Endlich: der bühnenreife WCCB-Skandal als Schauspiel in der Oper

Barbel_Dieckmann_ich_bin_der_große_UN-Glucksfall
Barbel_Dieckmann_ich_bin_der_große_UN-Glucksfall
Barbel_Dieckmann_ich_bin_der_große_UN-Glucksfall

„Insgesamt 15 Premieren hat Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp am Freitag bei der Spielplankonferenz im Opernhaus vorgestellt“ berichtet heute der Bonner Generalanzeiger.

„Auf viele Klassiker kann sich das Publikum… nicht freuen, wohl aber auf ein reizvolles zeitgenössisches Programm, das die Aufgabe des Theaters, gesellschaftsrelevante Fragestellungen zu behandeln, nachdrücklich widerspiegelt.

Schon der Auftakt der Spielzeit rührt an einem Bonner Reizthema: In „Bonnopoly“ (9.9.) arbeitet Regisseur Volker Lösch… den WCCB-Skandal dramatisch auf. Ein ambitioniertes Projekt, sind doch die Untiefen beträchtlich, die lokalpolitischen Verstrickungen immens und die tatsächlichen Geschehnisse selbst von der Justiz nicht vollständig durchdrungen.“

Wie wahr doch der letzte Satz ist. Bis heute ist völlig offen, wie Mehrfachtäter Friedhelm Naujoks durch die Maschen des Bonner Arbeits- und des Bonner Landgerichts schlüpfen konnte. Der überproportional hochgejubelte SGB-Chef, Technik-Dilettant und Trinkwasserpanscher soll angeblich sein SPD-Parteibuch abgegeben haben. Doch wer weiß das schon.

Auch die Rolle der Bonner Staatsanwaltschaft, die z.T. mit ganz sonderbaren Ermittlungen aufwartete und deren Protagonisten sich am Ende in alle Richtungen verkrümelten, wartet noch auf eine Aufarbeitung.

Viel beunruhigender jedoch ist die Frage, wie sich Bärbel Dieckmann, immer-noch-Präsidentin der Deutschen Sektion der Welthungerhilfe unbehelligt nach Berlin absetzen konnte und warum sie als SPD-Verwaltungschefin und „OBiene“ (die den WCCB-Deal mit Man Ki – Kim einfädelte) nicht zur Rechenschaft gezogen wurde.

Auch die Journalisten des WDR gingen dieser Frage im Lokalzeit-Video nach:

WCCB: Bärbel Dickmann – Warum kein Disziplinarverfahren?

Kommentar schreiben

Danke, daß Sie sich entschlossen haben einen Kommentar zu schreiben! Bitte beachten Sie, daß unsere Kommentare moderiert werden um zu verhindern, daß der Bonner Presseblog als Plattform zum Spammen missbraucht wird.

CAPTCHA-Bild