WCCB: 1. Freikauf gegen Peanuts – am Schluss zahlen Bonner Bürger für Bärbel Dieckmanns (SPD) Größenwahn
(Bonner Presseblog) Am Ende kaufen sich alle Beteiligten gegen Peanuts-Zahlungen frei, und die Ermittlungen werden eingestellt. Es gibt keine Schuldigen, es waren einfach NUR menschlicher Fehler. Teure Fehler für die wir Bonner die nächsten Jahrzehnte blechen werden. Sport, Bildung und Kultur gehen auch Dank WCCB in Bonn den Rhein runter, und dabei können wir BürgerInnen für die Unfähigkeit und Machtbesessenheit der einzelnen Beteiligten am wenigsten. Weiterhin fallen täglich 20.000 Euro WCCB-Baustillstandskosten an, und wir sollen uns ernsthaft über die Schliessung von Schwimmbädern oder der Bonner Oper Gedanken machen? In welchem “Schattenhaushalt” hat der Kämmerer die bisherigen und zukünftigen WCCB Fertigstellungs- und Betriebskosten versteckt? Hoffentlich landen wir bald im Nothaushalt damit dem Bonner Politik- und Verwaltungswahnsinn endlich ein Zwangsende bereitet wird. Ich glaube erst wenn harte Einschnitte erfolgen werden die Bonner aufwachen, und dann auch dieses Konkresszentrum und seine Folgekosten noch einmal hinterfragen. Wahrscheinlich wird auch dann erst die öffentliche Diskussion um WCCB-Verantwortlichkeiten mit allem Nachdruck eingefordert werden, bis dahin hat OB-Nimptsch recht. Bonn hat Luxusprobleme und jammert auf hohem Niveau!
Deshalb finde ich diesen Thielbeer-Freikauf ungerecht! Am unbglaublichsten empfinde ich aber die aktuellen Aktionen von der IHK zum Thema Festspielhaus. Es muss doch wirklich mal Schluss sein!!!
30.05.2012 | 13:58 | Autor: PrivacyBox |

















Kommentare
Auch wenn das Konkresszentrum ein Kongress-Zentrum ist und ein Konkurs-Zentrum sein wird, so wollen wir doch darauf hin weisen, dass immer offensichtlicher wird, dass möglicherweise etwas den Geschehensablauf prägte, das Herr Riemann so saftig mit dem Begriff “kollusives Verhalten” beschrieben hat.
Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass mit juristischem Sachverstand die Verantwortung für diese “Verwaltungssauerei” (Zitat Blogbeitrag) auf so viele nachgeordnete Schultern verteilt worden ist, dass die Abschichtung der Schuld kaum mehr wahrheits- und tatsachengemäß möglich zu sein scheint.
Daher greift die Staatsanwaltschaft zum letzten Mittel: zum Deal. Das heisst, irgendwie haben alle ein bisschen Schuld auf sich geladen, es wäre somit niemand so richtig verantwortlich. Frau OB Dieckmann hat delegiert. Andere haben funktioniert, wieder andere die Augen geschlossen.
Was lernt uns das? Demnächst bei Verdacht auf Verwaltungssauereien: umgehend Einleitung von Verfahren zur Einstweiligen Verfügung mit dem Ziel der Einstellung jedweder Aktionen, die den Verdacht aufkommen lassen, dass hier wieder der Bürger über den Tisch gezogen wird.
Der eingetretene Schaden ist bisher nicht konkret beziffert worden. In ein paar Jahren werden wir wissen, ob es ca. eine halbe Milliarde Euro (oder mehr) gewesen ist.
Wir brauchen eine Bürgerwehr gegen diese Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung!!!
Kassandra am 30. Mai 2012 @ 15:07
Dann fangen wir gleich mal damit an: zunächst muss dafür gesorgt werden, dass die tonnenschwere Auladecke im Konrad-Adenauer-Gymnasium keinem auf den Kopf fällt.
Die Brandschutzdecke (erwiesenermaßen ohne jegliche bauaufsichtliche Zulassung und ohne Prüfzeugnis) besitzt lediglich eine ins Blaue hinein erteilte “Baugenehmigung” eines toten Abteilungsleiters für Baustatik des Bauordnungsamtes der Stadt Bonn.
Herr Dieter Ciernioch ist am 12. Juni 2011 verstorben und kann jetzt nicht einmal die Unterschrift unter seine – ja – was – Einschätzung(?) nachholen. Und selbst wenn, dieser grobe Genehmigungsunfug unter den zugedrückten Augen von Frau Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD) ist mit oder ohne Unterschrift nach BauO NRW eine Farce!
Das scheint auch Herrn Dormagen bisher nicht aufgefallen zu sein.
Vielleicht ist Herr Ciernioch von “SGB-Verwaltungsgaunern” unter Druck gesetzt worden und hat den hanebüchenen Unfug (von Detmar Kühl diktiert?) nicht unterschreiben wollen.
http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Genehmigungsschreiben-Statik-BauOAmt-Ciernioch-22.01.2009.pdf
Na, egal der betrügerische Skandal mit der nicht verkehrssicheren Auladecke gehört wie die kriminelle Legionellenpanscherei von “Fritz dem Schlosser” vom RPA untersucht…
Peter Riemann am 30. Mai 2012 @ 19:28
Nach der heute veröffentlichten Millionenfalle Nr. 78, scheint die Sache für “die Stadt” noch nicht ausgestanden zu sein.
Der Fokus verschiebt sich nun in dem Verfahren auf Ha-Sung-Chung, Hübner und Zwiebler. Interessante Frage:
“Warum die Straet-Holding” als ernstzunehmender Bewerber “es aber trotz einer 100-Millionen-Finanzierungszusage einer Großbank nicht in Thielbeers Schlussexpertise vom 10. November 2005 schaffte? Thielbeer gegenüber dem GA im Jahre 2009: “Ich bitte Sie, diesbezüglich die Stadt zu kontaktieren.”
Kein Licht ins Dunkel, aber Verständnis für Frau Dieckmanns Verwaltungsapparat bringt die Beschreibung des DSK Geschäftsführers:
“Damit der Richter versteht, wie schwammig die Stadt agiert habe, ergänzt Arnold: “Versuchen Sie einmal, einen Pudding an die Wand zu nageln.”
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Die-Millionenfalle-Teil-78-Ein-Deal-zwischen-allen-Beteiligten-article773151.html
R.N. cand. jur. am 31. Mai 2012 @ 09:09
“Pudding an die Wand nageln”, passende Beschreibung für korruptes Verwaltungshandeln in Bärbel Dieckmanns Bonner “Bananenrepublik”.
Die Puddingexperten in der “zweiten Reihe”: Jürgen Braun (SPD), Wilfried van Vorst(SPD), Friedhelm Naujoks (SPD), Detmar Kühl (Naujoks-Handlanger) http://www.youtube.com/watch?v=3NTTT5H1zkc und Barbara Müller (Rechtsamt)dürfen sich ganz besonders angesprochen fühlen.
Selbst wenn die Gerichtsverfahren nur punktuell zu Verurteilungen führen sollten (wovon man ausgehen darf), bleibt immer noch das Disziplinarrecht, auch für die Ex-OB.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Rat-fordert-Verfahren-gegen-Ex-OB-article37362.html?&i=1
Ohne “Bauernopfer” in den Parteien (siehe W.Klein) wird es aber wohl nicht gehen…
Jörg Heiterborn am 31. Mai 2012 @ 10:44
Bin gespannt, was heute im Rat so alles verhackstückt wird…
Freundchen am 31. Mai 2012 @ 11:33
Ich grüße Frau Dieckmann, Herrn Nimptsch und den Bonner Saftladen!
http://www.youtube.com/watch?v=6eaMYi3uLXE
U. Wichert am 31. Mai 2012 @ 12:52
Herr Wimmer vom BBB versucht gerade den Pudding an die Wand zu nageln: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/11/1113712ST2.htm
Erst baut “die Stadt” beim WCCB Mist ohne Ende und dann beschwert sich der Nachlassverwalter von Frau Dieckmann über die Anfragen von Menschen, die wissen wollen woher der Gestank in der Bundesstadt kommt!
Liest man die aktuelle Stellungnahme des OB
http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/11/1113712ST4.htm
dann ahnt man, dass sich hinter diesem bemühten Versuch mit Hilfe eines externen Strafrechtlers Aufklärung zu demonstrieren, noch einige brisante Themen verbergen: ungeahnte Fertigstellungskosten, erschlichene Landesmittel, 10-er Budget zur freien Verwendung, usw.
Man müsse “Prioritäten setzen“, so die erste Stellungnahme der Verwaltung. Die werden solange falsch gesetzt, wie direkt Beteiligte des WCCB-Desasters oder ihre Vertuscher in Amt und Würden sind. Wer könnte das wohl sein?
Peter Riemann am 31. Mai 2012 @ 15:54
Beraterkosten ca. 8,0 Mio. Herr Wimmer bringt es auf den Punkt: in dieser Verwaltung kann jeder machen was er will…
Wie zu erwarten ist die Verteidigung des OB jämmerlich: er beruft sich auf die Gnade der späten Geburt und auf einen Müllskandal im Rhein-Sieg Kreis, mehr Einfallslosigkeit geht nicht!
Rats-Video-Gucker am 31. Mai 2012 @ 18:22
Apropos Größenwahn, der Chefkommentator der “Times” bringt es auf den Punkt.
“Es ist immer dasselbe Problem: Viel wird konstruiert, aber nicht weil es gebraucht würde, sondern um die Eitelkeit der Politiker zu befriedigen. Es ist wie bei den Pharaonen, die Pyramiden in den Himmel bauten um so ihr Vermächtnis zu bewahren. Doch verflucht wie die Grabkammern der alten Ägypter sind auch die baulichen Extravaganzen der Deutschen.”
http://www.bild.de/news/inland/flughafen-berlin-brandenburg-international/kommentar-boyes-24124254.bild.html
Das passt wunderbar zu SPD-Bärbel, er meint aber SPD-Klaus.
Euro-Rechner am 31. Mai 2012 @ 22:43
@ Rats-Video-Gucker
Leider das Übliche. Jürgen Nimptsch wird irgendwann zugeben müssen, dass seine Behauptung, er sei arglos und ohne WCCB-Detailkenntnis in das Amt des Bonner Oberbürgermeisters gelangt, eine Zwecklüge ist.
Dr. M. Bohrmann am 1. Juni 2012 @ 13:06
Sehr geehrter Herr Dr. B.
Worauf stützen Sie eigentlich ihre forschen Erkenntnisse? Doch nicht etwa darauf: http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2010/11/Bild-27.png
Das wäre äußerst dürftig!
Lokalpatriot am 1. Juni 2012 @ 17:34
@ Lokalpatriot
Nein, es gibt einen anderen Verdacht.
Ich habe einen Schäferhund, der kennt eine Schäferhündin, die bei der Polizei arbeitet.
Am 05. August 2009 hatte sie Dienst im Landgericht Bonn und erschnüffelte gymnasialen Angstschweiß. Der Hundeführer konnte sie nur mit Mühe zurückhalten, denn der Kerl kam ihr suspekt vor. Er trug rote Socken!
Das kann eigentlich nur der damalige Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Nimptsch gewesen sein. Von den “Stadtoffiziellen”, so die Mitteilung des Presseamtes, war ja keiner da!
Dr. M. Bohrmann am 1. Juni 2012 @ 18:50
05. August 2009….?
Ach so: http://rheinraum-online.de/2009/08/05/wird-das-world-conference-center-zum-sargnagel-fur-die-stadtfinanzen/
Linkomat am 2. Juni 2012 @ 08:44
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