Links wirkt: Projekt Open Data nimmt Fahrt auf
(Bonner Presseblog) Zum Start der Arbeitsgruppe „Open Data“ erklärt Anatol Koch, Fraktionsgeschäftsführer der Linksfraktion:
Links wirkt: Projekt Open Data nimmt Fahrt auf
Die Linksfraktion begrüßt, dass mit der ersten Sitzung der AG Open Data das Projekt jetzt Fahrt aufnimmt. Durch einen Antrag1 der Linksfraktion im Dezember letzten Jahres wurde der Stein angestoßen, ein städtisches Datenportal einzurichten, das sich an den opendata Prinzipien2 orientiert und den freien Zugang zu städtischen Daten ermöglicht. „Wir wollen es allen Menschen, die im Beruf oder Hobby mit IT umgehen ermöglichen eigene Anwendungen für Bonns öffentliche Daten zu programmieren. Grundlage hierfür ist das Bereitstellen von maschinenlesbaren Daten aus allen möglichen Bereichen der Stadtverwaltung.“, so Anatol Koch, Fraktionsgeschäftsführer der Linksfraktion Bonn.
Beispiele für typische Anwendungen aus verschiedenen Open Data Projekten finden sich in einem sogenannten Open Data Showroom3. Dort findet man z.B. Anwendungen für Anzeige der Bus- oder Straßenbahnverbindungen mit aktuellen Verkehrsdaten oder grafische Karten mit Wahlergebnissen und eine Fluglärmkarte. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Sehr wichtig für den erfolgreichen Start der Arbeitsgruppe war die sehr gute Beteiligung aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. So waren Vertreter von Universität, Fraunhofer-Institut IAIS, Government 2.0 Netzwerk e.V. und zahlreiche fachkundige Gäste anwesend. Die Diskussion um die zu erstellenden Leitlinien war damit von fachlich qualifizierten Beiträgen geprägt. Als erstes wurde natürlich ein Hashtag für Twitterbeiträge bestimmt. Unter #bnod finden sich Beiträge und Veröffentlichungen der Open Data Arbeitsgruppe im Netz. Das Datenportal soll nach Möglichkeit auch städtische Betriebe wie die SWB einbeziehen und zur Kostenreduktion soll die Plattform nach Möglichkeit auf Open Source Software zurückgreifen.
„Die Bereitstellung der Daten wird ein schrittweiser Prozess, der auch einige Umstellungen in der Verwaltung in den einzelnen Fachämtern erfordert. Ein transparenterer Umgang und der freie Zugang von öffentlichen Daten hilft dann aber auch die Bürgerbeteiligung zu verbessern, denn wenn sich die BürgerInnen besser informieren können, sind sie auch eher bestrebt in Entscheidungsprozesse einzugreifen.“, so Koch abschließend.
1 vgl. Antrag der Linksfraktion „Open Data Stadt Bonn“, Drs.: 1113431, link: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/11/1113431.htm
2 sh. http://opendata-network.org/2009/11/open-government-data-principles/
3 sh. http://www.opendata-showroom.org
Pressekontakt
Anatol Koch
c/o Linksfraktion Bonn
Altes Rathaus
Am Markt
53111 Bonn
E-Mail: Anatol.Koch@linksfraktion-bonn.de
Tel.: 0228 – 77 4081
25.06.2012 | 09:16 | Autor: anatolkoch |

















Kommentare
Kommt man über Open Data auch an die “Millionen-Zusagen” von IHK-Präsident Grießl für das Beethoven-Festspielhaus ran, oder tappt der Steueerzahler weiter im Dunkel?
http://bonner-presseblog.de/2012/06/22/43-mio-euro-fur-den-umbau-der-beethovenhalle-sind-ein-offenbarungseid/
ProBeethovenhalle am 25. Juni 2012 @ 11:33
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