Die Adern voll Dasein
(Bonner Presseblog) Im 8. und damit letzten Freitagskonzert der Saison 2011/2012 steht am 29.6. um 20 Uhr der amerikanische Dirigent Hugh Wolff am Pult des Beethoven Orchester Bonn. Im Mittelpunkt des Abends steht das Cellokonzert von Antonín Dvorák mit dem einstigen Violoncello-Wunderkind Gautier Capuçon als Solisten. Bereits im Alter von 14 Jahren sammelte Capuçon erste Preise für sein Cellospiel ein, und ist seit 1999 auf den internationalen Konzertpodien zu Hause.
Dvoráks Cellokonzert gehört zu den meistgespielten Solokonzerten des späten 19. Jahrhunderts. Seine zeitlose Schönheit basiert auf dem ergreifenden Dialog zwischen den sinfonischen Orchestersoli und dem konzertanten Cellosolo. In Dvoráks tschechischer Heimat gab man diesem hochromantischen Werk gelegentlich den Beinamen „zehnte Sinfonie“. Außerdem stehen die Tänze aus „Powder Her Face“ op. 14, einer Oper des Londoner Erfolgskomponisten Thomas Adès, und die Sinfonischen Tänze op. 45 des russischen Komponisten Sergej Rachmaninow auf dem Programm.
Das „Konzert für Violoncello und Orchester“ von Antonín Dvorák und die „Sinfonischen Tänze“ von Sergej Rachmaninow weisen neben grundsätzlichen Unterschieden einige Gemeinsamkeiten auf: Beide entstanden in Amerika, sind so genannte Spätwerke mit vielen Reminiszenzen an die jeweils tschechische und russische Heimat und erfreuen sich zudem großer Beliebtheit. Rachmaninow sagte über seine 1940 komponierten „Sinfonischen Tänze“, sie seien sein bestes Werk für Orchester. Dem Hörer offenbart sich in den Tänzen eine immense Ausdrucksvielfalt in schwelgender Tonsprache. Dazu ein selten anzutreffendes Extra: Das groß besetzte Orchester ist um ein Klavier und ein Altsaxophon erweitert.
Der amerikanische Dirigent Hugh Wolff begann als Assistent von Mstislaw Rostropowitsch 1979 seine Laufbahn als Dirigent im National Symphony Orchestra Washington. Nach Stationen in New Jersey und Saint Paul/Minneapolis war er von 1997 bis 2006 Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters. Seit 2008 ist er Direktor am renommierten New England Conservatory in Boston.
Vor dem Konzert hält Musikwissenschaftler Ulrich Wilker eine Konzerteinführung, und im Anschluss an das Konzert findet im Nordfoyer der Beethovenhalle der NachKlang – ein moderiertes Künstlergespräch in gemütlicher Runde – mit Hugh Wolff und Gautier Capuçon statt. Der Eintritt zur Einführung und zum NachKlang ist frei. Das Beethoven Orchester Bonn beendet an diesem Abend die Konzertsaison 2011/2012 und freut sich auf ein Wiedersehen bei einem Charlie Chaplin Stummfilm mit Live-Musik am 2.9. um 18 Uhr in der Beethovenhalle.
Weitere Informationen unter: www.beethoven-orchester.de
Karten: € 31,00– 14,00 / ermäßigt € 15,50 – 7,00 (zzgl. 10 % VVK)
Theater- und Konzertkasse Tel.: 0228 – 77 80 08
BonnTicket Tel.: 0228 – 50 20 10 oder www.bonnticket.de
Pressekontakt
Markus Reifenberg
Beethoven Orchester Bonn
Pressereferent
Wachsbleiche 1
53111 Bonn
Tel. (+49) 228-77 6615
Fax: (+49) 228-77 6625
www.beethoven-orchester.de & www.bobbysklassik.de
26.06.2012 | 13:05 | Autor: bonner-presseblog.de |

















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