Bonn: Mit Handtkes “Kaspar” geht Theater Bonn zurück zu den Wurzeln der Menschwerdung
(Bonner Presseblog) Bonn: Was denkt und fühlt ein Mensch, wenn er keine Sprache hat? Hat er ein Bewusstsein? Eine Erinnerung? Eine innere Ordnung? Was macht den Mensch zum Menschen? Diese Fragen wirft Peter Handke in seinem Stück “Kaspar” auf, das am Mittwoch, 2. Juni, 20 Uhr, in der Werkstatt von Theater Bonn Premiere hat.
Regie führt Alexander Riemenschneider, geboren 1981, der als Regieassistent am Theater Bonn begann. Anschließend studierte er Regie in Hamburg. Seitdem inszenierte er am Schauspielhaus Hamburg, am Thalia Theater Hamburg, am DT Göttingen und in Potsdam. Mit seinen Arbeiten wurde er bereits zu verschiedenen europäischen Festivals eingeladen.
Peter Handke erzählt in “Kaspar” von der Abrichtung des Menschen zum Menschen. In einer dezidiert politischen Zeit hat Handke 1968 eine komische und hellsichtige Zeitdiagnose gestellt. Während sich Lothear Kittstein in seinem neuen Stück mit der deutschen Gegenwart beschäftigt und “Heaven (zu Tristan)” das Leben nach der Wende untersucht, geht “Kaspar” zurück in der Geschichte der BRD und zu den Wurzeln der Menschwerdung.
Pressekontakt:
Benno Schaller, Telefon (02 28) 77 82 21, E-Mail benno.schaller@bonn.de und Monika Madert, Telefon (02 28) 77 82 22, E-Mail monika.madert@bonn.de
27.05.2010 | 19:10 | Autor: bonn |


















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