WCCB Transparenz-Offensive: Bärbel Dieckmanns „Nebenabrede“ weil Baustopp drohte?

(Bonner Presseblog) Download: Mailverkehr SPK  KölnBonn und Stadt Bonn vom 02. und 03. Juli 2009

WCCB Transparenz-Offensive: Bärbel Dieckmanns „Nebenabrede“ weil Baustopp drohte?

(Bonner Presseblog) Download: Mailverkehr SPK KölnBonn und Stadt Bonn vom 02. und 03. Juli 2009

http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/deluxe/uploaded/Clearing-Vorg%C3%A4nge_zur_Nebenabrede_zwischen_Stadt_und_SPK_vom%2002+03_Juli_2009.pdf

Kommentare

  • Kommentiert:03.12.2012
  • Autor:Cineast

Mit Spannung verfolge ich „Die Millionenfalle“. Danke für das Drehbuch zum Film. Die sog. Nebenabrede war also ein Kommunalkredit. Ja hätte das Frau Dieckmann doch gleich gesagt!

„Frau Langa (SPK KölnBonn) war recht weit vorgedrungen. Der Richter fragt: „Warum haben Sie SMI Hyundai trotzdem befürwortet?“ Langa: „Wir haben ein Pro und Kontra verfasst, und die großen negativen Punkte waren ungewöhnlich. Wenn wir es nicht befürwortet hätten, wäre das Projekt sparkassenintern tot gewesen, das wollten wir uns nicht anmaßen.“

Richter: „Gab es eine Vorgabe des Vorstandes?“ Langa: „Man war nicht abgeneigt.“ Richter: „Wer hat das signalisiert? Konkret?“ Langa: „Niemand konkret, aber man spürte es. Wenn man für ein Projekt ist, macht man den Kredit machbar, und wenn man nur noch einen Kommunalkredit zu beurteilen hat (…) dann sind die Risiken weg“. Richter: „Wer hat den Kommunalkredit eingestielt?“ Langa: „Weiß ich nicht. Aber meine Auflagen habe ich drinnen gelassen..“

(„Die Millionenfalle“ Teil 74)

  • Kommentiert:03.12.2012
  • Autor:bärbellässtgrüssen

Dat Bärbelschen wollte uns wohl vergackeiern…!

  • Kommentiert:04.12.2012
  • Autor:Nils T.

@ alle Typisch ist es, das eigene Versagen und die kommunale Dummheit anderen in die Schuhe zu schieben. Ist das Kind erst im Brunnen, wird nach Unterstützung durch den Bund gerufen.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch meinte (im März 2012), die Förderung der Kommunen durch Bundesmittel dürfe nicht von der Himmelsrichtung abhängen. „Die Belastungen, die auf den Städten liegen, sind inzwischen so hoch, dass sie von den meisten nicht mehr geleistet werden können.“ Zum Thema Aufkündigung des Solidarpakts äußerte er sich nicht. (GA Meldung)

  • Kommentiert:04.12.2012
  • Autor:M.V.

Von OBerlehrer Nimptsch ist genau das erwartet worden. Frau Dieckmann und ihre immensen Altlasten sollen aus dem Blickfeld geraten.

  • Kommentiert:05.12.2012
  • Autor:H. Loafer

Kommentar vom parallelen Blogbeitrag zur Eindeutigkeit des „kommunalen Kreditvertrages“ (siehe: http://tinyurl.com/awug8tw)

Nicht nur im Term-Sheet steht das! In der von der Ex-OB auf Seite 2 (vorab) unterzeichneten Zusatzvereinbarung zur sog. “Nebenabrede” heißt es auf Seite 1:
“Darlehenssumme über 743.000 Euro” und “Darlehenssumme über 104.300 Euro”. Frau Dieckmann als gelernte Gymasiallehrerin muss das verstanden haben, Punktum!

  • Kommentiert:06.12.2012
  • Autor:Anita

Unsere damalige Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann muss Anfang 2008 dem Unterausschuss „Zukunft Bonn“ eine Kostenerhöhung beim WCCB um ca. 40 Millionen gebeichtet haben.
Leider findet sich von diesem Vorgang nichts im Internet…

  • Kommentiert:06.12.2012
  • Autor:Archivar

@ Anita
Frau Dieckmann gab im April 2008 eine Erhöhung um 34 Mio. Euro bekannt. Die Sitzung war nicht öffentlich deshalb findet sich auf BoRis nichts: http://www2.bonn.de/bo_ris/ris_sql/sum_sitzungen_result.asp?e_gre_id=37&e_search_tt=3&e_search_mm=4&e_search_jjjj=2008&e_gre_art=Gremien&e_caller=sum_termin_start

Im GA Artikel von B. Leyendecker wird jedoch ca. ein Jahr später auf diese „turbulente“ Sitzung verwiesen und Naujoks-Adjutant Detmar Kühl zitiert:

„Detmar Kühl, beim städtischen Gebäudemanagement (SGB) zuständig für das Kongresszentrum, verwahrte sich gegen den Vorwurf, das SGB habe seine Kontrollfunktion unzureichend wahrgenommen. Im übrigen habe OB Bärbel Dieckmann den Unterausschuss in seiner nichtöffentlichen Sitzung im April vergangenen Jahres mündlich über eine damals sich abzeichnende Kostensteigerung von 140 auf 174 Millionen Euro informiert.“

„Die Stadt(verwaltung) sieht keine dunklen Wolken mehr über dem WCCB“ hieß es.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Stadt-sieht-keine-dunklen-Wolken-mehr-ueber-dem-WCC-Bonn-article195803.html

  • Kommentiert:06.12.2012
  • Autor:Henning

Ich glaub das alles nicht!

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