WCCB-Medienecho: WHH-Präsidentin Bärbel Dieckmann untragbar!

(Bonner Presseblog) Nach dem Abschluss des ersten Prozesses gegen die SMI-Hyundai Manager und Berater rauscht es ordentlich im deutschen Blätterwald. Vom bundesweiten Medienecho berichtet Lisa Inhoffen im Bonner GA und schließt mit einem Statement des Korrespondenten Jochen Hilgers, der das WCCB Desaster in der WDR-Lokalzeit begleitete: Bonns Ex-OB Bärbel Dieckmann „hätte aufklären können und hat es nicht getan“, sagt er in seinem Beitrag. Das sei unerträglich. Und weiter: „Ihre jetzige Präsidentschaft bei der Welthungerhilfe sollte sie sofort ruhen zu lassen. Frau Dieckmann ist untragbar.“

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Kommentare

  • Kommentiert:14.05.2013
  • Autor:BlogLeser

Woher hat Frau Inhoffen Ihre Weisheit? Einen Link zum Zitat von Jochen Hilgers kann ich im Internet nicht finden?

  • Kommentiert:15.05.2013
  • Autor:H&M

Sehr deutliche Worte von Herrn Hilgers.
Mit großem Interesse habe ich seine Lokalzeit-Beiträge im WDR verfolgt. Kurz und knackig und immer schön ironisch. Sollte nach der WCCB-Geschichte Teil 1 mit der Hauptfigur Man Ki Kim jetzt die Aufarbeitung von Teil 2 erfolgen, mit der WHH-Hauptfigur Bärbel Dieckmann? Das ginge nur mit viel Zynismus!

  • Kommentiert:15.05.2013
  • Autor:Kassandra

Bravo, Jochen Hilgers!
Hoffentlich zeitigt das die richtigen Folgen.

  • Kommentiert:15.05.2013
  • Autor:Peter Riemann

Bei der Betrachtung des WCCB-Medienechos fallen einige „Stilblüten“ auf:

1. die von OB Nimptsch gelobte Bonner Rundschau „vertut“ sich am 10.05.2013 gleich zweimal mit den Kosten. Über den „Glücksfall für Bonn“ schreibt Ulrike Schödel:
„Die Realität aber sieht anders aus: Der Vermögensverlust allein zu Lasten der Stadt Bonn soll mindestens 10 Millionen Euro betragen. Hinzu kommen noch weitere 32 Millionen Dollar zu Schaden der Investmentfirma Honua, die Kim sich geliehen hatte.“
http://tinyurl.com/d9pr2kv

Die 10 Mio. sind hoffentlich nur ein Druckfehler. Es sollte wohl 100 Millionen heißen. De facto sind es aber mindestens 400 Mio. Euro, denn das WCCB sollte Bonn nichts kosten!
Auch die Zahlen für Honua vs. SMI Hyundai, einem der größten Schadensfälle in Virginia, liegen daneben. Es gibt im Internet eine detaillierte Angabe der Kanzlei Wharthon, Aldhizer & Weaver. Es sind 2 x 48,2 = 96,4 Millionen US-Dollar!

2. Im Express vom 11.05.2013 heißt es: „Im Frühjahr 2014 soll aus der Baustelle WCCB endlich ein laufendes Kongresszentrum werden.“
http://tinyurl.com/ccoy9gl
Da ist die Aachener Zeitung realistischer: „Die Stadt Bonn will das Vorhaben jetzt in Eigenregie bis August 2014 fertigstellen.“ http://tinyurl.com/boqne5o
OB Nimptsch und Kämmerer Sander indes haben den Eröffnungstermin schon im April 2013 auf Anfang 2015 „vorverlegt“. http://tinyurl.com/bpeqcbs

3. Völlig ins „Off“ geriet jedoch (indirekt) das WCCB durch eine dpa-Meldung am 14.05.2013 über den Münchner NSU-Prozess. Die wurde von vielen Zeitungen übernommen. Zschäpe-Verteidiger Wolfgang Heer, einem jungen dynamischen Anwalt aus Köln, muss die vorhandene Skandalkomponente des Bonner Prestigeprojektes völlig entgangen sein:

„Nachdem die Anwälte Beate Zschäpes vor der Mittagspause die Aussetzung der Hauptverhandlung beantragt hatten, um in einem größeren Sitzungssaal neu beginnen zu können, warfen sie dem Gericht vor, dass es nicht auch außerhalb Münchens nach einem geeigneten Saal gesucht habe. Beispielhaft nannte Verteidiger Heer das World Conference Center in Bonn, den früheren Sitz des Deutschen Bundestags.“
http://tinyurl.com/bo6x72d

Bonn kann froh sein, dass der Neonazi-Prozess in München, der alten „Hauptstadt der Bewegung“ abgearbeitet wird. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl meinte zum abgewiesenen Antrag von RA Heer: „Strafverfahren finden in, aber nicht für die Öffentlichkeit statt.“

  • Kommentiert:15.05.2013
  • Autor:K.L.

Schöne Zusammenstellung. Frau Schödel bringt im Rundschau Beitrag eine Chronologie. Bellevue-Vertrag im Jahre 2002. Wer ist dabei? Ein gewisser Herr Wolfgang Clement. Wer ist bei den Kölner Skandalprojekten treibende Kraft? Ein gewisser Herr Wolfgang Clement. Merkwürdig nicht wahr?

  • Kommentiert:16.05.2013
  • Autor:Jörg Heiterborn

Kleine WCCB-Physikstunde mit NRW-Innenminister Jäger (Spitzname: „Love-Parade-Ralf„) zum Thema Medienecho.

1. Echos werden vom Gehör benutzt, um Raumgrößen und Entfernungen zu schätzen. Hierbei sind besonders Reflexionen unterhalb von 30 ms relevant. Reflexionen, die später eintreffen, werden als zweiter Ton, also als Echo wahrgenommen.

2. Damit möglichst alles schön still bleibt um die Machenschaften von Parteifreundin Bärbel Dieckmann und keine Orientierung möglich ist, polstert Genosse Jäger den Wahrnehmungsraum ganz dick mit Fall-weich-Partei-Schaumstoff aus. Damit das keiner merkt, macht der Spielverderber auch noch das Licht aus, damit sich CDU, Grüne und BBB den Kopf einrennen.

Alles verstanden? Nachzulesen im heutigen Bonner GA: und natürlich heute WDR-Lokalzeit schauen!

  • Kommentiert:16.05.2013
  • Autor:Kassandra

Wenn der Rat sich selbst ernst nehmen würde, müsste er nun einen Beschluss fassen, dass Klage einzureichen ist. Um zu erreichen, dass ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.

Wir brauchen wirksame Instrumente, auch des Strafrechts, gegen die Verschwendung öffentlicher Mittel.

Der Pranger reicht da nicht.

Denn der Schaden für Bonn wird vermutlich das gleiche Ausmaß haben wie beim Euro-Hawk-Desaster. Nur, dass hierfür der Bund den Schaden zu tragen hat.

Die Ausmaße dieses Bonner Politskandals sind anscheinend immer noch nicht begriffen.

  • Kommentiert:17.05.2013
  • Autor:Jungunternehmer

Eine verlogene Präsidentin an der Spitze der WHH, eine gesinnunglose Regierungspräsidentin und ein parteiischer Blindgänger als Innenminister, mir wird speiübel!

  • Kommentiert:17.05.2013
  • Autor:blondchen

Dieser Budzko, süss, einfach nur süss, obwohl der Inhalt
so bitter.

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