Das Schumannfest steht unter dem Motto „Freude“

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(Bonner Presseblog) Unter dem Motto „Freude“ geht das Bonner Schumannfest in seine Jubiläumssaison: Zum 20. Mal findet das Festival, das 1998 unter dem Namen „Endenicher Herbst“ gestartet ist, jetzt statt. Vom 6. bis zum 18. Juni 2017 bietet das Schumannfest insgesamt 17 Veranstaltungen, die sich alle thematisch mit der Freude in der Musik und an der Musik auseinandersetzen.

„Auch bei diesem Schumannfest“, sagen die Festival-Macher Markus Schuck und Ulrich Bumann, „bleiben wir unserer Linie treu, vorwiegend auf junge Künstler zu setzen, für die das Festival ein Karriere-Sprungbrett sein kann.“ Exemplarisch dafür steht gleich das Eröffnungskonzert am 6. Juni im Schumannhaus, in dem sechs junge Sänger und Pianisten aus Deutschland und Frankreich einen deutsch-französischen Liederabend gestalten. Verantwortlich für Idee und Konzept dieses Abends sind Pauliina Tukiainen, in Sachen Lied künstlerische Beraterin des Schumannfests, und ihre französische Kollegin Anne Le Bozec. Auf dem Programm steht unter anderem eine Entdeckung: die kaum bekannte Vertonung der Schillerschen Ode „An die Freude“ durch Franz Schubert, die acht Jahre vor Beethovens 9. Sinfonie entstand.

Zum Finale des Festivals am 18. Juni im Theater im Ballsaal steht ebenfalls das Lied im Mittelpunkt: Die Sopranistin Annika Gerhards und der Bariton Tobias Berndt interpretieren gemeinsam mit Pauliina Tukiainen (Klavier) Lieder und Duette von Robert Schumann. Zu den vokalen Akzenten, die das Schumannfest setzt, gehört außerdem ein Abend mit Fay Claassen, einer der großen Frauenstimmen des Jazz (16. Juni in der Harmonie). Die niederländische Sängerin stellt ihr neues, achtes Solo-Album „Luck Child“ vor.

Mehr Info auf der Homepage des Bonner Schumannfestes

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