Bonn: Offener Brief an Wilfried Klein (SPD) zum World Conference Center Bonn (WCCB)

 

(Bonner Presseblog) Bonn: Sehr geehrter Herr Klein,

als Noch – Vorsitzender des SGB Betriebsauschusses möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Entscheidung von Frau Dieckmann, die jahrelang fehlende Fachkompetenz der Stadt Bonn nun durch PriceWaterhouseCoopers beim WCCB Projekt zu implementieren sicher die ultima ratio war – hoffentlich nicht zu spät!

Insidern ist bekannt, dass Sie als Fraktionsvorsitzender der SPD und als Mitglied des Verwaltungsvorstandes der SPK KölnBonn, des Zweckverbandes der SPK Köln Bonn und des UA „Zukunft“ Bonn an dieser, wie auch an allen anderen Entscheidungen mitgewirkt haben. Der Generalanzeiger findet diese Gemengelage in der Folge VII seiner Enthüllungsstory wohl auch nicht besonders glücklich.

Weiterhin ist inzwischen bekannt, dass jede Handwerkerrechnung, aber auch die der Architekten über den Tisch von Herrn Naujoks ging, welcher lt. Generalanzeiger der Sparkasse durch die Stadt Bonn „aufs Auge gedrückt“ wurde.

Normalerweise kümmert sich der nicht gerade um die geltende Honorarordnung, warum wurde aber hier nicht genauer geprüft? Privatinvestor hin oder her, hier geht es auch um öffentliche Gelder. Also wie war das mit der HOAI und der DIN 276 (Baukostenachweise)?

PwC wird dies ebenso kontrollieren müssen, wie das Verwirrspiel mit den Hotelzimmern (ca. 200 in EU – Ausschreibung, 185 von Yes Architecture, 350 Projektvertrag/Thielbeer) bei dem immer wieder die Kosten der umgewandelten Büroflächen (5.000 qm) unter den Tisch zu fallen scheinen. Dieses Phänomen hätte eigentlich schon längst von Rechnungsprüfungsamt der Stadt Bonn geklärt werden können, nachdem es offensichtlich jahrelang von den Projektverantwortlichen übersehen wurde, oder übersehen werden sollte.

Ob die Beauftragung des Büros Hong nach den Richtlinien der EU – Ausschreibung gemäß Punkt IV 4.3 erfolgte (Nachweis eines Hotel Projektes in der Größenordnung von 20.000.000 Euro für die Leistungsphasen 1 – 5), steht damit ebenfalls auf dem Prüfstand. Auf der Website des Büros Hong, Berlin gibt es von 2002 – 2004 nichts Entsprechendes in dieser Größenordnung. Lediglich zwei Hotelplanungsstudien in Luanda sind für den Zeitraum 2005 – 2007 dokumentiert. Erst ab 2009 taucht in vergleichbarer Größenordnung das Benghazi Tower Projekt in Libyen auf, auch dies ein Schauprojekt (hongarchitekten.com).

Das ist nichts ehrenrühriges, aber im Informationsdunkel, hat hier nicht nur das Büro Hong Aufklärungsarbeit zu leisten, wie der Beitrag im Generalanzeiger vom 08.September 2009 vermuten lässt
(General-Anzeiger), sondern auch der SGB Betriebsleiter, bzw. Herr Martin Krämer vom Vergabeamt der Stadt Bonn.

Interessant auch die „Vision“ eines Hallenbades für Bonn incl. einer „Wirtschaftlichkeitsstudie“ in 2005- 2007 (www.hongarchitekten.com).

War das Bürowerbung oder ein Auftrag, was passierte hier? Hat die Verwaltung, wie auch aus anderen Fällen bekannt, mal wieder an den Regularien vorbeiarbeiten lassen?

Dass fast nichts so ist, wie es uns in der Presse mitgeteilt wurde, zeigt der lesenswerte „Glücksfall“ – Artikel im Bonner GA vom 28.03.2006 (General-Anzeiger), 20 Tage nach der Unterzeichnung des Projektvertrages:

„SMI Hyundai hat beim Thema Kosten natürlich nicht nur den Mineralwasserpreis erkundet: Alle Faktoren wurden auf den Prüfstand gestellt. Dabei sei man schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass der zunächst prognostizierte Betrag – 70 Millionen Euro – illusorisch war: “Wir investieren 140 Millionen Euro und werden diesen Betrag nicht überschreiten; denn jeder weitere Euro wäre unser Risiko.” Dass die Finanzierung auf soliden Füßen steht, haben auch Gutachter der Sparkasse KölnBonn festgestellt.“

PwC wird vielleicht herausfinden, dass dieser GA Bericht der über den 3000 Mitarbeiter großen Mischkonzern SMI Hyundai (Autos, Schiffe, Elektronik) berichtet, mit den Tourismus Menschen (Bonn.de) und der Stadt Bonn abgestimmt worden ist.

War bei dieser „Steuerungsaktion“ Herr Thielbeer mit im Boot? Hat diese „Information“ nicht auch dazu beigetragen so manchen Lokalpolitiker zu überzeugen, denen indirekt vorgeworfen wurde, nicht genug im Netz „geklickt“ zu haben um herauszufinden, wer dieser „Automobilkonzern“ eigentlich ist?

Gespannt sind wir auch, ob ohne Herrn Naujoks die Kosten noch höher ausgefallen wären (Mitteilung OB Dieckmann) oder ob wir das Herrn Hong zu verdanken haben. “Seien Sie froh, dass das Projekt bei mir gelandet ist, sonst…”(General-Anzeiger).

Auf jeden Fall wird es nicht ganz preiswert sein, nun die jahrelang vermauschelten Tatsachen durch die Profis von PwC ins Licht der finanziellen Verantwortlichkeit zu zerren. Zu dieser Verantwortlichkeit kommt das Thema ARAZIM hinzu: bei angemessener und ausreíchender Überprüfung von Herrn Kim würde die Stadt weder für die Sparkassenmillionen von Herrn Vogt einstehen noch einen zweistelligen Millionenbetrag als „Aussteigerprovision“ von Herrn Meir Gurvitz befürchten müssen. Insofern ist auch Ihr Aufruf zu einem „echten Bonner Bündnis der Haushaltssanierung “ durchaus positiv zu bewerten, aber wer kann das, nach allem was auch informationstechnisch verbockt wurde, noch Ernst nehmen?

Genosse Naujoks hat mehrfach bewiesen, dass er nicht nur Unkosten in Millionenhöhe verursacht (Bonner-Presseblog) sondern auch bereit ist das Wohl von Schulkindern aufs Spiel zu setzen und Ausschüsse und Bezirksvertretungen dreist belügt und belügen lässt.

Das Fiasko beim WCCB basiert ja auf einem ähnlich fehlgeleiteten Verwaltungsverständnis wie beim Konrad – Adenauer Gymnasium durch das SGB und das Rechtsamt exekutiert (www.unserebrd.de).

Alles deutet darauf hin, dass wieder einmal in kleinem Kreise ohne ausreichende Absicherung „Augen zu und durch“ als Motto ausgegeben wurde, von Menschen, die wissen was für Bonn gut ist. Hotelpreiskrieg: egal, Übernachtungsziffern: schnuppe, Kosten übernimmt der Steuerzahler…

In ein „Problemlösungsbündnis“ sollte die SPD ohne Ballast gehen. Vor einiger Zeit haben Sie, sehr geehrter Herr Klein, den Kämmerer (CDU) dort platziert wo er nicht hingehört: er solle „vorne” Kosten einsparen!.
Wenn das SGB „vorne“ versagt und wie beim KAG ca. eine dreiviertel Million Euro an Vertuschungskosten verursacht, dann kann man „hinten“ nicht Herrn Dr. Sander dafür verantwortlich machen wollen. Wenn die angebliche Wahlkampfunterstützung von NRW Staatssekretär Wienands für die Bonner SPD ein „Skandal“ ist, dann müsste alles, was bisher an „Merkwürdigkeiten“ bekannt wurde, dazu führen, dass die OB Wahl annulliert werden müsste. Mit welcher Elle wird hier eigentlich gemessen?

Weiterer Aufklärungsbedarf für die SPD besteht bei dem Netzwerk, das über der BCP (Bonn Conference Partners) an der WCCB Management GmbH des Herrn Thielbeer und Herrn Schultz dranhängt Je tiefer man um diesen Ausgleichtopf herumgräbt, desto mehr Erklärungsbedarf gibt es, wie meine letzte Recherche auf Deine – meine -unsere BRD zeigt (www.unserebrd.de).

„Der Bonner Generalanzeiger hat Herrn Dr. Michael Thielbeer mindestens in den Verdacht der Vorteilsnahme gebracht und zwar so deutlich, dass eigentlich der Staatsanwalt nach der Zeitungslektüre sofort wegen dieses Anfangsverdachtes „loslegen“ müsste. Hat Herr Thielbeer diese Dinge wirklich ohne Wissen der Stadt „verbrochen“?

Zumindest die Verteilung der SMI Hyundai Visitenkarten in Cannes dürfte Frau Dieckmann bemerkt haben. Wer profitiert, wenn überhaupt von diesem Netzwerk, das über das Convention Bureau im WCCB (www.bonn.de) bis zum projektierten Solardach auf der Gesamtschule des Schulleiters Jürgen Nimptsch reicht:

„Die Stadt Bonn und das Investor – Betreiber- Generalplaneragglomerat das mit öffentlichen Mitteln operiert, fand eine gemeinsame Dachmarke: “Impuls.Impulse. Impulsion – Bonn Conference“ (www.bonn.de). Diese “connection” war es wohl, die dazu verleitete noch am 09.05.2009 zu glauben das “Finanzgebaren” des Investors steuern zu können.

Inzwischen sind auch Sie schlauer: „Die Gefahr des Steuerungsverlustes im gewählten Modell für das WCCB ist offensichtlich unterschätzt worden“ (www.wilfried-klein.de).

Alles ganz einfach, denn “Chamäleon” Dr. M. Thielbeer hatte als Fachmann die Zukunftsprojektionen für die WCCB Rendite im Kopf mit denen auf der SMI – Hyundai Seite geworben wird: “Mr. Young-Ho Hong, President of operations in Europe, reported on the progresses being made concerning the construction project World Conference Center. Afterwards Mr. Michael Thielbeer, Executive in Location Management, presented incomes and expenses of the current and future conferences being held at the event location Bonn. He drew a very positive picture on the business development as more conferences were booked than expected.”

Dieses sehr positive Bild landete dann als Argument einer verheißungsvollen Renditezukunft für das WCCB in Form von Diagrammen u.a. im Bonner Generalanzeiger. Hypothesen, Annahmen und Hochrechnungen des „Hotelschlusslichtes“ Bonn wurden als „facts“ verkauft. Ist das seriös? (bonner-presseblog.de). Warum erklärt das Heer der Bonner Fachleute nicht die Widersprüche in der Markteinschätzung? (bonner-presseblog.de).

Kein Wunder, denn inzwischen hängt schon eine kleine “Industrie” vom Schicksal des “Eventdampfers” WCCB ab, allerdings mit der „ungeschickten“ Querverbindung zur WCCB Management GmbH des UNCC in dem Herr Hong mindestens als Betreiber – Platzhalter integriert ist. Erst recht vor dem Hintergrund, dass die Management GmbH jährlich aus dem vom Bund gefüllten Rücklagetopf mit 600 000 Euro p.a. subventioniert wird und die Stadt als Treuhänder bisher kein Recht auf Büchereinsicht hat, muss hier einiges geklärt werden!

Beginnend mit dem “Convention Bureau im WCCB” (Martin Schilling, SPD), vernetzt mit der Kreativ Concept Event GmbH inklusive Alumni Seite zur Gesamtschule Beuel des “Direx” Jürgen Nimptsch (gerade gekürter SPD – OB Nachfolger von Frau Dieckmann) und der RheinLobby deren Kongressseite wiederum auf die “Bonn Conference Partners” – die perfekte Verbindung” verweist, erkennt man was da alles an “notwendigen Strukturen” (Zitat B. Dieckmann) auf dem Spiel steht!“

(Auszug aus: www.unserebrd.de).

Das Netzwerk als solches ist nicht angreifbar, wenn eindeutige Zuordnungen möglich sind. Ich vermute auch Sie, als Mitglied des Vereins Bonn – Regio (www.cologne-bonn-business.de), schaffen es nicht ohne weiteres das Geflecht zu entwirren, welches uns beim Lesen von BonnInside zur Eröffnung des BonnConvention Bureau entgegen fällt (www.bonn-convention-bureau.de).

In diesem Wirrwarr der Interessenüberlagerungen mit dem gefeierten Herrn Kim die Zukunft Bonns diskutiert zu haben (www.worldccbonn.com) erscheint heute gespenstisch. In diese Aktivitäten in der Bonner „Neustadt“, dem alten Regierungsviertel, ragt auch der SPD Vorschlag hinein, das Stadthaus abzureißen und zu verfrachten.

Wenn Sie und Herr Schilling sich noch einmal zu einem solchen Vorstoß entscheiden sollten (www.express.de), bitte daran denken: der neue OB Nimptsch (bleibt im Historischen Rathaus) ist dann noch weiter weg von der Verwaltung (ungünstig), aber immerhin ist die Verwaltung dann näher dran am Convention Bureau im WCCB des Sprechers der SPD Fraktion Martin Schilling (www.martin-schilling.de), bzw. umgekehrt. Time is money!

Man kann „nur hoffen, dass die Kahrs und Wowereits und Dänkes, die in schöner Regelmäßigkeit: „Alles muss nach Berlin“(www.ngz-online.de) rufen diesen Vorschlag nicht gelesen haben. Wenn doch, werden Sie sich bestimmt bedanken, für diese Umzugshilfe eines SPD – Mannes der sich anschickt die Notwendigkeit eines „echtes Bonner Bündnis zu Haushaltssanierung“ (adaptiert aus der Wahlkampfseite von OB Jürgen Nimptsch „Zwischenruf/Umzugshilfe“ von Dieter Brokschnieder zum CDU Kandidaten Christian Dürig: www.spd-bonn-im-rat.de) auszurufen, und vergisst, dass bei einem Abriss des Stadthauses einige Millionen Euros (unbelasteter Rohbau) „verbrannt“ werden.

Achten Sie auch auf die Sponsoren in und um das WCCB, die „abtrünnig“ werden, so wie die Bonner Rechtsanwaltskanzlei, Meyer – Köring, welche die Facilities des WCCB benutzt (www.bonner-unternehmertage.de) aber nicht mehr auf dem Boden des „Rheinischen Grundgesetzes“ (Nr. 6) steht (www.dorfbar.de).

Wie bei Friedel Drautzburg und Harald Grunert (www.staev.de), die nun in der StäV in Berlin, ohne Rot zu werden, Kölsch an Klaus Wowereit ausschenken: vorne hui, wie bei Man Ki Kim („Ich bin ein Bonner“) und hinten pfui. Gleich nach Berlin „abwandern und Bonn verraten“: „Berlin war ein Muss. Hier sitzt das gesundheitspolitische Zentrum“ (Schäfer-Gölz, Anwaltskanzlei Meyer – Köring).

Dr. Reiner Schäfer-Gölz, Seniorpartner bei Meyer-Köring, findet die Standortfrage immens wichtig. „Ich schwöre auf Berlin und unseren Campus-nahen Standort“, sagt Schäfer-Gölz, „es atmet hier Medizin.“ Der Fachanwalt für Medizinrecht war auch die treibende Kraft, ein Büro in Berlin zu eröffnen. Hier sieht er die Zukunft der deutschen Medizin und das gesundheitspolitische Zentrum. Ganz dicht dran zu sein, gehört für Schäfer- Gölz zum Geschäft. „Nicht nur das Recht kennen, sondern auch den ordnungspolitischen Rahmen und vor allem: Tendenzen auf dem sich schnell entwickelnden Gesundheitsmarkt erkennen, das ist es, was wir unseren Mandanten schuldig sind“ (www.gesundheitsstadt-berlin.de).

„Was lernt uns das?“ Die echten Bonner, das sind nicht die Pseudo – Bekenner und Kim´s, sondern diejenigen, die bei der Zukunft des WCCB und ihrer Stadt mitreden wollen. Frau Dieckmann und die SPD fahren fort einsame Entscheidungen zu treffen, die viel Geld kosten, bleiben aber die längst fällige Information schuldig (www.bonn.de).

Das ist undemokratisch und sollte mit mindestens vier Jahre Opposition zur ethisch – moralischen Rehabilitation der Bonnpartei genutzt werden. In der Zwischenzeit können dann auch Herr Nimptsch und die Verwaltung lernen, wie man mit der Staatsanwaltschaft kooperiert, Sie wissen ja, in jedem Risiko liegt auch eine Chance!

Und weil wir gerade bei den „connections“ sind: wie kommt eine Anwaltskanzlei auf die offizielle Webseite der Stadt Bonn, Abtlg. Unternehmensberatung? (www.bonn.de), wenn ich richtig sehe, die einzige in Bonn!

Freie Anwaltswahl? Wer kennt da wen? Gibt es hier Boni oder Rabatte oder ein Auftragsdauerabo weil diese Kanzlei, mit den gleichen Mitteln, wie Herr Naujoks am geltenden Recht vorbei Frau Dieckmann dienen darf?
Dienstaufsichtsbeschwerden einfach nicht zu beantworten, steht einer Oberbürgermeisterin und ihren treuen Dienern nicht zu und ist optisch äußerst ungeschickt.

Noch ungeschickter ist es, so wie es aussieht, als Abwehrmaßnahme einen Prozessbetrug vom Zaum zu brechen, dass man nur so staunt! Über 100 Jahre Anwaltstradition (www.meyer-koering.de), einfach aufs Spiel gesetzt, weil man eine gutachterlich festgestellte SGB Sauerei (Baugefährdung) drastisch ummünzt!

Summa Summarum, das ist nicht das Bonn, das den Namen Bundesstadt verdient. Der Bonner Generalintendant Weise hatte Recht (rheinraum-online.de). Frau Dieckmann hätte bei der Verleihung des „Mäuseordens“ sitzen bleiben müssen (General-Anzeiger) soviel Größe sollte man haben. Kür (Welthungerhilfe) ist nett, aber noch ist die OB in der Pflicht, also wann kommen nun die Infos zum WCCB?

Das was bisher auf der ARD zu sehen war, war wohl nur der Anfang: www.tagesschau.de, das Ende könnte schlimm werden!

Mit freundlichen Grüßen
gez. Peter Riemann

Verteiler: Fraktionen, Einzelabgeordnete, Bonner Presseblog

info@riemann-architekten.de
www.riemann-architekten.de

 

09.09.2009 | 14:12 | Autor: Riemann |

Kommentare

Und zum Schluss zum Entspannen.:

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/nm1074.html

Peter Riemann am 10. September 2009 @ 21:16  

 

Kleiner Nachschlag zur Folge X des Bonner Generalanzeigers:

Zitat von Jürgen Nimptsch: “Das World Conference Center wird fertig. Die aktuellen Probleme sind beherrschbar. In der Ruhe liegt die Kraft”.

Ich glaube es gibt ganz viele BonnerInnen, die haben auch alle fertig!
Wenn ich alles gewusst hätte, was ich geahnt habe, dann hätte ich doch nie Jürgen Nimptsch gewählt. Der kann einem doch jetzt leid tun…

Peter Riemann am 11. September 2009 @ 09:23  

 

[...] an der Stadtverwaltung, bzw. Frau Dieckmann mit einem eigenartigen Anwaltsethos niedermacht (siehe: Offener Brief an SPD  Bonn, Wilfried Klein), bis zum Impulse – Service Partner und SPD Landesregierungs  – Ballast [...]

 

Wenn man alte Beiträge kontrolliert, erkennt man, dass manche Links nicht mehr funktionieren. Merkwürdigerweise sind es solche, die auf die Homepage, oder auf die Webseiten der Betroffenen führen, die kritisiert werden, oder die im Zusammenhang mit dem Mega – Skandalon des WCCB in einem merkwürdigen Licht erscheinen.

Im offenen Brief an den SPD – Fraktionsvorsitzenden Wilfried Klein, sind es folgende Links:

1. das Frankenbad – Projekt von Hong Architekten im 8. Absatz: http://www.hongarchitekten.com/de/objekt_nicht_gefunden.php
das immer noch als nächtlicher Schmetterling auf den Webseiten von SMI Hyundai herumgeistert:
http://www.smi-hyundai.com/content.php?mode=view&c_idx=c0006&c_type=06&str_block=deut
Die Frage ist: war das eine Phantasienummer in Abstimmung mit der Verwaltung um SMI Architekt Hong in einem besseren Licht erscheinen zu lassen?
Es ist bekannt, dass Hong Architekten im Hinblick auf die Beauftragung zum WCCB keinen besonders schlüssigen Nachweis führen konnten.

2. der Hinweis im 11. Absatz von hinten auf die unfaire “journalistische Schützenhilfe” von Dieter Brokschnieder gegen den CDU Kandidaten Dürig und für den OB Kandidat Nimptsch, die aus den SPD – Webseiten verschwunden ist:
http://www.spd-bonn-im-rat.de/db/docs/doc_23293_200952595812.pdf
aber auf: http://www.unserebrd.de/2009/08/20/bonn-unserioser-bonner-wahlkampf-bedroht-ob-kandidat-jurgen-nimptsch-spd/
immer noch textlich nachvollzogen werden kann.

3. auch im 10. Absatz von hinten, scheint der Link zu den Bonner Unternehmertagen der bekannten Rechtsanwaltskanzlei Meyer – Köring und Rheinlobby – Sponsor etwas Missfallen verursacht zu haben:
http://www.bonner-unternehmertage.de/static/common/files/57/MKvDP_Unternehmertage_2008.pdf
“Not found und Oops, this page appears broken”, aber warum wohl?
Hier der Ersatzlink:
http://www.ihk-bonn.de/pdf/termine/MKvDPUnternehmertage2009Ansicht_977069085.pdf

Lässt man den nicht mehr aktiven Link zur Tagesschau unberücksichtigt (TV Seiten ziehen oft um) wird man den Verdacht nicht los, dass es hier Querverbindungen geben könnte, die etwas mit dem erwiesenen Fehlverhalten der Verwaltung, der SPD und kreativen “Kooperationspartern” im Zusammenhang mit dem Skandalprojekt WCCB zu tun haben.

Für den Skandalrechercheur heißt das aus Sicht der Verwaltung vereinfacht ausgedrückt: Stellst Du gegen “unseren” Naujoks Strafanzeige und eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen des SGB – Sauereien an B. Dieckmann, dann holen wir unsere Anwälte, die Dich fertigmachen. Vermuteter Strippenzieher solcher Machenschaften: OB Dezernent Jürgen Braun (SPD).

Nachzulesen im “winkeladvokatengerechten” Schriftsatz des Baufachanwalts Hennemann der Kanzlei Meyer – Köring: “Ein massiverer Verstoß gegen die einem Architekten gegenüber dem eigenen Bauherrn obliegende Loyalitätspflicht, als eine Strafanzeige gegen den eigenen Auftraggeber, ist wohl kaum denkbar”.

Dieser verkorkste Gedankengang mutet heute umso gespenstischer an, seit wir wissen, dass der Auftraggeber, F. Naujoks, vermutlich mehr Dreck am Stecken hat, als nur eine “harmlose”, durch die Staatsanwaltschaft nachgewiesene vorsätzliche Baugefährdung im Konrad – Adenauer – Gymnasium…

Peter Riemann am 2. Juli 2010 @ 12:10  

 

Einen Kommentar schreiben