Bonn: SPD-OB Jürgen Nimptsch eine Gefahr für die Stadt?

(Bonner Presseblog) Pünktlich zur EM kommt die gelbe Karte vom Rat für den Bonner OB, vermeldet der Bonner Express: Foulspiel mit anschließender Schiedsrichterbeleidigung könnte man meinen.

Jürgen Nimptsch, der nicht einmal von der Mehrheit aller Bonner Bürger gewählt wurde, gibt sich ähnlich pampig wie Ex-OB Bärbel Dieckmann, als sie wegen der WCCB-Affäre zurücktreten sollte: „Ich kann gar nicht zurücktreten und ich werde auch nicht zurücktreten, weil ich gewählt bin, von 57% der Bürger und Bürgerinnen und diese Menschen haben mir den Auftrag gegeben…”, blah, blah…

Ob das eine besonders intelligente Nummer des Mannes war, der von „Tuten und Blasen keine Ahnung hat“ (Ex- Operintendant Laufenberg) wird sich schon am Donnerstag in der Ratssitzung zeigen. Weitere Gelbe Karten drohen und manch genervter Bonner fragt sich: wann bekommt der SPD-Mann endlich Spielsperre?

26.06.2012 | 12:14 | Autor: Blogpirat |

Kommentare

In der Sitzung am Donnerstag wird u.a. darüber entschieden ob die Spielsperre des Partners von Jürgen Nimptsch verlängert wird.
http://bonner-presseblog.de/2012/06/26/bonn-nimptsch-und-naujoks-ein-unzertrennliches-doppel/

Vereinigte Flurfunker am 26. Juni 2012 @ 19:50

Mit dem heutigen GA Artikel (Das umstrittene Wirken des Jürgen Nimptsch) wird dem Bonner OB das Schauspielerkostüm ausgezogen. Was darunter zum Vorschein kommt, ist erhellend, löst aber keine Begeisterungsstürme aus. Im Gegenteil, der Mann war die falsche Wahl. Dank gilt demnach seiner Amtsvorgängerin. Die immensen Altlasten welche sie der der Stadt verantwortunglos hinterlassen hat, werden die Amtszeit ihres Parteifreundes drastisch verkürzen. Die “Götterdämmerung” von Jürgen Nimptsch dürfte längst begonnen haben.
Die Rolle im Bundesstadt-Olymp war zu groß für ihn…

Pythia am 27. Juni 2012 @ 06:04

WDR Lokalzeit vom 26.06.2012:

OB Nimptsch in der Kritik

In Bonn spitzt sich der Konflikt zwischen Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und der Ratsmehrheit von CDU und Grünen zu. Die Koalition hält ihm Alleingänge vor: etwa in der Frage einer möglichen Fusion der Bonner und Kölner Oper. Auch der Vorschlag des OB, über das Bonn/Berlin-Gesetz mit der Bundesregierung neu zu verhandeln, steht in der Kritik. Der Stadtrat soll am Donnerstag den OB auffordern, derartige „Alleingänge“zu unterlassen. Dieser Dringlichkeitsantrag von CDU und Grünen kommt nach Ansicht von Beobachtern einer Abmahnung gleich.

Lokalmatador am 27. Juni 2012 @ 08:31

FÜR DIE RATSITZUNG AM DONNERSTAG WÜNSCHEN WIR GUT HOLZ!

G. + S. Solms am 27. Juni 2012 @ 08:45

“Wenn die landläufige Auffassung tatsächlich zutrifft, dass eine Stadt immer den Oberbürgermeister hat, den sie auch verdient, dann sollten sich die Bonner einmal ernsthaft fragen, was genau sie in den letzten Jahren falsch gemacht haben”….
http://bonn2012.de/jurgen-nimptsch-essay-bonn-haushalt/

Laudator am 28. Juni 2012 @ 09:36

Dass der schlitzohrige Bonner OB keine Angst hat eines Tages, wie seine Amtsvorgängerin Bärbel Dieckmann, der Lüge überführt zu werden?

Nimptsch: Ich habe immer gewusst, dass man als Oberbürgermeister darauf gefasst sein muss, dass ein ganzes Haus im Erdreich versinkt (d.i. der Archiveinsturz), so wie es in Köln passiert ist. Hier haben wir im Vergleich dazu nur ein paar Baustellen, über die wir im Karneval lachen konnten. Aber die Probleme sind natürlich da. Doch ich habe sie lieber jetzt, als am Ende einer Amtszeit. Und es ist natürlich günstig, dass ICH MIT DEM PROJEKT WCCB NICHTS ABER AUCH GAR NICHTS ZU TUN HATTE. Das gibt mir die Freiheit, ganz unvoreingenommen zu handeln. Und dass es hier viele Menschen gibt, die ihre Stadt lieben, ist wunderbar.
http://www.ksta.de/region/juergen-nimptsch–ich-glaube-an-das-kongresszentrum-,15189102,12759540.html

angeltreff.org am 29. Juni 2012 @ 10:56

Der ehrenwerte Herr Nimptsch ist zwar keine Gefahr für Bonn (dazu ist er zu unbedeutend) aber für das Image der Stadt!

Als Personalvertretung appellieren wir an Sie auch aus Sicht der Beschäftigten: Können Sie sich vorstellen, wie
einem Mitarbeiter des Theaters zumute ist, wenn er liest, dass sein oberster Arbeitgeber den Theaterbesuchnicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann? Was passiert, wenn jetzt die Bürger Ihre Vorbildfunktion akzeptieren und dem Theater fern bleiben?

http://jetzt-ist-schluss.theater-bonn.de/medien/dokumente/Offenerbrief-03-05-2012.pdf

ProSolala am 29. Juni 2012 @ 14:26

Schönes Fundstück, liebe Angler! Frau Dieckmann hat vor lauter Eigeninteresse (und Schiss) den SPD-Kollegen sicher nicht vollumfänglich unterrichtet.
Das Zitat in Großbuchstaben verrät den guten Mann. Wenn das sö wäre (Nichts, aber auch gar nichts…) dann müsste er nicht ständig und penetrant diesen Umstand hervorheben!
Nimptschlein, Nimptschlein, Du gehst einen schweren Gang!

Kirsten G. am 29. Juni 2012 @ 17:33

Bonn hat jetzt eine unverantwortlich Präsidentin (ehrenamtlich), das ist Frau Bärbel D. von der WHH und einen selbsternannten “verantwortlichen” Präsidenten, das der Herr Jürgen N.
Der sagte doch am Donnerstag tatsächlich:

“Zur Sorge, er könnte damit dem Ansehen des Amtes und der Stadt schaden, sagte er, “diese Sorge ist unbegründet, ein direkt gewählter Oberbürgermeister, der dem Stadtrat gelegentlich empfehlende Hinweise gibt, schadet seinem Amt genauso wenig wie ein Bundespräsident, der gelegentlich mahnende Worte für das Parlament oder korrigierende Worte für die Kanzlerin findet.”

Super unser Maulheld, oder?

BlogLeser am 29. Juni 2012 @ 18:18

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