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	<title>Bonner Presseblog &#187; Gesundheit &amp; Medizin</title>
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		<title>Bonn: Lukratives Heil- und Suchtmittel Tabak ist die Pflanze des Monats August 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universität Bonn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn: Lukratives Heil- und Suchtmittel Tabak ist die Pflanze des Monats August 2010
(Bonner Presseblog) Bonn: Aus der Neuen Welt stammend, ist der Tabak seit dem 16. Jahrhundert auch in Europa zu Hause. Als Heilpflanze, Suchtmittel und Quelle für Steuereinnahmen nimmt er einen festen Platz in der westlichen Zivilisation ein. Er ist in den Botanischen Gärten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonn: Lukratives Heil- und Suchtmittel Tabak ist die Pflanze des Monats August 2010</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">(Bonner Presseblog) Bonn: Aus der Neuen Welt stammend, ist der Tabak seit dem 16. Jahrhundert auch in Europa zu Hause. Als Heilpflanze, Suchtmittel und Quelle für Steuereinnahmen nimmt er einen festen Platz in der westlichen Zivilisation ein. Er ist in den Botanischen Gärten der Universität Bonn die Pflanze des Monats August.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Tabak (Nicotiana tabacum) stammt aus Amerika und wurde von Kolumbus 1492 zum ersten Male beobachtet. Es dauerte aber bis 1560, bis die ersten Pflanzen in Lissabon erstmals auf europäischem Boden ankamen. Der dortige französische Gesandte Jean Nicot engagierte sich bei der weiteren Verbreitung des Tabaks in Europa. Ihm zu Ehren ist die Gattung Nicotiana benannt. Zunächst wurde der Tabak als Heilpflanze gebraucht, sehr bald begann man aber auch nach indianischem Vorbild die zusammengerollten Blätter zu rauchen. Die neue Mode fand eine so rasche Verbreitung, dass der Genuss verboten wurde. Das Verbot hatte aber nicht lange Bestand. Der französische König erlaubte das Tabakrauchen bald wieder, besteuerte es aber, und an dieser Praxis hat sich bis heute nichts geändert! Staatliche Besteuerung, Rauch- und Werbeverbote haben inzwischen aber vor allem das Ziel, den lebensgefährlichen Tabakkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Mit gutem Grund: Weltweit gehen rund ein Drittel aller Kr</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ebsfälle mit Todesfolge auf das Rauchen zurück.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Tabak ist eine einjährige Pflanze, die zum Wachsen viel Wärme und Wasser benötigt. So ist sein Anbau in Deutschland nur an wenigen Stellen möglich. Im Rheinland hat der Tabakanbau eine lange Kultur, spielt aber heute praktisch keine Rolle mehr, da insgesamt die Anbauflächen zurückgehen und der Anbau viel Handarbeit, besonders bei der Ernte, benötigt: Je nach Reifegrad der Blätter werden diese in bestimmter Reihenfolge mit der Hand geerntet und weiterverarbeitet. Bis zum Zweiten Weltkrieg existierte auch in der Trierer Straße in Poppelsdorf eine Tabakfabrik.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Im Rahmen der aktuellen Ausstellung &#8220;Liebesäpfel und Krumbeeren &#8211; Die Nachtschattengewächse in den Botanischen Gärten&#8221; im Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg sind u.a. auch Tabakpflanzen zu sehen. Am Wochenende 4./5. September  findet dort ein Aktionswochenende statt. Noch bis zum 31. Oktober sind der Botanische Garten am Poppelsdorfer Schloss und der Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg täglich außer samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Gewächshäuser sind bis April 2011 wegen Umbaumaßnahmen geschlossen. Weitere Informationen zu den Botanischen Gärten gibt es unter: http://www.botgart.uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Pressekontakt:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Universität Bonn Abt. 8.2 &#8211; Presse und Kommunikation</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Leitung: Dr. Andreas Archut</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Tel.: 0228/73-7647</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Fax: 0228/73-7451</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: presse@uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Internet: www.uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Meinhard Heinze-Haus</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Poppelsdorfer Allee 49</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">53115 Bonn</div>
<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Aus der Neuen Welt stammend, ist der Tabak seit dem 16. Jahrhundert auch in Europa zu Hause. Als Heilpflanze, Suchtmittel und Quelle für Steuereinnahmen nimmt er einen festen Platz in der westlichen Zivilisation ein. Er ist in den Botanischen Gärten der Universität Bonn die Pflanze des Monats August.</p>
<p>Tabak (Nicotiana tabacum) stammt aus Amerika und wurde von Kolumbus 1492 zum ersten Male beobachtet. Es dauerte aber bis 1560, bis die ersten Pflanzen in Lissabon erstmals auf europäischem Boden ankamen. Der dortige französische Gesandte Jean Nicot engagierte sich bei der weiteren Verbreitung des Tabaks in Europa. Ihm zu Ehren ist die Gattung Nicotiana benannt. Zunächst wurde der Tabak als Heilpflanze gebraucht, sehr bald begann man aber auch nach indianischem Vorbild die zusammengerollten Blätter zu rauchen. Die neue Mode fand eine so rasche Verbreitung, dass der Genuss verboten wurde. Das Verbot hatte aber nicht lange Bestand. Der französische König erlaubte das Tabakrauchen bald wieder, besteuerte es aber, und an dieser Praxis hat sich bis heute nichts geändert! Staatliche Besteuerung, Rauch- und Werbeverbote haben inzwischen aber vor allem das Ziel, den lebensgefährlichen Tabakkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Mit gutem Grund: Weltweit gehen rund ein Drittel aller Krebsfälle mit Todesfolge auf das Rauchen zurück.<span id="more-39984"></span></p>
<p>Der Tabak ist eine einjährige Pflanze, die zum Wachsen viel Wärme und Wasser benötigt. So ist sein Anbau in Deutschland nur an wenigen Stellen möglich. Im Rheinland hat der Tabakanbau eine lange Kultur, spielt aber heute praktisch keine Rolle mehr, da insgesamt die Anbauflächen zurückgehen und der Anbau viel Handarbeit, besonders bei der Ernte, benötigt: Je nach Reifegrad der Blätter werden diese in bestimmter Reihenfolge mit der Hand geerntet und weiterverarbeitet. Bis zum Zweiten Weltkrieg existierte auch in der Trierer Straße in Poppelsdorf eine Tabakfabrik.</p>
<p>Im Rahmen der aktuellen Ausstellung &#8220;Liebesäpfel und Krumbeeren &#8211; Die Nachtschattengewächse in den Botanischen Gärten&#8221; im Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg sind u.a. auch Tabakpflanzen zu sehen. Am Wochenende 4./5. September  findet dort ein Aktionswochenende statt. Noch bis zum 31. Oktober sind der Botanische Garten am Poppelsdorfer Schloss und der Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg täglich außer samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Gewächshäuser sind bis April 2011 wegen Umbaumaßnahmen geschlossen. Weitere Informationen zu den Botanischen Gärten gibt es unter: <a href="http://www.botgart.uni-bonn.de">http://www.botgart.uni-bonn.de</a></p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Universität Bonn Abt. 8.2 &#8211; Presse und Kommunikation</p>
<p>Leitung: Dr. Andreas Archut</p>
<p>Tel.: 0228/73-7647</p>
<p>Fax: 0228/73-7451</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: presse@uni-bonn.de">presse@uni-bonn.de</a></p>
<p>Internet: <a href="http://www.uni-bonn.de">www.uni-bonn.de</a></p>
<p>Meinhard Heinze-Haus</p>
<p>Poppelsdorfer Allee 49</p>
<p>53115 Bonn</p>
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		<title>Bonn: Protein aus Bakterien bekämpft Darmkrebs</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/28/bonn-protein-aus-bakterien-bekampft-darmkrebs/</link>
		<comments>http://bonner-presseblog.de/2010/07/28/bonn-protein-aus-bakterien-bekampft-darmkrebs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 11:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsche Krebshilfe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn: Protein aus Bakterien bekämpft Darmkrebs
Neuer Therapie-Ansatz stoppt unkontrollierte Zellteilung
(Bonner Presseblog) Bonn: Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 39.000 Männer und 34.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Die Heilungschancen liegen im Durchschnitt bei 60 Prozent. Nun gibt es einen neuen, viel versprechenden Therapie-Ansatz: Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover haben eine Substanz aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonn: Protein aus Bakterien bekämpft Darmkrebs</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Neuer Therapie-Ansatz stoppt unkontrollierte Zellteilung</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">(Bonner Presseblog) Bonn: Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 39.000 Männer und 34.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Die Heilungschancen liegen im Durchschnitt bei 60 Prozent. Nun gibt es einen neuen, viel versprechenden Therapie-Ansatz: Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover haben eine Substanz aus Bakterien identifiziert, die Darmtumoren bekämpft. Derzeit läuft das Zulassungsverfahren, um den Wirkstoff in Zukunft als Medikament einsetzen zu können. Im Rahmen ihres Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms hat die Deutsche Krebshilfe dieses Projekt mit insgesamt rund 660.000 Euro unterstützt.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebserkrankungen ist ein wichtiges Ziel der aktuellen Krebsforschung. Um eine gezielte Therapie gegen Darmkrebs zu finden, hat das Team um Professor Dr. Nisar Malek rund 200 Naturstoffe und mehrere Tausend synthetische Substanzen getestet. Malek leitet eine Arbeitsgruppe am Institut für Molekularbiologie und der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Experiment fiel Argyrin, ein Protein aus so genannten Myxobakterien, besonders auf. „Myxobakterien haben sich bereits als wahre Fundgrube für mögliche Medikamente gezeigt, beispielsweise gegen Brustkrebs“, betont Malek. „Von Argyrin war jedoch bisher nur bekannt, dass es das Immunsystem hemmt.“ Nach den neuen Erkenntnissen der Forscher kann dieser Wirkstoff aber auch in der Krebstherapie eingesetzt werden: Er stoppt das Tumorwachstum und löst das Signal zum freiwilligen Selbstmord der Krebszellen aus.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Argyrin greift in den fein abgestimmten Mechanismus der Zellteilung ein, der durch das Protein p27 gesteuert wird. p27 ist in allen gesunden Zellen vorhanden und wirkt als Zellteilungsbremse. In vielen Tumorzellen ist dies anders: Die bösartig veränderte Zelle bekommt das Signal, p27 abzubauen. Damit ist die Bremse gelöst und die Zelle teilt sich unaufhörlich. „Die Überlebensraten von Krebs-Patienten sind besonders schlecht, wenn in ihren Krebszellen wenig oder kein p27 vorzufinden ist“, sagt Malek. Der Wissenschaftler hat diesen Zusammenhang bei Patienten mit Dickdarm-, Eierstock-, Prostata-, Blasen- und Speiseröhrenkrebs beobachtet. „Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Abbau von p27 insbesondere beim Entstehen von Darmkrebs sehr bedeutend ist“, fasst Malek zusammen.  „Im Vergleich zur standardmäßig eingesetzten Chemotherapie hat Argyrin deutlich geringere Nebenwirkungen“, so Malek. „Es löst beispielsweise keine Durchfälle aus.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass Argyrin gezielt die Blutgefäße angreift, die einen Tumor versorgen. Diese Wirkung ist neu: Bisher gibt es nur Medikamente, die verhindern, dass neue Blutgefäße im Tumor gebildet werden. Die Ergebnisse werden Krebs-Patienten schon bald zu Gute kommen, denn Argyrin wurde kürzlich zum Patent angemeldet. Derzeit läuft das Zulassungsverfahren für den therapeutischen Einsatz.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Forschungstätigkeit erfolgte in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Markus Kalesse von der Leibniz Universität Hannover und Dr. Ronald Frank vom Helmholtz Zentrum für Infektionskrankheiten in Braunschweig. Mit insgesamt 664.000 Euro hat die Deutsche Krebshilfe dieses Projekt über fünf Jahre unterstützt. Im Rahmen des Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms fördert die gemeinnützige Organisation junge, exzellente Nachwuchswissenschaftler, die nach einem Auslandaufenthalt als Postdoktorand wieder nach Deutschland zurückkehren und eine eigene Arbeitsgruppe gründen möchten. Das Programm ist benannt nach Professor Dr. Max Eder. Der ehemalige Direktor des Pathologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität in München war lange Jahre Vorsitzender des Medizinischen und des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Krebshilfe.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Darmkrebs</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Jedes Jahr erkranken 73.000 Menschen neu daran. Rund 28.000 Betroffene sterben jährlich an einem bösartigen Tumor des Darms. Die wichtigste Waffe gegen Darmkrebs ist die Früherkennung. Denn früh genug erkannt, ist der Tumor fast immer heilbar. In fortgeschrittenen Erkrankungsstadien sinken die Heilungschancen jedoch deutlich ab. Die Deutsche Krebshilfe bietet allgemeinverständliche Informationsmaterialien zum Thema Darmkrebs an. Die Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate sowie ein Patienten-Informationsfilm auf DVD können kostenlos bestellt werden bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, oder im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Pressekontakt:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Deutsche Krebshilfe e. V.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Buschstr. 32</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">53113 Bonn</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Internet: www.krebshilfe.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: deutsche@krebshilfe.de</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-39942" title="protein" src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2010/07/protein.jpg" alt="protein" width="470" height="264" /></p>
<p>Neuer Therapie-Ansatz stoppt unkontrollierte Zellteilung</p>
<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 39.000 Männer und 34.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Die Heilungschancen liegen im Durchschnitt bei 60 Prozent. Nun gibt es einen neuen, viel versprechenden Therapie-Ansatz: Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover haben eine Substanz aus Bakterien identifiziert, die Darmtumoren bekämpft. Derzeit läuft das Zulassungsverfahren, um den Wirkstoff in Zukunft als Medikament einsetzen zu können. Im Rahmen ihres Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms hat die Deutsche Krebshilfe dieses Projekt mit insgesamt rund 660.000 Euro unterstützt.<span id="more-39941"></span></p>
<p>Die Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebserkrankungen ist ein wichtiges Ziel der aktuellen Krebsforschung. Um eine gezielte Therapie gegen Darmkrebs zu finden, hat das Team um Professor Dr. Nisar Malek rund 200 Naturstoffe und mehrere Tausend synthetische Substanzen getestet. Malek leitet eine Arbeitsgruppe am Institut für Molekularbiologie und der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Experiment fiel Argyrin, ein Protein aus so genannten Myxobakterien, besonders auf. „Myxobakterien haben sich bereits als wahre Fundgrube für mögliche Medikamente gezeigt, beispielsweise gegen Brustkrebs“, betont Malek. „Von Argyrin war jedoch bisher nur bekannt, dass es das Immunsystem hemmt.“ Nach den neuen Erkenntnissen der Forscher kann dieser Wirkstoff aber auch in der Krebstherapie eingesetzt werden: Er stoppt das Tumorwachstum und löst das Signal zum freiwilligen Selbstmord der Krebszellen aus.</p>
<p>Argyrin greift in den fein abgestimmten Mechanismus der Zellteilung ein, der durch das Protein p27 gesteuert wird. p27 ist in allen gesunden Zellen vorhanden und wirkt als Zellteilungsbremse. In vielen Tumorzellen ist dies anders: Die bösartig veränderte Zelle bekommt das Signal, p27 abzubauen. Damit ist die Bremse gelöst und die Zelle teilt sich unaufhörlich. „Die Überlebensraten von Krebs-Patienten sind besonders schlecht, wenn in ihren Krebszellen wenig oder kein p27 vorzufinden ist“, sagt Malek. Der Wissenschaftler hat diesen Zusammenhang bei Patienten mit Dickdarm-, Eierstock-, Prostata-, Blasen- und Speiseröhrenkrebs beobachtet. „Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Abbau von p27 insbesondere beim Entstehen von Darmkrebs sehr bedeutend ist“, fasst Malek zusammen.  „Im Vergleich zur standardmäßig eingesetzten Chemotherapie hat Argyrin deutlich geringere Nebenwirkungen“, so Malek. „Es löst beispielsweise keine Durchfälle aus.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass Argyrin gezielt die Blutgefäße angreift, die einen Tumor versorgen. Diese Wirkung ist neu: Bisher gibt es nur Medikamente, die verhindern, dass neue Blutgefäße im Tumor gebildet werden. Die Ergebnisse werden Krebs-Patienten schon bald zu Gute kommen, denn Argyrin wurde kürzlich zum Patent angemeldet. Derzeit läuft das Zulassungsverfahren für den therapeutischen Einsatz.</p>
<p>Die Forschungstätigkeit erfolgte in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Markus Kalesse von der Leibniz Universität Hannover und Dr. Ronald Frank vom Helmholtz Zentrum für Infektionskrankheiten in Braunschweig. Mit insgesamt 664.000 Euro hat die Deutsche Krebshilfe dieses Projekt über fünf Jahre unterstützt. Im Rahmen des Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms fördert die gemeinnützige Organisation junge, exzellente Nachwuchswissenschaftler, die nach einem Auslandaufenthalt als Postdoktorand wieder nach Deutschland zurückkehren und eine eigene Arbeitsgruppe gründen möchten. Das Programm ist benannt nach Professor Dr. Max Eder. Der ehemalige Direktor des Pathologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität in München war lange Jahre Vorsitzender des Medizinischen und des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Krebshilfe.</p>
<p>Darmkrebs</p>
<p>Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Jedes Jahr erkranken 73.000 Menschen neu daran. Rund 28.000 Betroffene sterben jährlich an einem bösartigen Tumor des Darms. Die wichtigste Waffe gegen Darmkrebs ist die Früherkennung. Denn früh genug erkannt, ist der Tumor fast immer heilbar. In fortgeschrittenen Erkrankungsstadien sinken die Heilungschancen jedoch deutlich ab. Die Deutsche Krebshilfe bietet allgemeinverständliche Informationsmaterialien zum Thema Darmkrebs an. Die Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate sowie ein Patienten-Informationsfilm auf DVD können kostenlos bestellt werden bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, oder im Internet unter <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a> heruntergeladen werden.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Deutsche Krebshilfe e. V.</p>
<p>Buschstr. 32</p>
<p>53113 Bonn</p>
<p>Internet: <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: deutsche@krebshilfe.de">deutsche@krebshilfe.de</a></p>
<img src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=39941&ts=1280466515" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bonn: Filme der Deutschen Krebshilfe jetzt auf YouTube</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/26/bonn-filme-der-deutschen-krebshilfe-jetzt-auf-youtube/</link>
		<comments>http://bonner-presseblog.de/2010/07/26/bonn-filme-der-deutschen-krebshilfe-jetzt-auf-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 10:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsche Krebshilfe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn: Filme der Deutschen Krebshilfe jetzt auf YouTube
Umfassender Service und Informationen rund um das Thema Krebs
(Bonner Presseblog) Bonn: Die Informationsfilme der Deutschen Krebshilfe sind für viele Krebs-Betroffene und deren Angehörige eine wichtige Hilfe im Umgang mit der Erkrankung. Ab sofort lassen sich die Filme auch bei YouTube – der weltweiten Online-Video-Gemeinschaft – unter www.youtube.de, Suchwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonn: Filme der Deutschen Krebshilfe jetzt auf YouTube</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Umfassender Service und Informationen rund um das Thema Krebs</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">(Bonner Presseblog) Bonn: Die Informationsfilme der Deutschen Krebshilfe sind für viele Krebs-Betroffene und deren Angehörige eine wichtige Hilfe im Umgang mit der Erkrankung. Ab sofort lassen sich die Filme auch bei YouTube – der weltweiten Online-Video-Gemeinschaft – unter www.youtube.de, Suchwort „Deutsche Krebshilfe“, abrufen. Der Kanal der Deutschen Krebshilfe wird kontinuierlich erweitert.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Krebs-Patienten und ihre Angehörigen haben einen großen Informationsbedarf. Bei der Deutschen Krebshilfe erhalten sie Hilfe und Unterstützung: Die  gemeinnützige Organisation bietet neben ihren Broschüren „Die blauen Ratgeber“ auch Informationen im Film an. Sowohl die monatliche TV-Sendung „in vivo“ als auch die DVD-Serie „Patienten-Informationsfilme“ geben Hilfestellung im Umgang mit der Erkrankung und vermitteln Hoffnung. Einzelne Beiträge aus „in vivo“ sowie Ausschnitte aus den „Patienten-Informationsfilmen“ gibt es nun auch im Internet bei YouTube.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">„Wir möchten krebskranke Menschen mit unseren Filmen dazu ermutigen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und – als gut informierte Partner der Ärzte – aktiv an ihrer Genesung mitzuwirken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wer die Filme oder die Gesundheitssendung „in vivo“ lieber auf DVD anschauen möchte, kann sie kostenlos – ebenso wie die Broschüren und Flyer der Deutschen Krebshilfe –  unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 sowie im Internet unter www.krebshilfe.de bestellen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel. Spendenkonto: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Pressekontakt:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Deutsche Krebshilfe e. V.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Buschstr. 32</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">53113 Bonn</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Internet: www.krebshilfe.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: deutsche@krebshilfe.de</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-39883" title="e2ab1d5a4f" src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2010/07/e2ab1d5a4f.jpg" alt="e2ab1d5a4f" width="470" height="275" /></p>
<p>Umfassender Service und Informationen rund um das Thema Krebs</p>
<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Die Informationsfilme der Deutschen Krebshilfe sind für viele Krebs-Betroffene und deren Angehörige eine wichtige Hilfe im Umgang mit der Erkrankung. Ab sofort lassen sich die Filme auch bei YouTube – der weltweiten Online-Video-Gemeinschaft – unter <a href="http://www.youtube.de">www.youtube.de</a>, Suchwort „Deutsche Krebshilfe“, abrufen. Der Kanal der Deutschen Krebshilfe wird kontinuierlich erweitert.<span id="more-39882"></span></p>
<p>Krebs-Patienten und ihre Angehörigen haben einen großen Informationsbedarf. Bei der Deutschen Krebshilfe erhalten sie Hilfe und Unterstützung: Die  gemeinnützige Organisation bietet neben ihren Broschüren „Die blauen Ratgeber“ auch Informationen im Film an. Sowohl die monatliche TV-Sendung „in vivo“ als auch die DVD-Serie „Patienten-Informationsfilme“ geben Hilfestellung im Umgang mit der Erkrankung und vermitteln Hoffnung. Einzelne Beiträge aus „in vivo“ sowie Ausschnitte aus den „Patienten-Informationsfilmen“ gibt es nun auch im Internet bei YouTube.</p>
<p>„Wir möchten krebskranke Menschen mit unseren Filmen dazu ermutigen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und – als gut informierte Partner der Ärzte – aktiv an ihrer Genesung mitzuwirken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.</p>
<p>Wer die Filme oder die Gesundheitssendung „in vivo“ lieber auf DVD anschauen möchte, kann sie kostenlos – ebenso wie die Broschüren und Flyer der Deutschen Krebshilfe –  unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 sowie im Internet unter <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a> bestellen.</p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel. Spendenkonto: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99).</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Deutsche Krebshilfe e. V.</p>
<p>Buschstr. 32</p>
<p>53113 Bonn</p>
<p>Internet:<a href="http:// www.krebshilfe.de"> www.krebshilfe.de</a></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: deutsche@krebshilfe.de">deutsche@krebshilfe.de</a></p>
<img src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=39882&ts=1280466515" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bonn: Leukämie-Therapie: deutliche Fortschritte seit 1995</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/20/bonn-leukamie-therapie-deutliche-fortschritte-seit-1995/</link>
		<comments>http://bonner-presseblog.de/2010/07/20/bonn-leukamie-therapie-deutliche-fortschritte-seit-1995/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universität Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Bonn: Leukämie-Therapie: deutliche Fortschritte seit 1995
Studie: Die Behandlung von begleitenden Pilzinfektionen hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert
(Bonner Presseblog) Bonn: Die Erfolgsquote im Kampf gegen den Blutkrebs hat sich in jüngerer Zeit messbar erhöht &#8211; und das, obwohl heute noch dieselben Chemotherapeutika zum Einsatz kommen wie vor zehn Jahren. In einer aktuellen Publikation konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonn: Leukämie-Therapie: deutliche Fortschritte seit 1995</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Studie: Die Behandlung von begleitenden Pilzinfektionen hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">(Bonner Presseblog) Bonn: Die Erfolgsquote im Kampf gegen den Blutkrebs hat sich in jüngerer Zeit messbar erhöht &#8211; und das, obwohl heute noch dieselben Chemotherapeutika zum Einsatz kommen wie vor zehn Jahren. In einer aktuellen Publikation konnten Mediziner der Universität Bonn einen der Gründe für diesen Fortschritt identifizieren. Demnach sterben Leukämiekranke heute viel seltener als früher an begleitenden Pilzinfektionen. Grund seien bessere Medikamente, aber auch eine empfindlichere Diagnostik.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bei einer Leukämie verringert sich phasenweise die Anzahl bestimmter Immunzellen im Blut. Die bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente verschärfen diesen Zustand noch. Folge ist eine Immunschwäche, die häufig zu schweren Begleitinfektionen führt.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Besonders gefährlich für Leukämie-Kranke sind Sporen von Schimmel- oder anderen Pilzen. Diese kommen praktisch überall in der Luft vor und können daher leicht in der Lunge gelangen. Dort können sie auskeimen und lebensbedrohliche  Entzündungen verursachen. Mediziner sprechen von einer invasiven Pilzinfektion, da sie sich nicht auf die Körperoberfläche beschränkt. &#8220;Hier konnten im Bereich der Diagnostik in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden&#8221;, sagt Studienleiterin Dr. Corinna Hahn-Ast von der Medizinischen Klinik III.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Für ihre Studie haben die Bonner Wissenschaftler die Krankheitsverläufe von knapp 600 Leukämie-Patienten ausgewertet. Sie alle waren zwischen 1995 und 2006 am Universitätsklinikum Bonn behandelt worden. Jeder vierte von ihnen hatte im Laufe der Behandlung mindestens eine invasive Pilzinfektion durchgemacht. Zwischen 1995 und 2001 starben noch knapp 60 Prozent der pilzinfizierten Patienten an den Folgen dieser Begleiterkrankung. Zwischen 2002 und 2006 sank diese Rate dagegen drastisch &#8211; auf unter 30 Prozent.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wer heute wegen einer Leukämie eine Chemotherapie bekommt, erhält in aller Regel dieselben Medikamente, die auch schon vor zehn oder fünfzehn Jahren zum Einsatz kamen. &#8220;Anders beim Kampf gegen invasive Pilzinfektionen&#8221;, betont Dr. Corinna Hahn-Ast. &#8220;Hier haben wir inzwischen weitaus bessere Wirkstoffe an der Hand als noch 1995.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Pressekontakt:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dr. Corinna Hahn-Ast</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Medizinische Klinik &amp; Poliklinik III, Universität Bonn</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Telefon: 0228/287-14003</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: corinna.hahn-ast@ukb.uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">_____________________________________________</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Universität Bonn Abt. 8.2 &#8211; Presse und Kommunikation</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Leitung: Dr. Andreas Archut</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Tel.: 0228/73-7647</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Fax: 0228/73-7451</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: presse@uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Internet: www.uni-bonn.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Meinhard Heinze-Haus</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Poppelsdorfer Allee 49</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">53115 Bonn</div>
<p>Studie: Die Behandlung von begleitenden Pilzinfektionen hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert</p>
<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Die Erfolgsquote im Kampf gegen den Blutkrebs hat sich in jüngerer Zeit messbar erhöht &#8211; und das, obwohl heute noch dieselben Chemotherapeutika zum Einsatz kommen wie vor zehn Jahren. In einer aktuellen Publikation konnten Mediziner der Universität Bonn einen der Gründe für diesen Fortschritt identifizieren. Demnach sterben Leukämiekranke heute viel seltener als früher an begleitenden Pilzinfektionen. Grund seien bessere Medikamente, aber auch eine empfindlichere Diagnostik. <span id="more-39756"></span></p>
<p>Bei einer Leukämie verringert sich phasenweise die Anzahl bestimmter Immunzellen im Blut. Die bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente verschärfen diesen Zustand noch. Folge ist eine Immunschwäche, die häufig zu schweren Begleitinfektionen führt.</p>
<p>Besonders gefährlich für Leukämie-Kranke sind Sporen von Schimmel- oder anderen Pilzen. Diese kommen praktisch überall in der Luft vor und können daher leicht in der Lunge gelangen. Dort können sie auskeimen und lebensbedrohliche  Entzündungen verursachen. Mediziner sprechen von einer invasiven Pilzinfektion, da sie sich nicht auf die Körperoberfläche beschränkt. &#8220;Hier konnten im Bereich der Diagnostik in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden&#8221;, sagt Studienleiterin Dr. Corinna Hahn-Ast von der Medizinischen Klinik III.</p>
<p>Für ihre Studie haben die Bonner Wissenschaftler die Krankheitsverläufe von knapp 600 Leukämie-Patienten ausgewertet. Sie alle waren zwischen 1995 und 2006 am Universitätsklinikum Bonn behandelt worden. Jeder vierte von ihnen hatte im Laufe der Behandlung mindestens eine invasive Pilzinfektion durchgemacht. Zwischen 1995 und 2001 starben noch knapp 60 Prozent der pilzinfizierten Patienten an den Folgen dieser Begleiterkrankung. Zwischen 2002 und 2006 sank diese Rate dagegen drastisch &#8211; auf unter 30 Prozent.</p>
<p>Wer heute wegen einer Leukämie eine Chemotherapie bekommt, erhält in aller Regel dieselben Medikamente, die auch schon vor zehn oder fünfzehn Jahren zum Einsatz kamen. &#8220;Anders beim Kampf gegen invasive Pilzinfektionen&#8221;, betont Dr. Corinna Hahn-Ast. &#8220;Hier haben wir inzwischen weitaus bessere Wirkstoffe an der Hand als noch 1995.&#8221;</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Dr. Corinna Hahn-Ast</p>
<p>Medizinische Klinik &amp; Poliklinik III, Universität Bonn</p>
<p>Telefon: 0228/287-14003</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: corinna.hahn-ast@ukb.uni-bonn.de">corinna.hahn-ast@ukb.uni-bonn.de</a></p>
<p>_____________________________________________</p>
<p>Universität Bonn Abt. 8.2 &#8211; Presse und Kommunikation</p>
<p>Leitung: Dr. Andreas Archut</p>
<p>Tel.: 0228/73-7647</p>
<p>Fax: 0228/73-7451</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: presse@uni-bonn.de">presse@uni-bonn.de</a></p>
<p>Internet:<a href="http://www.uni-bonn.de"> www.uni-bonn.de</a></p>
<p>Meinhard Heinze-Haus</p>
<p>Poppelsdorfer Allee 49</p>
<p>53115 Bonn</p>
<img src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=39756&ts=1280466515" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bonn: Kleidung ist der beste Sonnenschutz</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/20/bonn-kleidung-ist-der-beste-sonnenschutz/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsche Krebshilfe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn: Kleidung ist der beste Sonnenschutz
Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutz-Tipps für die Sommerferien
(Bonner Presseblog) Bonn: Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Ob auf der Parkbank, im Strandcafé oder auf der Liege am Pool: Entspannung ist angesagt. Dabei ist der UV-Schutz jedoch unverzichtbar, denn gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bonn: Kleidung ist der beste Sonnenschutz</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutz-Tipps für die Sommerferien</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">(Bonner Presseblog) Bonn: Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Ob auf der Parkbank, im Strandcafé oder auf der Liege am Pool: Entspannung ist angesagt. Dabei ist der UV-Schutz jedoch unverzichtbar, denn gerade hellhäutige Menschen riskieren in der Sonne langfristige Hautschäden. Den sichersten Schutz vor gefährlichem Sonnenbrand und späterem Hautkrebs bietet nur adäquate Kleidung. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, sich im Sommer überwiegend im Schatten aufzuhalten und die Haut mit Kleidung zu bedecken.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 195.000 Menschen an Hautkrebs. „UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart von der ADP. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz so wichtig. Es gilt: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und tagsüber am besten im Schatten bleiben.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">„Kleidung ist der beste Sonnenschutz“, empfiehlt auch Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Manche Textilien sind bereits mit einem Sonnenschutzfaktor gekennzeichnet:  Der so genannte Ultraviolet Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der UV-Strahlung durch ein Textil gesenkt wird. Ein leichtes weißes T-Shirt oder Baumwollhemd hat einen UPF von 10 – das heißt, dass nur noch ein Zehntel der UV-Strahlung auf die Haut gelangt. Dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung erreicht UPF-Werte von über 20 – es trifft also nur noch weniger als ein Zwanzigstel der UV-Strahlung auf die Haut. Spezielle UV-Schutz-Textilien erzielen UPF-Werte von bis zu 80. Zum Vergleich: Ein Sonnenschirm hat  einen UV-Schutzfaktor von 5,  Bäume je nach Belaubung zwischen 5 und 15. Die Deutsche Krebshilfe rät, in der Sonne stets angepasste Kleidung zu tragen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der textile Sonnenschutz ist wirksamer und leichter anzuwenden als jede Sonnencreme. Dennoch sollten die nicht von Textilien bedeckten Körperteile</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF ) von mindestens 20 eingecremt werden, wobei auf eine Kombination aus UV-A- und UV-B-Schutz zu achten ist. Wichtig: Auch im Wasser vor der Sonne schützen!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Weitere Informationen enthalten die kostenlosen Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe: www.krebshilfe.de sowie www.unserehaut.de.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wichtiger Hinweis: Die Deutsche Krebshilfe bietet auch in diesem Sommer wieder ihre beliebten Sonnenmützen kostenlos an. Die blauen Schirmmützen für Kinder gibt es mit oder ohne Nackenschutz. Bestelladresse: Deutsche Krebshilfe e.V., Buschstr. 32, 53125 Bonn, Fax-Nummer 0228-72990-11.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Hintergrund-Informationen: Textiler UV-Schutz</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der „Ultraviolet Protection Factor“ (UPF) gibt an, wie hoch der UV-Schutzfaktor von Textilien ist. Der UPF ist abhängig von Material und Farbe der Textilien. Gemessen wird er nach den strengen Kriterien des UV Standard 801. Dieser gilt weltweit als bester Standard. Untersucht wird der UV-Schutz bei Dehnung, Durchnässung, Abrieb (Gebrauch) und Pflege. Nur speziell nach dem UV Standard 801 geprüfte UV-Schutz-Textilien dürfen den UPF-Wert mit einem Siegel ausweisen. Viele Unternehmen, die Kinder-, Freizeit- oder  Sportkleidung anbieten, lassen ihre Textilien bereits mit diesem Prüfzeichen zertifizieren.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Pressekontakt:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Deutsche Krebshilfe e. V.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Buschstr. 32</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">53113 Bonn</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Internet: www.krebshilfe.de</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">E-Mail: deutsche@krebshilfe.de</div>
<p>Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutz-Tipps für die Sommerferien</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-39753" title="sonne" src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2010/07/sonne.jpg" alt="sonne" width="470" height="275" /></p>
<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Ob auf der Parkbank, im Strandcafé oder auf der Liege am Pool: Entspannung ist angesagt. Dabei ist der UV-Schutz jedoch unverzichtbar, denn gerade hellhäutige Menschen riskieren in der Sonne langfristige Hautschäden. Den sichersten Schutz vor gefährlichem Sonnenbrand und späterem Hautkrebs bietet nur adäquate Kleidung. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, sich im Sommer überwiegend im Schatten aufzuhalten und die Haut mit Kleidung zu bedecken.</p>
<p><span id="more-39752"></span></p>
<p>Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 195.000 Menschen an Hautkrebs. „UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart von der ADP. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz so wichtig. Es gilt: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und tagsüber am besten im Schatten bleiben.</p>
<p>„Kleidung ist der beste Sonnenschutz“, empfiehlt auch Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Manche Textilien sind bereits mit einem Sonnenschutzfaktor gekennzeichnet:  Der so genannte Ultraviolet Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der UV-Strahlung durch ein Textil gesenkt wird. Ein leichtes weißes T-Shirt oder Baumwollhemd hat einen UPF von 10 – das heißt, dass nur noch ein Zehntel der UV-Strahlung auf die Haut gelangt. Dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung erreicht UPF-Werte von über 20 – es trifft also nur noch weniger als ein Zwanzigstel der UV-Strahlung auf die Haut. Spezielle UV-Schutz-Textilien erzielen UPF-Werte von bis zu 80. Zum Vergleich: Ein Sonnenschirm hat  einen UV-Schutzfaktor von 5,  Bäume je nach Belaubung zwischen 5 und 15. Die Deutsche Krebshilfe rät, in der Sonne stets angepasste Kleidung zu tragen.</p>
<p>Der textile Sonnenschutz ist wirksamer und leichter anzuwenden als jede Sonnencreme. Dennoch sollten die nicht von Textilien bedeckten Körperteile</p>
<p>mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF ) von mindestens 20 eingecremt werden, wobei auf eine Kombination aus UV-A- und UV-B-Schutz zu achten ist. Wichtig: Auch im Wasser vor der Sonne schützen!</p>
<p>Weitere Informationen enthalten die kostenlosen Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe: <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a> sowie <a href="http://www.unserehaut.de">www.unserehaut.de</a>.</p>
<p>Wichtiger Hinweis: Die Deutsche Krebshilfe bietet auch in diesem Sommer wieder ihre beliebten Sonnenmützen kostenlos an. Die blauen Schirmmützen für Kinder gibt es mit oder ohne Nackenschutz. Bestelladresse: Deutsche Krebshilfe e.V., Buschstr. 32, 53125 Bonn, Fax-Nummer 0228-72990-11.</p>
<p>Hintergrund-Informationen: Textiler UV-Schutz</p>
<p>Der „Ultraviolet Protection Factor“ (UPF) gibt an, wie hoch der UV-Schutzfaktor von Textilien ist. Der UPF ist abhängig von Material und Farbe der Textilien. Gemessen wird er nach den strengen Kriterien des UV Standard 801. Dieser gilt weltweit als bester Standard. Untersucht wird der UV-Schutz bei Dehnung, Durchnässung, Abrieb (Gebrauch) und Pflege. Nur speziell nach dem UV Standard 801 geprüfte UV-Schutz-Textilien dürfen den UPF-Wert mit einem Siegel ausweisen. Viele Unternehmen, die Kinder-, Freizeit- oder  Sportkleidung anbieten, lassen ihre Textilien bereits mit diesem Prüfzeichen zertifizieren.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Deutsche Krebshilfe e. V.</p>
<p>Buschstr. 32</p>
<p>53113 Bonn</p>
<p>Internet:<a href="http:// www.krebshilfe.de"> www.krebshilfe.de</a></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto: deutsche@krebshilfe.de">deutsche@krebshilfe.de</a></p>
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		<title>Bonn: Welt-AIDS-Konferenz 2010 in Wien: Stärkung von Frauenrechten ist Voraussetzung für erfolgreiche HIV-Prävention</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/16/bonn-welt-aids-konferenz-2010-in-wien-starkung-von-frauenrechten-ist-voraussetzung-fur-erfolgreiche-hiv-pravention/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsche AIDS-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Bonner-Presseblog) Bonn:Deutsche AIDS-Stiftung fördert DREAM-Programm zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung
Soziale und ökonomische Benachteiligung sowie Gewalt sind Faktoren, die zu einer besonderen HIV-Gefährdung von Frauen führen. Nach Angaben von UNAIDS ist HIV die Hauptursache für Krankheit und Tod bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. In Afrika südlich der Sahara sind 60 Prozent der Menschen mit HIV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bonner-Presseblog) Bonn:Deutsche AIDS-Stiftung fördert DREAM-Programm zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung</p>
<p>Soziale und ökonomische Benachteiligung sowie Gewalt sind Faktoren, die zu einer besonderen HIV-Gefährdung von Frauen führen. Nach Angaben von UNAIDS ist HIV die Hauptursache für Krankheit und Tod bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. In Afrika südlich der Sahara sind 60 Prozent der Menschen mit HIV weiblich. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist einer der Gründe für diese globale Entwicklung: Bis zu 70 Prozent der Frauen machen im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit Gewalt, in Südafrika wird jede Minute eine Frau vergewaltigt. Frauen, die Angst vor Gewalt haben oder diese bereits erleben, haben keine Möglichkeit, geschützten Geschlechtsverkehr einzufordern, sie nehmen HIV-Tests weniger in Anspruch, verheimlichen oft ihre Infektion und haben daher meist auch keinen Zugang zu Behandlung. Eine weitere Ursache für die hohe Gefährdung von Frauen ist die Benachteiligung etwa im Zugang zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und zum Gesundheitssystem. Frauen sorgen in der Regel für die Kinder und haben daher geringere Chancen auf Berufstätigkeit und eigene Einkünfte. Weltweit haben nur 38 Prozent der jungen Frauen korrekte und umfassende Informationen über HIV/AIDS. Von den 110 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, sind zwei Drittel Mädchen.  <span id="more-39677"></span></p>
<p>„Die Stärkung von Frauenrechten weltweit ist eine grundlegende Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung von HIV“, betont Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. „Die Regierungen der besonders betroffenen Länder, aber auch die internationale Staatengemeinschaft sind aufgefordert, sich gegen die Benachteiligung von Frauen einzusetzen, damit sie gleichberechtigten Zugang zu Aufklärung, Prävention und medizinischer Therapie erhalten.“ Um Frauen besonders für sie geeignete Präventionsmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können, müsse die Forschung an AIDS-Impfstoffen und Mikrobiziden verstärkt fortgesetzt werden.</p>
<p>Pro Jahr kommen weltweit rund 400.000 Babys mit  HIV auf die Welt. „Durch eine Behandlung könnte die Übertragungsrate fast auf Null gesenkt werden“, so Heide. Die Stiftung fördert daher das DREAM-Programm der Gemeinschaft Sant`Egidio in Mosambik, das sich die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV zum Ziel gesetzt hat. Über 98 Prozent der Babys werden dort HIV-negativ geboren. HIV-positive Frauen werden zu Activistas ausgebildet, die wiederum andere Frauen über HIV/AIDS aufklären. Außerdem unterstützt die Stiftung das Projekt HOPE Cape Town in Südafrika. Die HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen arbeiten eng mit den Krankenhäusern zusammen, machen Hausbesuche und führen die wichtige Beratung und Unterstützung in den Familien fort.</p>
<p>Pressekontakt:<br />
Ann-Kathrin Akalin, Pressereferentin – Markt 26 – 53111 Bonn</p>
<p>Telefon: 02 28-60 46 933 – Email: <a href="mailto:presse@aids-stiftung.de">presse@aids-stiftung.de</a></p>
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		<title>Bonn: Neue Methode verhindert eine schiefe Nase</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/15/bonn-neue-methode-verhindert-eine-schiefe-nase/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Universität Bonn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Bonner-Presseblog) Bonn: Weiterentwicklung der Therapie von Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten werden heute schon sehr früh &#8211; bevor der kleine Patient in die Schule geht &#8211; chirurgisch korrigiert. Doch oft bleiben Narben an der Oberlippe oder eine atypisch geformte Nase zurück. Mit einer neuen Behandlungsmethode, dem so genannten &#8220;Nasoalveolar Molding&#8221; (NAM), können Kieferorthopäden am Universitätsklinikum Bonn dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bonner-Presseblog) Bonn: Weiterentwicklung der Therapie von Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten</p>
<p>Lippen-Kiefer-Gaumenspalten werden heute schon sehr früh &#8211; bevor der kleine Patient in die Schule geht &#8211; chirurgisch korrigiert. Doch oft bleiben Narben an der Oberlippe oder eine atypisch geformte Nase zurück. Mit einer neuen Behandlungsmethode, dem so genannten &#8220;Nasoalveolar Molding&#8221; (NAM), können Kieferorthopäden am Universitätsklinikum Bonn dieses Erscheinungsbild signifikant verbessern. Diese Technik ist in Europa, anders als in Amerika und Asien, kaum verbreitet. In Deutschland ist das Universitätsklinikum Bonn dabei Vorreiter.<span id="more-39638"></span></p>
<p>Jährlich kommen etwa 1.500 Kinder in Deutschland mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf die Welt. Neben ästhetischen Problemen können die Kinder nur erschwert Nahrung aufnehmen und Sprachstörungen entwickeln. Kurz nach der Geburt beginnt die Therapie. Diese ist langwierig und erfordert die Teamarbeit von Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen, Kieferorthopäden, HNO-Ärzten, Logopäden und Psychologen.</p>
<p>Doch trotz erfolgreicher Therapiekonzepte bleiben bei den meisten Patienten Narben an der Oberlippe oder eine atypisch geformte Nase, umgangssprachlich auch &#8220;Spaltnase&#8221; genannt. Der seitliche Nasenflügel an der betroffenen Seite ist flach, die Nasenspitze asymmetrisch und die Länge des Nasenstegs reduziert. &#8220;Mit der neuen Methode können wir diese typische Form frühzeitig vermeiden und auch die Narbenbildung an der Oberlippe reduzieren&#8221; sagt Dr. Nikolaos Daratsianos, Leitender Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Bonn.</p>
<p>Bisher wurde der gespaltene Oberkiefer durch den Einsatz einer Gaumenplatte für die anstehende Lippenoperation im sechsten und eine Gaumenoperation im 18. bis 24. Lebensmonat vorbereitet. Dabei wird das natürliche Wachstum ausgenutzt, um die Kiefer- und Gaumenspalte zu verkleinern. Zusätzlich kann der Säugling durch die Trennung von Mund- und Nasenraum besser trinken und atmen. &#8220;Diese Methode ist im europäischen Raum stark verbreitet&#8221;, sagt Daratsianos.</p>
<p>Nasensteg richtet Nasenspitze auf</p>
<p>Mit der neuen Methode formen die Bonner Ärzte zusätzlich zum Kiefer nun auch den Nasenknorpel des Neugeborenen vor der Lippenoperation. Dazu benutzen sie eine spezielle Gaumenplatte, an der ein mit weichem Kunststoff ummantelter Nasensteg fixiert ist. Dieser übt eine Kraft auf Nasenflügel und Nasenspitze aus. Der Nasensteg wird verlängert, der Nasenflügel aufgepolstert, die Nasenspitze aufgerichtet und ihre Symmetrie verbessert. Haftstreifen verkleinern zudem die Lippenspalte, indem sie die gespaltenen Lippensegmente zueinander ziehen. Dadurch wird die Narbe an der Oberlippe kleiner. &#8220;Unser Ziel ist es, spätere plastische Korrekturen an der Nase und der Oberlippe zu verringern oder sogar gänzlich zu verhindern&#8221;, sagt Daratsianos. Das funktioniert aber nur in der ersten Zeit nach der Geburt, wenn der Nasenknorpel, der Oberkiefer und die Weichgewebe wie Haut, Muskeln und Schleimhaut noch verformbar sind und wachsen.</p>
<p>Bei der NAM-Methode bleiben zudem die Vorteile der normalen Gaumenplatte erhalten. Die Kiefer- und Gaumenspalte wird verkleinert und hilft bei der Nahrungsaufnahme. Dass die kieferorthopädische Behandlung mit der NAM-Apparatur langfristig die Nasenästhetik verbessert sowie die Anzahl, das Ausmaß und die Komplexität von zukünftigen plastischen Lippen- und Nasenkorrekturen reduziert, wurde bereits in einigen Studien nachgewiesen. Die Methode ist im amerikanischen Raum in den letzen Jahren entwickelt worden. Daratsianos führte diese Technik in der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Bonn ein und hat sie seitdem weiterentwickelt. Inzwischen werden alle Patienten mit Lippenspalten von Geburt an mit NAM auf die Lippenoperation im sechsten Lebensmonat vorbereitet. Die Ergebnisse bei den bisher 15 so behandelten kleinen Kindern sind viel versprechend.</p>
<p>Kontakt für die Medien:<br />
Dr. Nikolaos Daratsianos<br />
Leitender Oberarzt<br />
Stellvertretender Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie Universitätsklinikum Bonn<br />
Telefon: 0228/287-22426<br />
E-Mail: <a href="mailto:nikolaos.daratsianos@ukb.uni-bonn.de">nikolaos.daratsianos@ukb.uni-bonn.de</a></p>
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		<title>Bonn: Hautkrebs-Screening: seit zwei Jahren erfolgreich</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/14/bonn-hautkrebs-screening-seit-zwei-jahren-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bonner-presseblog.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Bonner Presseblog) Bonn: Deutsche Krebshilfe und ADP empfehlen regelmäßige Teilnahme Bonn. Im Juli 2008 hat Deutschland als erstes Land weltweit eine flächendeckend organisierte, standardisierte Hautkrebs-Früherkennung eingeführt. Die Akzeptanz des Hautkrebs-Screenings in der Bevölkerung ist hoch: 13 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben diese Untersuchung seither genutzt. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Deutsche Krebshilfe und ADP empfehlen regelmäßige Teilnahme Bonn. Im Juli 2008 hat Deutschland als erstes Land weltweit eine flächendeckend organisierte, standardisierte Hautkrebs-Früherkennung eingeführt. Die Akzeptanz des Hautkrebs-Screenings in der Bevölkerung ist hoch: 13 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben diese Untersuchung seither genutzt. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, diese Ganzkörperuntersuchung der Haut ab 35 Jahren regelmäßig alle zwei Jahre zu nutzen. Denn: Bösartige Veränderungen der Haut können mit dem Hautkrebs-Screening früh und damit zumeist in einem gut behandelbaren Zustand entdeckt werden. „Das Hautkrebs-Screening ist jedoch mehr als die Suche nach Tumoren und deren Vorstufen. Es dient auch der Prävention mit dem Ziel, das persönliche Hautkrebsrisiko nachhaltig zu senken“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.<span id="more-39613"></span></p>
<p>Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Rund 195.000 Menschen erkranken jährlich bundesweit daran, 24.000 davon an dem besonders gefährlichen malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs), an dem pro Jahr etwa 3.000 Betroffene sterben. Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist natürliche und künstliche UV-Strahlung aus Sonne und Solarien. Beim Hautkrebs-Screening informiert der untersuchende Arzt daher den Patienten auch über den Schutz vor UV-Strahlung, ermittelt mögliche individuelle Risikofaktoren, wie beispielsweise die Anzahl von Pigmentmalen, und klärt über das Angebot weiterer gesetzlicher Krebs-Früherkennungsuntersuchungen auf. </p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe und die ADP bieten den Screening-Teilnehmern unter http://www.hautkrebs-screening.de/ die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit der Untersuchung zu dokumentieren. Die Versicherten tragen mit dieser anonymen Online-Befragung dazu bei, die Qualität der standardisierten Früherkennungsuntersuchung fortlaufend auf höchstem Niveau sicherzustellen. Die Umfrage kann in wenigen Minuten beantwortet werden. Aussagen zum Ablauf und zu der persönlichen  </p>
<p>Zufriedenheit mit der Untersuchung stehen im Vordergrund. Die Befragung erfasst außerdem, ob der untersuchende Arzt alle vorgeschriebenen Bestandteile der Screeninguntersuchung einschließlich eines ausführlichen Beratungsgespräches berücksichtigt hat. „Die Auswertung der Ergebnisse der Online-Befragung soll in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Screening-Angebotes und in die Ärztefortbildungen einfließen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP. </p>
<p>Informationen zum Hautkrebs-Screening erhalten sowohl Interessierte als auch Ärzte auf der Internetseite <a href="http://www.hautkrebs-screening.de/">http://www.hautkrebs-screening.de/</a>. Rund um die Themen Prävention und Früherkennung von Hautkrebs bieten die Deutsche Krebshilfe und die ADP darüber hinaus kostenloses Informationsmaterial an. Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate können bestellt werden bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, oder hier <a href="http://www.krebshilfe.de/material-praevention-frueherk.html">http://www.krebshilfe.de/material-praevention-frueherk.html</a> heruntergeladen werden.<br />
  </p>
<p>Hintergrund-Informationen: Hautkrebs-Screening </p>
<p>Die gesetzliche Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs geht schnell und ist schmerzlos. Sie kann vom Arzt ohne weitere Hilfsmittel mit bloßem Auge durchgeführt werden.</p>
<p>Untersuchungsablauf:<br />
• Fragen nach eigenen und familiären Vorerkrankungen (Anamnese).<br />
• Standardisierte visuelle Untersuchung der gesamten Körperoberfläche von der behaarten Kopfhaut bis zu den Fußsohlen, inklusive aller Hautfalten, der Mundschleimhäute und des äußeren Genitals.<br />
• Befundmitteilung sowie präventive Beratung zum richtigen Umgang mit natürlicher und künstlicher UV-Strahlung, Feststellung möglicher individueller Risikofaktoren, Information über das Angebot weiterer gesetzlicher Krebs-Früherkennungsuntersuchungen.<br />
• Bei Verdachtsdiagnose eines Hausarztes: Überweisung zum Dermatologen zur weiteren Abklärung. Die Verdachtsabklärung erfolgt durch eine feingewebliche Untersuchung im Labor.     </p>
<p>Interviewpartner auf Anfrage!<br />
Abdruck honorarfrei<br />
Beleg erbeten</p>
<p>Pressekontakt:<br />
Deutsche Krebshilfe e. V.<br />
Buschstr. 32<br />
53113 Bonn<br />
Internet: <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a><br />
E-Mail: <a href="mailto:deutsche@krebshilfe.de">deutsche@krebshilfe.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bonn: „in vivo“ – TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/12/bonn-%e2%80%9ein-vivo%e2%80%9c-%e2%80%93-tv-magazin-der-deutschen-krebshilfe-8/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 10:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bonner-presseblog.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche krebshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[in vivo]]></category>
		<category><![CDATA[klangschalentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[tv-magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[(Bonner Presseblog) Bonn: Die 37. Folge berichtet über Brustkrebs und neue Forschungsprojekte. Brustkrebs, Hilfen für Kinder krebskranker Eltern, Klangschalentherapie – das sind einige Themen der neuen Ausgabe von „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“. FOCUS GESUNDHEIT zeigt die 37. Folge der Informationssendung morgen, am 13. Juli 2010, um 18:15 Uhr. Auch die Heimatsender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Die 37. Folge berichtet über Brustkrebs und neue Forschungsprojekte. Brustkrebs, Hilfen für Kinder krebskranker Eltern, Klangschalentherapie – das sind einige Themen der neuen Ausgabe von „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“. FOCUS GESUNDHEIT zeigt die 37. Folge der Informationssendung morgen, am 13. Juli 2010, um 18:15 Uhr. Auch die Heimatsender münchen.tv, center.tv, wm.tv und CityVision übertragen „in vivo“. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr.<span id="more-39529"></span></p>
<p>Diagnose Brustkrebs – mit 42 Jahren. Für die zweifache Mutter Claudia N. bricht eine Welt zusammen. „Als ich hörte, dass es wirklich ein bösartiger Tumor ist, fiel erstmal alles über mir zusammen –  wie eine große Flutwelle“, erzählt sie heute. Die junge Mutter wird operiert und anschließend mit einer Chemotherapie behandelt. Da bei Claudia N. möglicherweise eine familiäre Veranlagung für Brustkrebs vorliegt – auch ihre Mutter erkrankte schon im Alter von 40 Jahren – wird außerdem eine molekulargenetische Untersuchung durchgeführt. Die Behandlung von Brustkrebs ist eines der Themen der neuen Ausgabe von „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“. Im Expertengespräch erläutert Professor Dr. Nadja Harbeck, Leiterin des Brustzentrums am Universitätsklinikum Köln, welche Faktoren zur Entstehung von Brustkrebs beitragen, welche Früherkennungsmethoden und welche Therapieformen es gibt. </p>
<p>Außerdem berichtet die Informationssendung über die Erforschung so genannter Biosensoren:  Mit Hilfe dieser Mikrochips kann festgestellt werden, welche Medikamente bei einer Krebserkrankung besonders gut wirken. Die auf diesem Forschungsgebiet tätigen Wissenschaftler hoffen, dadurch bald noch individuellere Therapiemethoden entwickeln zu können. Weitere Themen der 37. Folge sind: Hilfen für Kinder krebskranker Eltern und die Klangschalentherapie. </p>
<p>Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Jährlich erkranken 450.000 Menschen, darunter 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, in Deutschland neu an Krebs. 216.000 Patienten sterben jedes Jahr an einer Tumorerkrankung. „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“ macht Diagnose und Therapien besser verständlich und zeigt Betroffenen Wege für den individuellen Umgang mit der Erkrankung auf. Die Sendung setzt sich aus Filmbeiträgen, Expertengesprächen sowie aktuellen Nachrichten zum Thema Krebs zusammen. Die verschiedenen Filme bieten einen Überblick über Zahlen, Daten und Fakten und gewähren anhand von Patientengeschichten sehr persönliche Einblicke in das jeweilige Thema. Experten im Studio geben Ratschläge und informieren umfassend über Hintergründe, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.<br />
 <br />
Mit diesem Sendeformat bietet die Deutsche Krebshilfe den Zuschauern vielfältige Informationen und vermittelt Hoffnung. So sollen Betroffene den Mut bekommen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und – als gut informierte Partner der Ärzte – aktiv an ihrer Genesung mitzuwirken. Interessierte können die einzelnen Folgen von „in vivo“ hier <http://www.krebshilfe.de/tv-beitraege.html>  abrufen oder kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe als DVD bestellen. </p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel und ist daher auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe und zum Thema Krebs gibt es unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 sowie <a href="http://www.krebshilfe.de/dkh.html">hier</a>. Spendenkonto: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99). </p>
<p>Interviewpartner auf Anfrage!<br />
Abdruck honorarfrei<br />
Beleg erbeten </p>
<p>Pressekontakt:<br />
Deutsche Krebshilfe e. V.<br />
Buschstr. 32<br />
53113 Bonn<br />
Internet: <a href="http://www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a><br />
E-Mail: <a href="mailto:deutsche@krebshilfe.de">deutsche@krebshilfe.de</a></p>
<img src="http://bonner-presseblog.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=39529&ts=1280466516" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bonn: Verhaltensregeln für Hochsommer</title>
		<link>http://bonner-presseblog.de/2010/07/09/bonn-verhaltensregeln-fur-hochsommer/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:07:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(Bonner Presseblog) Bonn: Durch Beachtung von kleinen Verhaltensregeln können Gesundheitsschäden durch übermäßige Hitze, Sonneneinstrahlung und Ozonbelastung verhindert oder minimiert werden.
Sommer, Sonne und Tagestemperaturen über 30 Grad. An so einem Sommertag sind einige Vorsichts&#173;maßnahmen zu beachten, damit der Sommergenuss keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach sich zieht. Bereits durch Beachtung von kleinen Verhaltensregeln können Gesundheitsschäden durch übermäßige Hitze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Bonner Presseblog) Bonn: Durch Beachtung von kleinen Verhaltensregeln können Gesundheitsschäden durch übermäßige Hitze, Sonneneinstrahlung und Ozonbelastung verhindert oder minimiert werden.</p>
<p>Sommer, Sonne und Tagestemperaturen über 30 Grad. An so einem Sommertag sind einige Vorsichts&shy;maßnahmen zu beachten, damit der Sommergenuss keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach sich zieht. Bereits durch Beachtung von kleinen Verhaltensregeln können Gesundheitsschäden durch übermäßige Hitze, Sonneneinstrahlung und Ozonbelastung entscheidend verhindert oder minimiert werden.<span id="more-39513"></span></p>
<p>Durch die Hitze ist es notwendig, den Körper zu kühlen. Doch dabei verbraucht ein Mensch wesentlich mehr Flüssigkeit, die rasch wieder ersetzt werden sollte, um Kreislaufstörungen zu vermeiden. Es ist normalerweise ausreichend, auf das natürliche Durstgefühl zu achten und die entsprechende Trinkmenge zu sich zu nehmen. Ältere Menschen und Kinder müssen jedoch oft daran erinnert oder aktiv unterstützt werden.</p>
<p>Nur bei intensiver körperlicher Leistung ist eine zusätzliche Aufnahme von Mineralsalzen, in Form von Salztabletten oder isotonischen Getränken notwendig. Weitere Informationen sind auf der Internet-Seite des Landesinstitutes für Gesundheit und Arbeit des Landes NRW unter www.hitze.nrw.de zu finden.</p>
<p>Außerdem darf die Haut wegen der Sonnenstrahlung und der damit verbundenen hohen Belastung durch UV-Strahlung im Hochsommer nur für kurze Zeit dem direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein und sollte durch Kleidung oder durch Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden. Sonnenbrand führt zu einer verstärkten Hautalterung und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Hautkrebs. Auch nicht zu vergessen ist, dass die Wärmestrahlung der Sonne auf Haut und insbesondere den Kopfbereich zu einem Sonnenstich oder sogar zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag führen kann.</p>
<p>Auch die Ozonwerte können einem den Sommertag vermiesen. Lange und starke Sonneneinstrahlung bei Temperaturen deutlich über Grad begünstigen je nach Wetterlage die verstärkte Ozonbildung, die in den Nachmittagsstunden hohe Werte erreichen und die Atemwege reizen kann. Da die Schädigung der Atemwege abhängig ist von der Menge Ozon, die pro Zeiteinheit eingeatmet wird, sollten größere Anstrengungen zwischen 11 und 19 Uhr vermieden werden. Da in geschlossenen Räumen die Ozonbelastung nur etwa halb so hoch ist wie im Freien, sollten sich vor allem Menschen mit Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen mittags und nachmittags möglichst in Gebäuden aufhalten, wenn mit einer erhöhten Ozonbildung gerechnet werden muss. Über die zu erwartende Ozonbelastung informiert im Sommer täglich das Landesumweltamt NRW im Internet unter www.lanuv.nrw.de oder unter 0201 / 7995 &#8211; 1214.</p>
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