Bonn: WCCB – Bewältigung mit OB Nimptsch (SPD) als Knüppelwerfer?

(Bonner Presseblog) Bonn: Guten Mutes, wie der Insolvenzverwalter Seagon das optimistisch, nicht zuletzt „pro domo“, formulierte, kann nach der Ratsitzung am vergangenen Donnerstag eigentlich keiner mehr sein. Das liegt zum einen an den Strategien möglichst viel Geld einzusparen (Unisono sind sich die Rat und Verwaltung einig, dass es überall sog. „Restrisiken“ gibt, egal welchen Weg man geht).

Zum anderen an den direkten und indirekten Tricksereien „von Amts wegen“ die eine „Lösung“ schlecht und die andere gut zu reden. Diese Art des Umgangs miteinander ist man leider seit Herbst 2009 gewohnt. Die Favorisierung des Verwaltungsvorschlags scheint aus der Befürchtung zu resultieren, ein externer Gutachter könnte bei Überprüfung der Bausubstanz – der SGB Controller lässt grüßen – und der Weiterbeauftragung noch allerlei Ungereimtes zutage fördern. Im Krankenkassendeutsch: eine Diagnose der WCCB – Krankheit sei unnötig, wenn man sich gleich „einvernehmlich“ mit Insolvenzverwalter und SPK KölnBonn über eine preisgünstige Kur einigen kann. Teure Untersuchungen, mit dem Risiko weitere Krankheitsherde zu entdecken, würden entfallen.

Die Angst vor der Zuordnung von Befunden liegt in der Historie des Projektes begründet. Sie scheint das Handeln von Jürgen Nimptsch zu beherrschen und regelmäßig wird gerätselt, welche Ziele er verfolgt. Die Irrationalismen des Nachfolgers von Bärbel Dieckmann produzieren bei den übrigen Mitwirkenden zusätzliche Negativeffekte. So argumentiert Christopher Seagon mit seinem „Gesetzesauftrag“ (klingt gut, aber den hat auch ein Staatsanwalt oder Bürgermeister) und betont die Sorge um das Wohl seiner Gläubiger. Lässt man außer Acht, dass dazu auch die Fa. Arazim gehört – die er nun verklagt – dann stellt der GA Leser fest: stimmt so gar nicht.

Seagon vertritt insgesamt drei Insolvenzen, die der World Conference Center Bonn (WCCB) Management GmbH, der SMI Hyundai Europe GmbH (Baufirma/Berlin) und der UNCC GmbH (Bauherr).

Das was jetzt bei der UNCC Insolvenz requiriert werden könnte, landet nicht bei den Gläubigerfirmen von SMI Hyundai Europe, die von CEO Hong beauftragt wurden. Falls es für diese „Hintenrum“ – Manipulationen des OB und seiner Mitwirkenden eines Beweises bedarf, dann gehe man einfach auf die entsprechende bonn-direkt Propagandaseiten des Parkhausbetreibers und Nimptschmann-Erfinders Erwin Ruckes.

Dort kann man wählen zwischen Tränendrüsenberieselung und Sorgenfalten um den Abgang der UN aus Bonn. Bereits hier findet sich die OB Strategie wieder, die sog. Synopse mit dem 14: 1 Endergebnis für den Nimptsch – Vorschlag und der Drohkulisse: bloß keinen Rechtstreit! Mögliche Kompromisse, Vergleiche oder auch eine zügige Wirtschaftsmediation vor oder während eines möglichen Gerichtsverfahrens wie das Ratsmitglied Gilles (CDU) andeutete und von Schwarz/Grün/BBB für möglich gehalten wird, werden ausgeblendet! Da Bonns OB Jürgen Nimptsch (SPD) nun lt. Vorabmeldung in der WDR Lokalzeit das umsetzen will, was er angedroht hat, Beanstandung des oder Widerspruch gegen den Ratsbeschluss (hier die Erklärung der beiden Optionen unter 2. und 3.) von Schwarz/Grün/BBB wird letzten Endes auch über seine Glaubwürdigkeit und weitere Zukunft entscheiden.

Was der angedachte Gang zur Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD) soll ist völlig unerfindlich. Die Bezirksregierung (BezReg) kann eigentlich keine „WCCB – Reparaturmaßnahmen“ des Rates oder des OB überparteilich in rechtlicher Hinsicht (Beanstandung) oder im Sinne des Wohles der Stadt (Widerspruch) bewerten, da sie sehr frühzeitig in das Verfahren eingebunden war. Dem RPA Bericht ist auf Seite 28/29 zu entnehmen:

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Am 08.12.2006 erfolgt dann der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung über eine Zuwendung in Höhe von 12.526.650,- EUR für die Vergabe des Rohbauauftrages.

Schon vergessen, aber immer noch im Internet zugänglich ist der (inzwischen von der Verwaltung gelöschte) „geheime“ Sachstandsbericht der Verwaltung.

Dort ist auf Seite 7 zu lesen:

„Der Bezirksregierung Köln wurde der beabsichtigte Abschluss des Projektvertrages im Dezember 2005 angezeigt. Sie teilte im Januar 2006 mit, dass keine Bedenken gegen das angezeigte Rechtsgeschäft bestünden und führte u.a. aus, dass die Überprüfung des Businessplans incl. Wirtschaftlichkeitsberechnung durch die Wirtschaftsberater Dr. Thielbeer realistisch gerechnet und im Ergebnis sehr positiv zu beurteilen sei; die Heimfallszenarien würden für kalkulierbar gehalten und es bestünden nach Prüfung der vorliegenden Unterlagen keine Gründe, an der Einschätzung des Wirtschaftsberaters zu zweifeln“.

Heute ist man immer schlauer. Das sieht man an den Kommentaren zum Auszug aus dem Businessplans, der im November 2010 auf dem Bonner Presseblog erschien.

Bei allen Vorbehalten gegenüber bloggenden Oberschlaubergern, aber hätte ein wenig Stochern durch die BezReg im Businessplan von Herrn Thielbeer geschadet? Was war das Ergebnis der SMI – Benchmark Analyse (beendet Juli 2005) oder der UN – Voraussetzungsstudie von SMI HR (beendet August 2005) auf Seite 9 des Geschäftsplans unterzeichnet von CEO M.K Kim? War das nicht alles reichlich dick aufgetragen? Hätte ein „Bauchgefühl“ nicht verlangt, dass man andere Behörden abfragt? PPP in NRW war „in“ und wurde auch noch im Wahlforum am 22.07.2009 von Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Nimptsch verteidigt. Aber ein Anruf beim federführenden NRW – Ministerium für Bauen und Verkehr hätte geholfen. Dessen Gruppenleiter, Prof. Dr. Hermann Bajohr hatte Arno Hübner am 21.10.2005 geschrieben:

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Bonns IKBB Projektleiter hatte versucht möglichst früh an die Landesmittel zu kommen und hatte neben dem Ministerium für Bauen und Verkehr auch den BLB NRW (Tiggemann) und das Finanzministerium (Dietrich) angeschrieben.

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Die Bezirksregierung hätte mit der Information aus dem Ministerium für Bauen und Verkehr und einer Rückversicherung bei der Projektkoordinatorin Evi Zwiebler erfahren, dass lt. RPA Bericht auch noch im Januar 2006, zum Zeitpunkt des „Abnickens“ des Projektvorvertrages, weder das vorlag, was Dr. Bajohr gefordert hatte und schon gar keine ausreichend abgesicherte Eigenfinanzierung des „Investors“ vorhanden war.

Dass da was fehlte war bereits ein Dauerbrenner. Hübner erinnerte am 05.10.2005 Dr. Ha Sung Chung an die Bereitschaft von SMI Hyundai „zur Finanzierung des Projekts einen Eigenkapitalanteil von 28 Mio. EUR (8 Mio. bar und 20 Mio. in Bankgarantien) vor Baubeginn einzubringen“. Immerhin gab es ein Signal der Sparkasse KölnBonn:

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Nachdem die Bezirksregierung im Januar 2006 ihr o.k. gegeben hatte, war kurz darauf alles in trockenen Tüchern. Die gewünschte Summe mit einer 3 vorne war endlich da:

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LEIDER FEHLTE EINE NULL!

Dessen ungeachtet wurde am 8. März 2006 von Martin Krämer, als vollmachtlosem Vertreter der Stadt Bonn, in den Räumen der Rechtsanwaltskanzlei von Dr. Ha – Sung – Chung  in Sulzbach bei Frankfurt der Projektvertrag – schwebend wirksam – geschlossen. Verwaltungsintern war zuvor angedacht dass später die Oberbürgermeisterin und Arno Hübner den Vertrag unterschreiben sollten.

Projektvertrag

Wenn damals die BezReg bei den geschilderten risikoträchtigen Umständen verschiedene Heimfallszenarien für kalkulierbar gehalten hat, warum sollte sie dann heute anderer Meinung sein? Und wenn, warum sollte dann eine Verwaltung, die durch unrechtmäßiges, wenn nicht strafbewehrtes Handeln maßgeblich zur Unkalkulierbarkeit mit beigetragen hat, nun plötzlich unter OB Nimptsch richtig liegen?

Die abschließende Abwägung/Entscheidung über den weiteren Schicksalsweg des WCCB fand, so OB Nimptsch in der Ratsitzung, am Sonntag, den 10.04.2011 ohne Berater statt. In Teilen folgte man ihnen auch nicht, wie in der JUVE Pressemitteilung nachzulesen ist.

Auch die „solidarische“ Unterstützung der SPD ist unter sachlicher Berücksichtigung des Kontextes in dem sich das Skandalprojekt befindet wenig zielführend und schürt nur Emotionen.

Peter Finger von den Grünen, der als einziges Ratsmitglied in der öffentlichen Sitzung milden Zorn zeigte, brachte es auf den Punkt: die Manipulation beim WCCB im Allgemeinen und im Besonderen kurz vor Beginn der Ratssitzung (OB Nimptsch versuchte sich als Call – Center Operator um CDU Ratsmitglieder umzustimmen) erinnere an das Verhalten von Ex – OB Bärbel Dieckmann. Die habe „bei wichtigen Entscheidungen entweder den Kopf in den Sand gesteckt, oder die Sache HINTENRUM bekämpft“.

Der Bonner OB steht nun am Scheideweg: will er weiter Opposition um der Opposition willen machen gegen eine Ratsmehrheit, oder sich in vielzitierter Kooperation üben. Bleibt er bei seiner Strategie dann droht ähnliches wie bei dem unnötig vom Zaun gebrochenen Streit im September 2010 mit der Staatsanwaltschaft Bonn, die ironisch von einem anderen „Jörg“ auf dem Bonn Blog im September 2010 so aufbereitet wurde:

Ein paar Wochen später… es klingelt:
“Hmnjaa… Nimptsch?”

“Guten Tag, Herr Oberbürgermeister. Staatsanwaltschaft Bonn hier. Der Leiter der Staatsanwaltschaft, der Herr König würde gerne kurz mit ihnen sprechen.”
“Na, wenns denn sein muss…”…
“König hier, Guten Morgen, lieber Herr Oberbürgermeister.”
“Moin. Was gibts denn? Ich hab nicht sooo viel Zeit”

“Völlig klar, völlig klar… Tjaaa, Herr Nimptsch… sie erinnern sich doch, wir hatten ja vereinbart, dass ich mich bei ihnen melde, wenns mal wieder ähh… na ja… ich sach mal ‘Klärungsbedarf’ gibt… bei einem ihrer Unterge… äh, Mitarbeiter, dem Herrn XYZ. Da gibts nun schon wieder so´ne dumme Sache, ein paar Akten, die wir ganz gerne mal durchkucken würden. Sie wissen schon, dieses WCCB Dings… da sind wir ja immer noch am ermitteln. Hatte ich ihnen ja bei unserem netten Gespräch ausführlich dargelegt…”
“Och nöööö, König, schon wieder? Das ist mir heute aber gar nicht recht! Da müssen sie eigentlich was früher anrufen. Wir haben hier auch zu tun, wissen sie? Na gut, wenns der Wahrheitsfindung dient… Warten sie mal, wir machen es so: Ich sag dem Herrn XYZ Bescheid, der meldet sich dann mal bei ihnen und macht einen Termin mit ihnen aus. Welche Akten brauchen sie denn? Müssen wir ja rauslegen, für sie…”
“Och, Danke, das ist aber lieb, dass sie uns da so unterstützen. Und was die Akten angeht… Na ja, das kann ich so nicht sagen, da müssten wir schon mal einen Blick auf alles…”
“Ja nee, König! Sie sind mir ja einer! Sie müssen doch wissen, was sie sich da ankucken wollen. Wo kommen wir denn da hin? Wir sind eine Behörde, verstehen sie? Da kann man nicht so einfach…” usw. (bnlog)

Das Ansinnen des OB nach „Vorwarnung“ bei strafrechtlichen Ermittlungen, das hier durch den Kakao gezogen wird, schafft genau das nicht, was bei der WCCB Problembewältigung notwendig wäre: ruhiges und überlegtes Handeln mit Augenmaß ohne Parteibrille. Zusätzlich komisch wird diese Erwartungshaltung von Jürgen Nimptsch, weil gerade in Bayern die Wellen hoch gehen wegen der Affäre um einen „libyschen Studenten“.

Zwar wurde kein „Runder Tisch“ installiert, aber es soll eine gewisse „Sonderbehandlung“ für Saif–al-Gaddafi gegeben haben. Zur Erinnerung: der tauchte als Ingenieur auf den SMI Hyundai Webseiten beim Sulug Housing Projekt in Libyen auf, aus dem scheinbar überhaupt nichts geworden ist, was man vom Bonner WCCB nun wirklich nicht behaupten kann.

Kommentare

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:Parteinovizin

Herrlich, wie hier tumbe Verwaltungsaktivität sichtbar wird.
Wer kann beim Sulug Housing Projekt die Hyroglyphen übersetzen?

특히 올해 감사의견 거절로 상장폐지에 몰린 상장사 10개사 중 자강과 블루스톤이 상장폐지 이의신청을 제기했고, 엑스씨이가 상장폐지 효력정지 가처분 신청을 해놓은 상황이어서 이번 공방은 업계에도 적지않은 영향을 미칠 것으로 보인다.

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:Lokalpatriot

Dieser Heiterborn ist ja ein ganz Schlauer. Gerechterweise muss man dem OB überlassen wie er jetzt reagiert, in einer Situation in der keiner genau weiß wo es lang geht!

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:Jürgen Ocker

@ Lokalpatriot
Genau, OBerlehrer Nimptsch weiß nicht, wo es lang geht. Wörüber sich unser 57 – jähriges Geburtstagskind aber keine Gedanken machen muss: das erste Ei von Jörg Heiterborn liegt schon in seinem Osternest und gerade hat der BBB ein zweites hineingelegt!
http://bonner-presseblog.de/2011/04/18/bonn-bbb-beantragt-sondersitzung/
Ob noch viele folgen werden?

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:BORIS Bäcker

Nimptsch, wat soll dä Quatsch?

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:Römertopf

Ich verstehe nichts mehr: das WorldCCBonn gehört schließlich zu den zehn besten KFZ´s der Branche (in Deutschland!).

Bonn – Mit dem Conga-Award – dem Oscar der Veranstaltungsbranche – wurde das World Conference Center Bonn ausgezeichnet. Damit gehört das WCCB zu den zehn besten Konferenzzentren in Deutschland. Die Auszeichnung nahm Matthias Schultze, Vizepräsident der SMI Hyundai GmbH, in Mainz entgegen. Kontakt: Eva Lenz, SMI HYUNDAI Management GmbH c/o World Conference Center Bonn, Telefon (02 28) 9 26 71 23, E-Mail e.lenz(at)worldccbonn.com.

Ach so, die Meldung stammt aus dem PresseBlog von 2008 als in Bonn noch mit dem Hynundai KFZ herumgefahren wurde.
Und außerdem: verleihen sich reihum die KFZ´s die Preise selbst? Wat soll dä Quatsch?
http://www.conga-award.de/modules/news/article.php?storyid=7

  • Kommentiert:18.04.2011
  • Autor:Dörte H.

Oberbürgermeister Nimptsch handelt nach einem alten Sprichwort:. Sich regen bringt SEAGON…

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:BonnerLeon

Nimptsch a.d.Dach des WCCB und v.a.:

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:Lara kocht

Der Wahlbetrüger Nimptsch hat sich versprochen. Auf der U – Tube sagt er UN – Stadt. Das muss heißen Unstadt!

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:W. Rühleke

„Ich vermute, dass der Bonner Oberbürgermeister nicht beanstanden will“, sagt Prof. Dr. Janbernd Oebbecke vom Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Münster. Es wäre aus Sicht des Experten ungewöhnlich, zuerst Widerspruch einzulegen und danach zum selben Ratsbeschluss eine Beanstandung auszusprechen: „Wenn ein Rechtsverstoß erkennbar wäre, würde der OB ja wahrscheinlich gleich das Mittel der Beanstandung wählen“…………………………….
Zu lesen im heutigen Generalanzeiger. Damit wird deutlich, dem OB geht es um den Effekt, nicht um die Sache. Aber das wussten wir schon soooo lange!
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=877804

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:Kassandra

@Joerg Heiterborn

Danke für die schönen Ostereierchen.

Heiterborn ist doch immer für gründliches Recherchieren gut.

Übrigens: es war schon vor Dezember 2005 klar, dass der „Investor“ kein Geld hatte.
Deshalb wurde auch der sog. „Heimfall“ im Vertrag so hoch gehandelt.

Und mit diesem Argument (dem des Heimfalls) wurde der Rat calmiert.

Man fragt sich, warum die damalige Bundesregierung nicht genauer hingeschaut hat, wem sie ihr Geld für ein „Bonner Zukunftsprojekt“ anvertraut?

Nimptsch, so scheint es, will mit allen Tricks verhindern, dass der wahre Wert des bisher Gebauten (WCCB) an Tageslicht kommt. Das gibt dann ein böses Erwachen. Da es vor Ostern aber nicht mehr zu konkreten Zahlen kommen wird, müssen wir dann auf etwas spätere Zeiten hoffen. Dann wird der Schaden genau bezifferbar.

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:ichsehrot

Als Schauspieler braucht er den „Effekt“, als Oberbürgermeister den neutralen Überblick, doch dieser fehlt ihm total. Schade, nach einer Diva Dieckmann nun der Beau Nimptsch.
Bonn hätte wahrlich besseres verdient.

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:Jörg Heiterborn

@ Kassandra

Jörg Heiterborn ist etwas betrübt. Er hat vorhin festgestellt, dass die Passagen aus dem RPA Bericht fehlen.
Den RPA Bericht haben noch manche Bonner (vom GA Link abgespeichert, nachdem er von den schlitzohrigen Trittbrettfahrern von LINKS aus dem Internet torpediert wurde). Deshalb können sie „querlesen“ und Schlüsse ziehen.
Im Zusammenhang mit dem Text (oben) und den (noch fehlenden) Passagen des RPA wird deutlich, dass nicht nur die Bundesregierung, aus verständlichen Gründen „frohen Mutes“ beim IKBB war, sondern dass die Bezirksregierung nach Prüfung ja gesagt hat zu allen Risiken des Heimfalls, den sie heute, folgt man unserem pfiffigen OB, erneut prüfen soll. Das geht aber m.E. weder inhaltlich noch formal.

Das erklärt auch das trantutige Reagieren der RP Stellvertreterin, Frau Schwarz, als Herr Hilgert vom WDR anrückte und man in Köln auf „Abwarten und Teetrinken“ setzte.
Später, zur Verwunderung von Herrn Apostel fand der RP heraus, dass man vermutlich, oder „vorerst“ die Landesmittel nicht zurückfordern müsse, die Friedhelm Naujoks mit gefälschsten Testaten erschlichen hatte.

Wenn man ganz frech in der Schlussfolgerung sein will, dann könnte man behaupten: die „Blenderrolle“, die Herr Kim gespielt hat und auch spielen sollte, die hat nun ein anderer, vielleicht noch viel schlechterer Schauspieler inne…
Noch Fragen?

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:sandmann

Seit 2005 war bewusst, dass Kim kein Geld hatte. Die Frage ist, wer hat das gewusst?
Kim war Projektentwickler und musste sich Geld vom Finanzmarkt beschaffen auch das war offensichtlich.
Da man in der Bonner Verwaltung den Unterschied nicht kannte zwischen einem Projektentwickler und einem Investor (das gleiche Unverständnis wie heute bei der Südüberbauung, Sevenheck ist kein Investor, sondern Projektentwickler), hat man allerlei Märchen erfunden, um sich, dem Rat und die Bonner Bevölkerung den Traum eines
World Conference Center zu gönnen. Der Heimfall, fein säuberlich eingearbeitet in dem Projektvertrag war mehr oder weniger die Beruhigungspille, um das Märchen austräumen zu können. Doch stellt sich die Frage, warum hat man nicht frühzeitig auf die Bremse getreten?
War es Scham oder Eitelkeit, Angst vor einer Wahlniederlage oder war es schlicht und ergreifend „Subventionsbetrug“ warum man einfach weiter machte. Das Bundesgeld musste in einem bestimmten Zeitraum verwendet werden, hinzu kamen Landesmittel, die wollte man nicht aufs Spiel setzen.
Was soll’s, die Kohle muss fließen, denn es ist ja nicht unser Geld. Und selber profitieren wollte man auch noch, man denke nur an Schultze, Schilling und Konsorten, die doch nicht schlecht davon lebten. Das gleiche Spielchen scheint nun Nimptsch zu spielen. Er kommt immer wieder mit dem Argument die Bundesmittel in Höhe von 17 MIO EURO und die restlichen Landesmittel würden bei dem Modell von schwarz-grün-bbb verloren gehen, bzw. wären gefährdet. Mit anderen Worten: Nimptsch rechnet damit, dass sich noch zahlreiche Probleme auftun werden, die ziemliche Löcher in den Haushalt fressen und um diese abzumildern sollen die Bundes- und Landesmittel (wenn auch nur als Beruhigungspille) eingesetzt werden. Nimptsch verfährt nach dem gleichen Muster wie seine Vorgängerin und der haben wir das Waterloo WCCB zu verdanken aber ein zweites Waterloo unter Federführung Nimptsch ist vorprogrammiert.

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:Der Bürgermeister von Entenhausen

@ Joerg Heiterborn

Nö, alles klar.
Känguruh-Methode: leerer Beutel, große Sprünge.
Oder die 3-Affen-Methode: nix sehen, nix hören, nix sagen.

Eine Schmierenkomödie, für die die Bürger zahlen dürfen.

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:Kassandra

@ Joerg Heiterborn

Kleiner Trost für Heiterborn:

Es ist nichts so fein gesponnen,
dass es nicht kommt
ans Licht der Sonnen.

Die ganze Tragweite des WCCB-Skandals beginnt erst jetzt wirklich deutlich zu werden. Aber der Tag kommt, an dem sich erweisen wird, dass hier auf dem Blog vieles Richtige zu lesen ist und viele richtige Schlüsse gezogen wurden.
Die Bonner Bürger setzen all‘ ihre Hoffnung auf den Staatsanwalt.

  • Kommentiert:19.04.2011
  • Autor:ichweißvonnix

@ sandmann

Früher wurden Menschen, die einem sackweise Sand in die Augen gestreut haben, als Betrüger zum Stadttor hinausgeprügelt. Falls nicht der Staatsanwalt, dann könnte man im Rahmen der Bürgerbeteiligung einen kleinen öffentlich inszenierten Show – Prozess abhalten, oder?
Dann dürfte sogar ein kirchlicher Würdenträger mitspielen, der uns mit lauwarmen Sprüchen beim Abschied der verehrten Frau Oberbürgermeisterin in der Lokalzeit weismachen wollte, die arme Frau Dieckmann sei schwer enttäuscht von diesem Frevel, den die bösen, bösen Ausländer an ihr begangen hätten.
So viel Verlogenheit auf einem Haufen wie in Bonn gibt es so schnell nicht wieder.

Und nun zu unserer heutigen Rätselfrage: Wer könnte das gewesen sein?
http://cojobo.net/bildarchiv/rueckblick/IMG_3599.jpg

Kleiner Hinweis: sein Name ist nicht Hase!

  • Kommentiert:20.04.2011
  • Autor:ichweißvonnix

Sehr geehrter Herr Wien,

ich glaube ich kenne Sie. http://www.bonndirekt.com/neues-von-nimptschman.html
ICH hatte die Rätselfrage gestellt, nicht sandmann!
Also welchen Dicken meinen Sie denn?
Jetzt sind Sie baff, wie? Auf dem Foto gibt es zwei Dicke! Tja, wenn Sie immer unrasiert und mit schwarzer Sonnenbrille herumrennen und mit diesem Angeberhut, dann, wird das nix!
Ich trage keine Brille, nicht einmal eine Partei- aber erkenne sofort, wenn in Bonns politischer Fäkalzeitung nach Personen des öffentlichen Lebens gefragt wird, so wie hier: http://www.bonndirekt.com/kolumne.html
Links ist Herr Kim und rechts Herr Kaupert (?). Aber was wollen Sie damit sagen? Sollen wir jetzt abzählen wie oft jemand von der SPD Herrn Kim die Hand gedrückt hat? Oder sollen wir überprüfen, wer alles in der Rheinlobby beim Netzwerk Schilling, Schmuck, Schultze + Co, tschuldigung + Kim mitgezockt hat?
Weil Sie gerne Spielchen spielen, hier was Schwierigeres:
http://bonner-presseblog.de/2010/11/05/bonn-wccb-ob-nimptsch-steht-links-hinter-man-ki-kim/
Frage: Was ahnt der gedeckt gekleidete Herr links hinter dem Investor Kim?

Na,? ….. nix? …ist etwas schwierig, zugegeben…, ich hab nicht so viel Zeit.
Der unauffällige Herr, der auch schon im Bonner Landgericht gesehen worden sein soll, um die Uhren dort anzuhalten, ahnt, dass die Dame rechts nach oben schaut, weil sie schon ihren Abschied aus der Kommunalpolitik plant! Toll wie!?´

Und jetzt noch einen auf die Schnelle. Was hätte dieser Herr aber nicht ahnen können????

Ganz einfach…, na, dass die Dame bei ihrer Tschüss – Veranstaltung genau das gleiche Kleid tragen wird!
http://www.express.de/regional/bonn/baerbel-dieckmann-sagt-tschuess/-/2860/1074088/-/index.html
Damit genug R.Wien. Lesen Sie, was Frau Dieckmann zum Abschied gesagt hat, indem Sie einen bekannten Sozialdemokraten zitierte: „einander achten und aufeinander achten in guten wie in weniger guten Zeiten“ und hören Sie endlich mit dieser seichten Goebbels (bonn – direkt – Stürmer) – Masche auf. Bonn braucht weder verbale Brunnenvergifter
http://www.bonndirekt.com/kolumne/424-die-milieufalle-1imghttpwwwbonndirektcomimagesstoriesvorschaubildererwin-ruckeskleinjpgimg.html
noch echte, http://www.wdr.de/studio/bonn/themen/2010/12/28/naujoks_281210.html
Sie alter Netzwerkgauner!
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=77714

  • Kommentiert:20.04.2011
  • Autor:Nichtfisch

Alles in Bonn ist gespannt! Wann wird der Bonner OB Jürgen Nimptsch Widerspruch gegen den Ratsbeschluss einlegen?
Wie jetzt aus halbwegs gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, soll das am 24. April 2011 geschehen. Nimptsch will versuchen, mit seinem Widerspruch den Rat umzustimmen.
Von der Bonner Pressesprecherin Frau Hörig war zu hören, dem OB sei das einen Versuch wert. Auch der Tag, Ostersonntag, der 24. April 2011 sei mit Bedacht gewählt.
Dies sei der Tag der Versuchstiere…

http://bonner-presseblog.de/2011/04/20/bonn-tag-des-versuchstiers-%E2%80%93-bundesregierung-in-der-pflicht/

  • Kommentiert:21.04.2011
  • Autor:Kassandra

@Joerg Heiterborn

Dank Heiterborn ist die „Blenderei“ unserer Volksschauspieler (Wir sind nahe dran an den Menschen…! Zosamme stonn…) in den Kommunal-, Landes- und Bundesgremien bezüglich des WCCB offen gelegt.

OB Nimptsch macht genau da weiter, wo Dieckmann aufgehört hat. Er muss also Rückhalt auf Landes- und Bundesebene für die WCCB-Strategie haben. Er versucht, die Kastanien für andere aus dem Feuer zu holen. Bund und Land haben die Organisation und die Finanzierung dieses angeblich bundeswichtigen Projekts schön auf die Stadt abgeschoben, und glaubten so, ihre Hände sauber halten zu können.

Wer hat eigentlich in den wichtigen Gremien der Sparkasse gesessen? Z.B. im Kreditausschuss oder im sog. Strategieausschuss?

Heiterborn wird auch das klären können, hoffe ich.

Dann bleibt nur noch zu klären, ob diese Herren „geblendet“ wurden, oder/und ob sie in vorgeblich „höherem Interesse“ brav mit geblendet haben.

Und nun sollen wir ein wenig von der Misere abgelenkt werden, in dem man uns in Bonn eine schöne „Kulturhauptstadt Europas“ vorgaukelt. Igitt, hier versucht man mit Hilfe der Kultur (leider) schon wieder uns zu vergackeiern.

Trotz allem: frohe Ostern, Heiterborn!

  • Kommentiert:21.04.2011
  • Autor:Dr. Schnupper

Und noch ein Oster – Ei für die Sammlung des Parkhausbetreiberproleten R.Wien – Ruckes: Wer hat wem die Hand geschüttelt? http://www.bonndirekt.com/kolumne.html
Kim, Schilling und Schultze werden noch Stress bekommen, wenn der Dritte im Bunde vor Gericht auspackt. http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=761866&bid=920769
Der wird nicht so blöd gewesen sein und alle Belege/Akten dem bundesweiten online – Aktenvernichter http://www.online-aktenvernichtung.de/ anvertraut zu haben.
Und der nichtsgannssoblöde Bonner fragt sich, was R.Wien uns denn sagen möchte, mit seinem Schmierblättchen bonn – direkt (zu Nimptsch)?
Ich denke mir: nichts! Er will bei den Menschen mit Cartoons das Gehirn ab- und das Gedächtnis ausschalten.
Zieht man nicht mit, erkennt man, dass weniger Händedrücken sondern Händewaschen (eine die andere) das Thema war.
Zehn Millionen zur freien Verschwendung!
P.S. Bin auch ein Fan von Herrn Heiterborn, weiter so!

  • Kommentiert:21.04.2011
  • Autor:Jörg Heiterborn

Hallo Kassandra,
zuviel des Lobes. Viele Dinge sind bekannt und müssen bloß im Zusammenhang mit dem Neuen gesehen werden. Hat man die Systematik der Blender, Volksschauspieler und leider auch Betrüger verstanden, perlt der Unfug an einem ab. Es ist erstaunlich welche Provinzpossen einem als intelligentem Menschen angedient werden. Schon wieder so ein faules Ei von Herrn Redeker (SPD):

„Helmut Redeker (SPD). Ein langer Rechtsstreit wird aber zu negativen Auswirkungen für Bonn führen, die völlig unüberschaubar sind. Am Ende könnten wir auch mit weniger als null dastehen, meinen die Sozialdemokraten“.
http://bonner-presseblog.de/2011/04/19/bonn-spd-fraktion-steht-weiter-hinter-verwaltungslosung-%E2%80%93-bonn-darf-keinen-schaden-nehmen/

Ich verstehe solche Leute nicht. Darf die SPD keinen Schaden durch Aufdeckung des Skandals nehmen? Da wird man förmlich draufgestoßen. Es muss doch auch Gebildete in dieser Partei geben, denen dieser Blödsinn zuwider ist, oder tue ich dem Fachanwalt unrecht?
Es gibt Schätzungen für das WCCB – Gesamtfiasko die landen bei 300 bis 500 Mio. Euro. Nehme ich die „Sozialdemokraten“ beim Wort, dann wäre „weniger als null“, so um die Null herum, also viel besser als 300 – 500 Mio. Euro Miese.
Dann müssten „die Sozialdemokraten“ eigentlich dem Vorschlag der Ratskoalition und dem BBB zustimmen…tsss,tsss,tssss!

Zur Sparkasse: da wurde natürlich auch nicht richtig hingeguckt. Eigentlich verständlich. Das WCCB erschien nicht so, als könnte es zu Bonns Hypo – Albtraum – Adria werden. Wird sicher auch noch thematisiert. Einer der Strippenzieher, gleichzeitig Oberaufseher im SGB Betriebsausschuss war Wilfried Klein. Am 29.03.2006 (drei Wochen zuvor war Martin Krämer allein nach Sulzbach gereist um den Projektvertrag zu unterzeichnen) stand der Fraktionsvorsitzende im Handelsblatt:
„Der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Köln-Bonn, Wilfried Klein (SPD), begründete gegenüber dem Handelsblatt die Entscheidung mit den Erfahrungen von Binkowska bei privaten und öffentlichen Banken. „Es ist gut, wenn ein Sparkassenmanager weiß, wie die privaten Banken ticken“, sagte Klein.

Die Hinter- Hintergründe der merkwürdigen Fusion zu Lasten der SPK Bonn dürften auch bekannt sein. Jetzt kommt das Zauberkunststücken der Substitution:
Bärbel Dieckmann (SPD), begründete gegenüber dem Rat die Entscheidung mit den Erfahrungen von Naujoks bei privaten und öffentlichen Großbauvorhaben. „Es ist gut, wenn ein Gebäudemanager weiß, wie die politischen Ausschüsse ticken“.
Letzteres hat sie natürlich nicht gesagt, höchstens gedacht. Das war der eigentliche Grund einen SPD – Maschinenbauingenieur zu holen, der sich das Einmaleins des Bauens als Trittbrettfahrer (ganz schlecht) angeeignet hatte.
Mit diesem uralten Überrraschungshasen aus bitterer Schokolade wünsche ich ein frohes Osterfest.

  • Kommentiert:21.04.2011
  • Autor:Kassandra

@Joerg Heiterborn

Nicht Lob: es geht um Anerkennung dafür, dass eben bestimmte Wahrheiten ausgesprochen werden. Es ist wichtig, dass diese Zusammenhänge gut lesbar dargestellt werden, weil manche Bonner sich die Dinge eben nicht erklären können. Möglicherweise ohne Hilfe auch nicht erkennen können, wie hier die Strippen gezogen wurden, um ein Ziel zu erreichen, das in erster Linie der Politik selbst dient – und nicht der Stadt.

Und das Bonner offizielle Zeitungs-Organ hat auch wenig Interesse daran, die politischen Hintergründe aufzuklären.

Lob kann falscher Motivation entspringen. Daher hier Anerkennung.

Und es ist Methode bei der SPD, sich das Geld für Wohltaten dann beim Bürger wieder abzuholen. Hier wurde es offensichtlich sehr auf die Spitze getrieben.

Aber die Verantwortlichen zeigen bis heute keine Reue. Im Gegenteil: Nimptsch und die SPD machen so weiter, um den einmal beschrittenen Weg als den einzig richtigen darstellen zu können. Perfide Sache.
Bittere Osterhasen, wirklich.

  • Kommentiert:23.04.2011
  • Autor:Jörg Heiterborn

@Kassandra

1. Strippenziehen: ist dann u.U. nicht mehr als ein Teil krimineller Machenschaften…

2. Offizielles Zeitungsorgan: na, ich weiß nicht. Das war früher so, wobei auch Herr
L. von FF& Co. „geführt“ wurde…

3. SPD: geht es in erster Linie um Macht und Eigenwohl. Die Bürger sind denen
Wurst…

4. Nimptsch: SPD – Dienstleister mit Verdunklungsauftrag…

Muss zum OH – fest….

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