Exklusiv für Kunden: ‘Barbarische’ SWB – Kostenloser Rundgang in der Bundeskunsthalle

 

Bild zum Text‘Rom und die Barbaren’ – Die erste exklusive SWB-Führung durch die Ausstellung fand großen Zuspruch.

Bonn -  Majestix’ Schild, Marc Aurels Goldkopf, die ersten Sicherheitsnadeln und ein ganzer Haufen kostbarer und wunderschöner Grabbeigaben – das erlebten am Mittwochabend mehr als 20 Kunden der SWB Energie und Wasser bei einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Rom und die Barbaren“ in der Bundeskunsthalle.
 Die SWB-Kunden hörten einen spannenden Vortrag des vergleichenden Religionswissenschaftlers Robert Kötter. SWB-Kunde Rainer Paprotzky hatte eigentlich auf der Homepage der Stadtwerke nur seinen Stromtarif in BonnNatur ändern wollen. Durch Zufall stieß er auf die kostenlose Einladung zu der Führung durch die Ausstellung. „Ich wusste gar nicht, dass es diese Möglichkeit gibt. Eine tolle Sache.“

Da ihn das Thema „Rom und die Barbaren“ interessiert, stellte Paprotzky während der Führung auch viele Fragen. Robert Kötter begann im Jahre 9 nach Christus mit der Schlacht am Teutoburger Wald. Ein SWB-Gruppenbild mit Cäsaren gab es neben Augustus, Tiberius und Kaiserkandidat Drusus. „Und dann werden wir uns wirklich in die Barbarei begeben“, sagte Kötter und erntete die ersten Lacher.

Das wertvollste Objekt der Ausstellung stamme jedoch von römischer Seite: ein Goldkopf aus dem Jahr 170 n. Chr., der den großen Philosophenkaiser Marc Aurel darstellt. „Hier sehen wir ihn als Feldherrn in Gold verewigt.“ Passend zur Führung von SWB Energie und Wasser war die Information, dass dieser schwere Goldkopf in einer römischen Wasserleitung in Bern gefunden wurde.

Kötter erläuterte, wie wichtig archäologische Funde seien, um Geschehnisse aus der Zeit bis zum frühen Mittelalter zu erklären: „Ein Fund stürzt machmal unser gesamtes Wissen um.“ An Majestix’ Schild bei „Asterix und Obelix“ erinnerte die Nachbildung eines barbarischen Kriegsschildes, das 1990 in der Nähe von Potsdam gefunden wurde. Spannend ist auch die Herkunft der 29 Fibeln aus dem 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. „Damit haben die Römer ihre Togen zugeknöpft. Die funktionierten wie frühe Sicherheitsnadeln“, so Kötter. Gefunden wurden die Fibeln in einer Heilquelle in Bad Pyrmont, weil die Germanen ihre Götter in Quellen gesucht und ihnen dort erbeutete Opfergaben dargebracht haben.

Kötter zeigte den SWB-Kunden nicht einfach nur die Exponate, sondern erzählte kleine spannende Geschichten. „Archäologie hat oft was Kriminalistisches“, bemerkte der Wissenschaftler. Anhand einer großen animierten Eurasien-Karte kommentierte Kötter die Völkerwanderungen, Kriegszüge, dynamische Bewegungen und Transformationen.

Jüngster Besucher war Markus Fichtner. Der Zwölfjährige kannte sich bereits ziemlich gut aus und fand die Führung dementsprechend spannend, denn je mehr man weiß, desto mehr Hintergründe will man zusätzlich erfahren. Ob er nochmals wiederkommt? „Ja!“

Und Rainer Paprotzky lobte am Ende der anderthalbstündigen Führung den Vortrag und die schöne Inszenierung der Ausstellung. „Ich werde auf jeden Fall bald noch mal hineingehen, um den Rest zu sehen und mein Wissen zu vertiefen.“(sas)

Der nächste Termin für eine exklusive Führung durch "Rom und die Barbaren" für SWB-Kunden ist der 5. November. 25 Teilnehmer können sich bis einschließlich 29. Oktober beim SWB-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 10 11 700 anmelden. Es erwartet sie 90 spannende Minuten in der Kunst- und Ausstellungshalle. Treffpunkt ist um 18.45 Uhr im Foyer; die Führung beginnt um 19 Uhr.

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02.10.2008 | 14:13 | Autor: Pressemeldung SWB Konzern | Empfehlungen: 15 | 15 mal gelesen

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