenen Denkmals

Denkmaltag_Plakat
Denkmaltag_Plakat
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(Bonner Presseblog) Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, laden zahlreiche Bonner Baudenkmäler zur Besichtigung ein. Darunter sind bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt wie auch weniger vertraute Orte, die sonst oft verschlossen oder unentdeckt bleiben. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Es rückt die Menschen in den Mittelpunkt, die sich – oft ehrenamtlich – für historische Bauwerke engagieren und damit auch den Tag des offenen Denkmals erst möglich machen.

Unterstützt durch die Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn gestaltet auch in diesem Jahr die Werkstatt Baukultur Bonn das Programm des Aktionstages in Bonn. Durch die Mitwirkung vieler Bonner Akteure umfasst das Programm wieder über 50 Orte. Die Eröffnungsveranstaltung findet um 10 Uhr auf der Kommende Ramersdorf statt.

Das Bonner Programm zum Tag des offenen Denkmals finden Sie hier zum Download:

Tag des offenen Denkmals [PDF, 4019 KB]

Sonntag, 11. September 2016

Die angemeldeten Denkmale werden auch auf der deutschlandweiten Programmübersicht unter der folgenden Internetseite eingestellt:

Erstmals bietet die Werkstatt Baukultur Bonn in diesem Jahr eine Führung in englischer Sprache an, um das Thema Denkmalschutz auch den Mitgliedern der „international community“ näher zu bringen.

Allgemeines zum Tag des offenen Denkmals

Seine Wurzeln hat der Tag des offenen Denkmals in Frankreich. Dort wurde er mit Erfolg erstmals im Jahr 1984 veranstaltet. Die Idee verbreitete sich schnell in Europa. Koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fand der Tag des offenen Denkmals 1993 zum ersten Mal bundesweit statt. 2015 öffneten in Deutschland über 7 700 Denkmale ihre Türen und rund vier Millionen Interessierte nahmen dieses Angebot an. Die Idee hinter der Veranstaltung ist, den Besuchern bekannte und unbekannte Denkmale zugänglich zu machen und sie für das kulturelle Erbe in ihrer Stadt zu sensibilisieren.

„SaisonstART“ mit dem Kunstmuseum Bonn

© Kunstmuseum Bonn - Foto Reni Hansen
© Kunstmuseum Bonn - Foto Reni Hansen
© Kunstmuseum Bonn - Foto Reni Hansen

(Bonner Presseblog) Das Kunstmuseum Bonn ist mit dabei, wenn am Samstag, 10. September, 17 Bonner Institutionen, Galerien und Kunsträume im Bereich zeitgenössische Kunst gemeinsam die neue Kunstsaison starten.

Anlässlich des Tages gibt es ab 13.30 Uhr freien Eintritt in das Haus. Dazu finden im stündlichen Rhythmus spannende Führungen durch das Museum statt. Zum Auftakt lädt Intendant Prof. Dr. Stephan Berg zu einer Tour durch die Highlights der Sammlung ein. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, unsere „Klassiker“ rund um August Macke und die Rheinischen Expressionisten kennenzulernen oder einen Blick hinter die Kulissen des Museums zu werfen. Ein Rundgang in englischer Sprache durch die Sammlungspräsentation „Große Geister“ und ein Kuratorenführung durch die aktuelle Ausstellung „Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2016“ runden den Nachmittag ab.

Das Programm im Überblick:

13.30 Uhr: Highlights der Sammlung, Intendantenführung mit Prof. Dr. Stephan Berg

14.30 Uhr: August Macke und die rheinischen Expressionisten

15.30 Uhr: Dorotha von Stetten-Kunstpreis 2016, Kuratorenführung mit Sally Müller

16.30 Uhr: Making Traces. The Collection of the Kunstmuseum Bonn. A guided tour in English

17.30 Uhr: Blick hinter die Kulissen – Führung mit dem stellvertretenden Direktor Dr. Christoph Schreier.

Special: 11 bis 18 Uhr Choreographic Captures – der Verein Videonale zeigt Kurzclips im 60-Sekunden-Format im kleinen Auditorium.

Volker Lannert – ein Bonner Fotograf

In der Kritik Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch
In der Kritik Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch
In der Kritik Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch

(Bonner Presseblog) Aus Anlass der Ausstellung in der Redoute weisen wir darauf hin, dass der Fotograf  Volker Lannert, der den meisten Bonnern durch die Fotos im GA bekannt ist, mehr zu bieten hat, als die bloße Bebilderung von Tagesmeldungen. Über die Jahre hat er die Skandalgeschichten und Meldungen rund um das WCCB „illustriert“.

Dabei sind oft eindrucksvolle Aufnahmen entstanden wie die des gerügten OB Jürgen Nimptsch (hier als Aufmacher verwendet), Fotos von der Baustelle für die Serie „Die Millionenfalle“, oder von dem Gruppenbild mit Dame (das um die Welt ging) das die Menschen zeigt, die das Grab für Bonner Finanzen schaufelten. Auch am „Mehrfachstraftäter“ Friedhelm Naujoks war Lannert dicht dran, den die Bonner Justiz und sein Vorgesetzter Jürgen Nimptsch, nach Meinung vieler Bonner, einfach laufen ließen.

Oft sprachen die Bilder für sich und waren mehr als nur visuelles Beiwerk zum aktuellen Text. Unvergessen auch die ironische Fotomontage von „Oberlehrer“  Jürgen Nimptsch vor dem „bulgarischen Strandhotel“ am Rhein. Die entstand durch fremde „Twitter-Hand“, gegen den Willen des Fotografen, der mit der Montage nichts zu tun hatte und musste (leider) gelöscht werden.

Kulturinterssierten und Visualisierungfreaks ist Lannert allerdings späteststens seit der Ausstellung „Filmriss“ in der Brotfabrik im Dezember 2010 bekannt. Auch einen Flugblog mit faszinierenden Fotografien betreibt der in Hilden geborene freie Fotograf, der seit 1985 in Bonn tätig ist.

Weitere Tätigkeitsfelder von Lannert, der auch auf Facebook zu finden ist (https://www.facebook.com/volker.lannert) sind: Reportage; Architektur; Werbung und Portrait Arbeiten unter anderem für: Amnesty International; National Archive USA;  National Geographic; der Spiegel; Debis; Die Zeit und DLR.

R(h)einperspektiven – Ausstellung mit Fotografien von Volker Lannert

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(Bonner Presseblog) Mit der gemeinsamen Ausstellung „R(h)einperspektiven“ betritt das Stadtarchiv Bonn Neuland. Das Bonner Stadtarchiv präsentiert ab Freitag, 9. September bis zum 2. Oktober, im Haus an der Redoute in Bad Godesberg erstmals ausschließlich digitale Fotografien und trägt damit den neuen Anforderungen an Beschaffung und Sicherung visueller Quellen von morgen Rechnung.
Im Zuge dieser Entwicklung konnte das Bonner Stadtarchiv 2005 Volker Lannert als Bildchronist gewinnen, der seither das Gedächtnis der Stadt fotografisch begleitet. In diesem Kontext ist die Ausstellung Dank für die langjährige fruchtbringende Zusammenarbeit und Wertschätzung für Volker Lannerts Fähigkeit, den Bonner Zeitgeist einzufangen.

Die Besucher erwartet ein Rückblick auf die Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und somit auf die jüngere Vergangenheit der Stadt Bonn. Darüber hinaus werden Ausschnitte aus drei Fotoserien gezeigt, die einen Einblick in das Gesamtwerk Volker Lannerts ermöglichen, darunter: Bilddokumentation des Tonstudios der Internationalen Film-Union, Arbeiteraufnahmen rund um den Bau des Bonner Heizkraftwerkes sowie Teile der Fotoserie „Einsamkeit“, die einen Einblick in Orte, geprägt von der Abwesenheit von Leben, geben.

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