Geocaching wird zum Problem für Landwirte
(Bonner Presseblog) Landwirte, Jäger und Landwirte treffen gelegentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit, vornehmlich aber am Wochenende, „moderne Schatzsucher“ auf ihren land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Immer mehr Menschen begeistern sich für das Geocaching, die moderne satelliten-gestützte Form der Schnitzeljagd. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) weist darauf hin, dass leider nicht jeder die Regeln und Bestimmungen des Wandersportes beachtet. Die Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt, sowie auf den Bestand der Bauern dürfe durch das Geocaching nicht vernachlässigt werden.
Wie der RLV mitteilt, soll es nicht dazu kommen, dass „Schatzjäger“ fremde Grundstücke betreten, Schäden an den Kulturen anrichten oder das Wild beunruhigen. Es sei zudem wichtig, den Ort der „Caches“, also der Schätze, die versteckt werden, sorgsam auszuwählen. Gerade Höhlen im Boden oder in Bäumen seien ungeeignet, da sie lebenswichtige Rückzugsorte für viele Tierarten sind, besonders im Frühjahr während der Brüt- und Setzzeiten. Auch nach den Regeln der Geocaching-Vereine sei das Betreten der Naturschutzgebiete außerhalb der Wege und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verboten.
In einem Gespräch mit dem weltweit bekanntesten Anbieter des Geocaching-Systems, Groundspeak, hat der RLV erreichen können, dass bei unglücklich positionierten Caches – wenn Eigentumsrechte oder Landschafts- und Naturschutzgebiete verletzt werden – Landwirte sich mit ihrer Beschwerde direkt an folgende Adresse wenden können: Martin Broscheid, Telefon: 02 21/9 98 84-1 25, E-Mail: m.broscheid@nrw-geocaching.de.
Pressekontakt
Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V.
Rochusstraße 18
53123 Bonn
Tel.: 0228/52006-100
Fax: 0228/52006-159
E-Mail: info(at)rlv.de
18.07.2012 | 11:56 | Autor: bonner-presseblog.de |

















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