Die Legionellenfalle (5): Betrug des Naujoks SGB am RPA aufgeflogen!
(Bonner Presseblog)
Auf den Geldscheinen stand früher: „Wer Geldscheine fälscht oder nachmacht, oder gefälschte, oder nachgemachte in Umlauf bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter 5 Jahren bestraft.“ Scheinbar hat Ex-SGB Chef Naujoks nie gelesen, dass Geldfälschen und Betrug in unserer Gesellschaft nicht gerne gesehen werden. Wie kann es sonst passieren, dass „sein“ SGB immer wieder so massiv trickst, belügt, desinformiert und die Wahrheit verfälscht?
Nicht nur Lokalpolitiker und Bürger sind die Opfer, auch die Presse, andere Ämter, Institutionen, Schulen, Verbände und Aufsichtsbehörden werden nach Strich und Faden besch…en!
„Der seltsame Umgang der Stadt Bonn mit der Wahrheit“ titelte der ehemalige Leiter der GA-Lokalredaktion Wolfgang Wentsch zur Mogelpackung Donatus-Schule im Jahre 2006 und meinte wohl weniger „die Stadt“ als den „Gebäudemanager“ und Parteifreund der ehemaligen Oberbürgermeisterin Dieckmann.
Nun ist das aufgeflogen, was in der Legionellenfalle (3) thematisiert wurde: von der zunächst verschwundenen Seite 2 des SGB-Antrages an das Umweltbundesamt zum Betrieb der ominösen „Pilotanlagen“ existieren zwei Versionen!
Das bestätigt nun das Rechtsamt der Stadt Bonn mit Schreiben vom 27.07.2012.
Die eine wurde an das UBA geschickt, die andere fand als Anlage 7 Eingang in die Untersuchungsakte des Rechnungsprüfungsamtes. Von dort ging sie als „blinder Passagier“ mit den anderen bereits „gelisteten“ Desinformationen und betrügerischen Aussagen an Staatsanwaltschaft und an das Arbeitsgericht…
Der gravierende Unterschied: „Das Verfahren der „anodischen Oxidation“ wurde vom (DVGW) nicht „als innovatives Verfahren angesehen, dessen Wirksamkeit nicht in Frage gestellt wird und…zugelassen war überhaupt nichts! Hat Naujoks das RPA hintergangen? Wer sollte so massiv getäuscht werden? Plausibel ist eigentlich nur die Sache mit dem „blinden Passagier“.
Naujoks sorgte dafür, dass mehrere gefälschte und manipulierte Schriftstücke, manchmal fehlte auch „nur“ eine Seite, im Vorfeld in den RPA-Bericht gelangten.
Doch war Naujoks wirklich der Veranlasser? Wer kann das beweisen? Waren es die SGBler Lossau, Frenzel oder Dahm? Vielleicht sogar die eingeschworenen SPD-Obermogler Jürgen Braun und Wilfried van Vorst, die kräftig bei der Auladecke mitmischten?
Wer aber sollte außer Naujoks sonst von den Manipulationen profitieren?
Die Aussage von Amt 30: „In den Akten des SGB sowie des Gesundheitsamtes befindet sich keine Durchschrift des an das Umweltbundesamt versandten Originals“ lässt tief blicken! Keine Originalkopie nirgends? Auch nicht beim Gesundheitsamt? Verschwunden wie die Aktenberge des WCCB-Skandals, die Frau Dieckmann belasten könnten? Woher stammt aber die Transkription des Rechtsamtes in der IFG Antwort?
Der Naujoks-Skandal dürfte mit diesem Vorgang Fahrt aufnehmen, zumal jetzt weitere Nebelkerzen geworfen werden: „Wie es zu diesen unterschiedlichen Textpassagen gekommen ist, lässt sich im Nachhinein leider (!) nicht mehr aufklären“, teilt das Rechtsamt mit.
Ist das nicht genauso blauäugig wie das Statement: „Das Rechnungsprüfungsamt weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die neuen Erkenntnisse keine Auswirkungen auf die Berichtaussagen haben“.
Für den DVGW ergibt sich auf Anfrage, jedenfalls eine ganze Menge: der DVGW hat keinen Antrag auf Aufnahme der Inline-Elektrolyse beim UBA gestellt. Zulassungen prüft er auch nicht und lässt auch selbst keine Verfahren zu.
Eine schallendere Ohrfeige für den Bonner „Lügengebäudemanager“ ist kaum denkbar!
Ohne Frage wird sich auch die Berichtsaussage verändern, wenn den diversen bisher aufgedeckten Manipulationen nachgegangen wird. Dazu müsste aber der Rat dem RPA den Auftrag erteilen. OB Nimptsch wird sich dazu nicht in der Lage sehen.
Stark verändern dürfte sich aber die Aussichten des „Gebäudemanagers“ im Berufungsprozess des Arbeitsgerichtes, warten wir´s ab…
Was bisher geschah:
Der erste Blogbeitrag in dieser Reihe zeigt mit dem bisher unbekannten Fundstück in der Neuen Westfälischen Zeitung „Kampf dem Bakterium“ Querverbindungen auf zwischen dem Verwaltungsmann Naujoks und der Fa. eco-wasser.
Die Legionellenfalle (1) konturiert mit „neuen Dokumenten“ die Haltung des Anlagenlieferanten eco-tron ein dysfunktionales Desinfektionsverfahren an den Markt zu bringen. Verdachtsmomente auf Vertuschung und Strafvereitelung durch das SGB ergeben sich aus dem Umstand, dass dem RPA eine Protokollseite vorenthalten wurde. Weiteres Indiz: die DVGW-Sachbearbeiterin teilte mit, dem DVGW sei diese Protokollseite nicht bekannt!
Die Legionellenfalle (2) belegt diesen Verdacht mit weiteren Unstimmigkeiten und fehlenden Unterlagen im RPA-Bericht, der u.a. die Grundlage für die Einstellung des Ermittlungsverfahrens bildete. Wurden wiederholt Oberstadtdirektor, die Politik und die Staatsanwaltschaft reingelegt?
Die Legionellenfalle (3) deckt weitere „Unstimmigkeiten“ auf beschäftigt sich mit den subversiven Machenschaften und Manipulationen in der Stadtverwaltung. Die offensichtlichen kriminellen Handlungen des „Gebäudemanagers“ werden allerdings weder vom ermittelnden Oberstaatsanwalt noch von der Arbeitsrichterin angemessen gewürdigt.
Die Legionellenfalle (4) analysiert die sachlich falschen und fachlich hanebüchenen Stellungnahmen des Straftäters Naujoks dem RPA gegenüber. Der plausible Verdacht: Naujoks legt im RPA-Bericht mit seinen Helfershelfern die Grundlage für die Einstellung des Ermittlungsverfahrens und den Sieg vor dem Arbeitsgericht.
31.07.2012 | 18:04 | Autor: Riemann |

















Kommentare
Die in dem hier behandelten Themenkomplex diskutierten und immer wieder in Zusammenhang gebrachten Vorgänge „Inline-Elektrolyse-Anlagen“, „Auladecke“, „WCCB“ sind – jeder in seinem Maßstab – vielschichtig und von vielen Beteiligten mit ihren eigenen Motiven, Zwängen, Sichtweisen und Interessenslagen beeinflusst. Sie gehören veröffentlicht, öffentlich diskutiert und aufgearbeitet, in welcher Form auch immer.
Die Aktivitäten des Herrn Riemann in diesem Blog und vielen weiteren Blogs und Foren scheinen jedoch immer deutlicher zu einem persönlich motivierten Feldzug zu geraten. Hier werden (neben den rein sachlichen Belangen) immer enthemmter einzelne Personen, Mitarbeiter, Gutachter, Behörden und Firmen verunglimpft. Die pauschalen Attacken auf die Stadtverwaltung bedienen Meinungsmache und Gesprächsstoff auf Stammtischniveau.
Die Motivation des Herrn Riemann scheint klar: Es ist verständlich, dass ein vorzeitig aus dem Honorarvertrag gekündigter Architekt um seine Reputation fürchtet und sich in seiner Berufsehre gekränkt fühlt. Man überschlage mal, wie viel Zeit er für seine Recherchen und Beiträge aufwendet.
Der Betreiber des Bonner Presseblogs muss für sich selbst den Punkt definieren, an dem der Bereich faire Auseinandersetzungen, rhetorische Spitzen, satirische Einlagen, spontane Unmutsäußerungen, sachlich hinterlegte Beschuldigungen verlassen wird, die Sache kippt und er stattdessen ein Forum bietet für das persönlich motivierte, mit viel Aufwand betriebene Vorgehen einer einzelnen Person gegen eine andere Person, das immer mehr Züge von dem Versuch „jemanden fertig zu machen“ bekommt. Ich halte ihn für überschritten.
anonym am 1. August 2012 @ 15:47
@anonym
Und Ihre Motivation: Gehören Sie zu den Leuten, die alles lieber unter den Teppich kehren? Oder gehören Sie zu den Leuten, die damals stillschweigend mitgemacht haben, als die Schüler 2005/2006 giftiges Trinkwasser in Bonner Schulen bekamen? Und das nur, weil Herr Naujoks bewusst alle Gesetze ignorierte, dieser Mann war nur daran interessiert, “seine” Erfindung einzusetzen.
F. N. hat bis heute gelogen und Schüler (ohne mit der Wimper zu zucken) als Versuchskaninchen eingesetzt und gefährdet. Wer als Verantwortlicher (Betreiber einer Wasserversorgungsanlage) Trinkwasser mit Giftstoffen an Kinder abgibt, muss bestraft werden.
Umso schlimmer, wenn jetzt herauskommt, dass er diese Anlagen, die Giftstoffe produzieren, auch schon in Bielefeld im großen Stil eingesetzt hatte.
Ich hoffe nur, dass Herr Riemann uns weiterhin aufklärt…
Ihr Beitrag, Herr/Frau anonym, hat in keiner Weise zur Aufklärung beigetragen, so werden Schüler jedenfalls in Zukunft nicht geschützt.
Kenner am 1. August 2012 @ 20:28
jeder der irgendwann mit der willkür unserer städtischen verwaltungsbeamten konfrontiert wurde kann wohl herrn riemanns intention verstehen und nachvollziehen. hut ab vor soviel zivilcourage und hartnäckigkeit! auch vor dem betreiber dieses blogs ziehe ich den hut, trotz städtischer strafanzeige im zusammenhang mit der aufdeckung des legionellenskandals lässt sich das bonner presseblog nicht von weiteren veröffentlichungen abhalten. danke dafür!!
IchBonner am 2. August 2012 @ 12:36
Gerade hat sich CDU-Mann Gilles im GA über die Verwaltung vom Ex-OB Bärbel Dieckmann geäußert, die auch die Verwaltung von OB Jürgen Nimptsch ist. Er spricht von der Berichtspflicht als Bringschuld und einem Versagen im Stadthaus. Diese Kritik ist auch beim Thema Legionellenbekämpfung angebracht. Bin gespannt ob noch mit weiteren Verfehlungen des Herrn Naujoks bekannt gemacht werden.
K. Plöger am 3. August 2012 @ 08:10
Geehrter anoym (us/a), zunächst: auch gegenteilige Äußerungen helfen eine Sache zu zentrieren. Ich werde versuchen Ihren Beitrag sachlich zu beantworten.
Abs. 1: Sie bejahen die Veröffentlichung. Richtig ist: die drei Komplexe gehören zusammen, weil sie nach ein und demselben Muster ablaufen. Hier ist beileibe nichts “vielschichtig” und “Zwänge, Motive, Sichtweisen und Interessenlagen” der Beteiligten sind belanglos solange es sich, kristallklar, um Straftaten handelt, die jahrelang vertuscht wurden.
Abs. 2: Ihre Unterstellungen und Diffamierungen zeigen Parteilichkeit. Alle die sich “verunglimpft” fühlen dürfen Rechtsmittel einlegen. Meine eindeutigen Nachweise haben dazu beigetragen, dass dies bisher unterblieb. Ich attackiere auch nicht pauschal die Verwaltung, sondern anhand von Beweisen diejenigen, die sich feige hinter dem Begriff “die Stadt Bonn” verstecken. Bitte adressieren Sie Ihre Beschwerde an diese Verantwortlichen.
Abs. 3: Erwiesen ist, dass Herr Naujoks mich wegen meiner Gegenwehr als bauleitender Architekt “rausgeschmissen” hat um seine erwiesenen Straftaten und die seiner “Kotau-Truppe” zu kaschieren. Ihr Konstrukt der Kränkung ist reichlich vordergründig und zwanghaft. Aber was sollten Sie sonst auch vorbringen? Ach ja, meine Zeit beschäftigt Sie. Ihre Sorge ist unbegründet. Ich erfahre sehr viel Zuspruch und last not least motiviert es, sich einer Aufgabe erfolgreich zu widmen, für die mich Herr Naujoks und seine Mitarbeiter ausgesucht haben: man suchte einen Sündenbock und wollte mich fertig machen.
Damit ist auch Abs. 4 beantwortet. Ihre Argumentation ist der durchsichtige Versuch, das monströse “unrechtmäßige Verwaltungshandeln” von Straftätern und Egomanen schönzureden, die Steuergelder in Millionenhöhe verbrennen und denen die Gesundheit ihrer Mitmenschen völlig gleichgültig ist.
Das sind Tatsachen und haben nur begrenzt mit Meinungen zu tun. Im Übrigen können auch ernste Themen am Stammtisch diskutiert werden, warum nicht?
Peter Riemann am 3. August 2012 @ 11:12
Es gibt sicher einige Mitarbeiter in der Verwaltung, die solche Untersuchungen begrüßen.
H.K. am 3. August 2012 @ 15:19
Ich möchte wissen, was Herrn/Frau “anonym” persönlich motiviert zu einem derartigen Kommentar.
Hier ist ein Riesenbetrug aufgeflogen! Die Referentin des DVGW hat das per Mail bestätigt und bemerkt: “Hinsichtlich einer erklärenen Stellungnahme bitte ich Sie sich an den Autor der übersandten Textpassage zu wenden.”
Der Gebäudemanager a.D. ist jetzt im Zugzwang nicht der, der aufklärt!
Dipl.Biol. Sarah G. am 3. August 2012 @ 17:14
@ anonym
Die “rhetorisch-satirischen” Beiträge der Legionellenfalle 4 und 5 stehen beide an Nr. 1 und 2 der Top-Meldungen der Woche. Sieht so aus, als wenn Sie allein auf weiter Flur stehen, wenn es um Ihr Gefühl geht, hier sei etwas “überschritten”
Honnefer am 4. August 2012 @ 09:17
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