Bonn: In Bonn werden Perspektiven der Arbeitsgesellschaft erarbeitet
(Bonner Presseblog) Bonn: Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der veränderten Bedeutung der Arbeit in der Zukunft und angesichts möglicher Zuspitzungen auf dem Arbeitsmarkt bietet am kommenden Wochenende (19./20. März) die Akademie-Tagung “Tätigkeit und Erfüllung. Perspektiven der Arbeitsgesellschaft und die Zukunft der Arbeit” in der Evangelischen Akademie im Rheinland in Bonn.
Professor Dr. Torsten Meireis von der Universität Bern, der am 23. März als erster Preisträger den Klaus-von-Bismarck-Preis der Stiftung Sozialer Protestantismus erhält, ist einer der Referenten. In seiner herausragenden Habilitationsschrift „Tätigkeit und Erfüllung – Protestantische Ethik im Umbruch der Arbeitsgesellschaft” (2008) beschreibt er Grundlagen christlicher Ethik, aus denen er klare Maßstäbe auch für künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen ableitet. In seinem Tagungsbeitrag geht er auf die Frage ein „Welche Arbeit brauchen wir?” (Freitag, 19. März, 19.15 Uhr).
Die ökonomischen Perspektiven der Arbeitsgesellschaft untersucht Dr. Hilmar Schneider, Direktor für Arbeitsmarktpolitik des in Bonn ansässigen Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), in seinem Eröffnungsvortrag zur Tagung: „Die Zukunft der Arbeit in der Gesellschaft von morgen” (Freitag, 19. März, 16.30 Uhr).
Am Samstag beschäftigen sich Arbeitsgruppen mit Fragen der Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz, mit künftigen Gestalten ehrenamtlicher Tätigkeit und mit möglichen Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens auf den Sozialstaat. Die einleitenden Impulse für die Arbeitsgruppen liefern der Sozialwissenschaftler Dr. Harry W. Jablonowski (Sozialwissenschaftliches Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hannover), der Bonner Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Walter Neubauer und der Rektor der Fachhochschule der Diakonie, Professor Dr. Martin Sauer, Bielefeld. Tagungsleitung hat Studienleiter Peter Mörbel, Landespfarrer an der Evangelischen Akademie im Rheinland.
Journalisten werden um Anmeldung gebeten.
Pressekontakt:
Hella Blum, Evangelische Akademie im Rheinland, Telefon (02 28) 9 52 32 08, E-Mail hella.blum@akademie.ekir.de
18.03.2010 | 05:32 | Autor: bonn | Empfehlungen: 38 | 67 mal gelesen


















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