Bonn: VHS knüpft weiter mit am engen Bonner Netz von Bildung und Kultur

 

Anmeldungen fürs zweite Halbjahr bei der Volkshochschule sind ab sofort möglich

(Bonner Presseblog) – Bonn: Am 31. August beginnt das neue Semester der Volkshochschule Bonn. Das Programmheft ist ab sofort an vielen Verteilerstellen, in Geldinstituten, Bezirksrathäusern, Bibliotheken, den Geschäftsstellen der Volkshochschule und natürlich unter www.bonn.de abrufbar. Anmeldungen werden ebenfalls ab sofort angenommen.

Kulturdezernent Ludwig Krapf betont, dass auch das neue Programm die gute Vernetzung der Volkshochschule in der Bonner Bildungs- und Kulturlandschaft widerspiegelt. So haben die Bürgerinnen und Bürger im Kulturbereich die Möglichkeit, Generalmusikdirektor Stefan Blunier nach einer Generalprobe zu seiner Probenarbeit zu befragen. Der Leiter des Bonner Stadtarchivs, Norbert Schloßmacher, berichtet über seine Erfahrungen während der Aufräumarbeiten am Kölner Archiv. Das Adolf-Grimme-Institut präsentiert in Bonn einen preisgekrönten Film und lädt mit der Volkshochschule und der Bundeszentrale für Politische Bildung im LVR-Landesmuseum zu einer spannenden Mediendiskussion.I

nsgesamt warten über 1000 Kursangebote auf bildungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger. 28 Fremdsprachen werden an der Volkshochschule angeboten; allein in der am meisten nachgefragten Sprache – Englisch – sind es knapp 100 Kurse. Neu im Sprachen"babylon" ist in diesem Semester ein Albanisch-Kurs. Nach wie vor groß ist die Nachfrage nach Deutschangeboten aller Art vom Alphabetisierungskurs über Angebote für Mütter, die Deutsch lernen wollen, Integrationskurse im Rahmen des Zuwanderungsgesetzes bis hin zu Vorbereitungskursen auf das kleine deutsche Sprachdiplom. Die Volkshochschule empfiehlt Sprachberatungen – in Deutsch ebenso wie in den Fremdsprachen – vor Kursbeginn. "Diese sind gratis und ermöglichen den richtigen Kurseinstieg, denn viele unterschätzen ihre Vorkenntnisse", so die Leiterin der Volkshochschule, Ingrid Schöll.

Die VHS reagiert natürlich auch auf die Wirtschaftskrise und bietet eine erste dreiteilige Einführungsreihe mit Analysen zum gegenwärtigen Wissensstand über die Finanzkrise und zu möglichen Ursachen. "Wir haben lange überlegt, wie wir den richtigen Einstieg in das Thema finden", betont die Leiterin der Volkshochschule, "und wir haben uns dann für ein Konzept entschieden, von dem wir überzeugt sind, dass es den Nerv trifft". Die Fragen der Veranstaltungen sind ebenso kurz wie prägnant: Wo stehen wir heute? Welche Lehren sind zu ziehen?

Wer zahlt die Zeche?Das neue Bonn ist ebenfalls wieder Gegenstand der Volkshochschul-Besuche. Posttower, T-Mobile und die GTZ stehen neben dem "Dauerbrenner" Deutsche Welle auf dem Exkursionsprogramm.Berufliches Auffrischungs- und Ergänzungswissen bieten die abschlussorientierten Kurse in den Fremdsprachen (hier insbesondere die Cambridge-Angebote) und in der beruflichen Bildung. Im Fachbereich Beruf und Qualifizierung gibt es Kurse mit zertifizierter Prüfung in den Bereichen EDV, Finanzwesen und Schlüsselqualifikationen. In Zusammenarbeit mit den großen Museen der Region – genannt seien stellvertretend die Kunsthalle, das Arp-Museum und das LVR-Landesmuseum – werden Exkursionen, Führungen, aber auch kunstpraktische Kurse angeboten.

Fördermöglichkeiten für Menschen, die in mittleren Betriebsgrößen arbeiten, gibt es unter anderem durch die Bildungsschecks (erste Infos darüber bei harald.otto@bonn.de). Die Bildungsprämie wendet sich an Menschen mit geringerem Einkommen.Zufrieden zeigten sich der Kulturdezernent und die Leiterin der Volkshochschule mit dem Sachstand zum Haus der Bildung. "Es wäre schön, wenn wir bald ein kommunales Signal sichtbarer städtischer Infrastruktur geben könnten", betont Krapf. Infos zum neuen VHS-Programm unter der Servicenummer 77 33 55.

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09.07.2009 | 20:00 | Autor: bonn | Empfehlungen: 20 | 20 mal gelesen

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