Großspende von 30.000,- EUR ermöglicht Mobilisierung schwerkranker Patientinnen und Patienten

(Bonner Presseblog) Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds und ZNS – Hannelore Kohl Stiftung unterstützen RehaNova Köln

Der Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds und die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung haben mit einer großzügigen Spende von rund 30.000 Euro die Anschaffung wichtiger Therapiegeräte zur Mobilisierung schwerstbetroffener Patienten nach Hirnschädigungen in der RehaNova Köln möglich gemacht. Die „Mobilizer“ ermöglichen eine sanfte Bewegung und zunehmende Mobilisierung von liegenden Patienten, die sich zum Beispiel über einen längeren Zeitraum in einem Wachkoma befinden. Die Geräte stellen eine sehr schonende Erst- und Früh-mobilisierung sicher, der Patient kann auf der Liegefläche sicher positioniert und in unterschiedliche Sitz- und Liegepositionen gebracht werden. Dies regt den Kreislauf an und hilft bei der Stabilisierung des Körpers und trainiert ebenso die Sinne sowie die Orientierung und die Wahrnehmung des Raumes.

„Eine frühe Mobilisierung ist in vielen medizinischen Bereichen ein Schlüssel zur Genesung. Dies gilt insbesondere für Patienten mit einem neurologischen Krankheitsbild. Sehr gute Ergebnisse können mit diesen speziellen Geräten erreicht werden, die die Bewegung liegender Patienten unterstützt. Wir sind dem Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds und der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung sehr dankbar für diese großzügige Spende. Sie kommt unmittelbar den Patienten zugute und unterstützt das sehr spezifische Angebot der RehaNova Rehabilitationsklinik in direkter räumlicher Anbindung an die Neurologische Klinik im Krankenhaus Merheim“, erläutert Prof. Dr. med. Horst Kierdorf, Geschäftsführer der RehaNova und Klinischer Direktor der Kliniken der Stadt Köln.

„Ausgehend von der schmerzlichen Erfahrung um Eberhard Dombek war es uns stets ein Anliegen, Projekte zu unterstützen, die helfen, die Situation von Menschen im Wachkoma zu verbessern“, sagte Angelika Böttcher, Repräsentantin des Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds. „In den vergangenen Jahren konnten wir gemeinsam mit der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung entsprechende Projekte realisieren. Wir freuen uns, auch hier in Köln durch die Finanzierung von Therapiegeräten zur Verbesserung der Situation schwerstbetroffener Patienten beitragen zu können“, so Angelika Böttcher.

„Die Akutversorgung von Unfallopfern in Deutschland ist vorbildlich. In der Versorgungskette daran anschließend fehlt es vielfach an geeigneten Therapie- und Pflegeplätzen für die sogenannten Wachkomapatienten. Wir sind dankbar, in den vergangenen Jahren mit dem Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds einen Partner an der Seite gehabt zu haben, der uns bei der Ausstattung von dringend benötigten Pflegeplätzen finanziell und tatkräftig zur Seite stand“, teilt Helga Lüngen von der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung mit.

Hintergrund: Der Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds, München
Der Eberhard-Dombek-Stiftungsfonds wurde 2008 unter dem Dach der gemeinnützigen \“Stiftung Stiftungsfonds“ von Dr. Stephan Heimbach, dem ehemaligen Leiter Communications and Government Affairs der Siemens AG, in München gegründet. Der Fonds hat den Zweck der Unterstützung von Bedürftigen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen, seelischen oder finanziellen Zustands auf Hilfe anderer angewiesen sind. Der Fonds wurde zunächst zur Unterstützung des durch ein Aneurysma betroffenen Eberhard Dombek, dem damaligen Leiter der Siemens-Wirtschaftspresse, gegründet. Seit dem Tod von Eberhard Dombek wurden vor allem Projekte zur Verbesserung der Situation von Menschen im Wachkoma gefördert.

Hintergrund: Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, Bonn
Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bis heute konnten rund 30 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 675 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.

Hintergrund: Die RehaNova Rehabilitationskliniken gGmbH, Köln
Die RehaNova ist eine neurologisch / neurochirurgische Rehabilitationsklinik und befindet sich in enger räumlicher und funktionaler Anbindung auf dem Campus des Krankenhaus Merheim der Kliniken Köln. Das Haus ist spezialisiert auf die Rehabilitation von Patienten nach Schlaganfällen, Schädel-Hirnverletzungen, Multiple Sklerose, Erkrankungen des peripheren Nervensystems und der Muskulatur, Bewegungsstörungen wie Parkinson Syndrome und Dystonien (Verkrampfungen und Fehlhaltungen) sowie Neuropsychiatrischen Erkrankungen.
Die RehaNova ist ein Tochterunternehmen der Kliniken der Stadt Köln gGmbH.

Pressekontakt:
Helga Lüngen
ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
Rochusstr. 24
53123 Bonn
Tel: 0228 97845-0
presse@hannelore-kohl-stiftung.de

Unternehmensportrait:
Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bis heute konnten rund 30 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 675 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.

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