WCCB: Stadt Bonn will Hotelklotz….

(Bonner Presseblog) WCCB_wird_das Hotel_verscheuert-Luftfoto

….am Skandalprojekt verkaufen. „Nun ist eine Diskussion entstanden,  ob das ein kluger Schachzug ist. So oder so, beim WCCB gibt es für die Stadt kaum Aussicht, als Gewinner aus einer Entscheidung hervorzugehen.

Ebenfalls in den Sternen steht, ob sich überhaupt ein Betreiber für das Mammut-Hotel neben dem WCCB finden lässt. Ein Hotelberater: „Klar ist, wenn das Hotel am World Conference Center eröffnet, ist das der Todesstoß für das Kameha Grand am Bonner Bogen.“

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Kommentare

  • Kommentiert:03.04.2013
  • Autor:Peter Riemann

Am 08.Juni 2009 blickte jemand schon ziemlich gut durch und schrieb in einem Kommentar:
„Alles schön und einleuchtend geschrieben. Des Kaisers neue Kleider lassen grüßen. Beim WCCB-Hotel ist die Lage etwas anders. Da sich für eine Pacht des Hauses keine internationale Hotel-Kette finden lassen wollte, weil sie alle Wirtschaftlichkeitsberechnungen angestellt hatten, wurde mit der Althoff-Gruppe ein für Althoff völlig risikoloser Management-Vertrag geschlossen. Das Risiko der Belegung liegt also ganz woanders. Die anderen Bonner Hoteliers erwarten einen Preiskrieg.“
http://www.unserebrd.de/2009/06/08/barbel-dieckmann-in-der-krise-skandal-in-bonn-um-wccb-uncc-kag-und-sgb/

  • Kommentiert:04.04.2013
  • Autor:Gunter Knauth

Zwei Probleme gilt es zu lösen. Das eine ist die technische Trennung der beiden Komplexe (schön teuer), das andere die notwendigen Sicherheitszonen zwischen Hotelgästen und Konferenzteilnehmern. Zwangsläufig sind diese beiden Gruppen nicht immer identisch.

  • Kommentiert:11.04.2013
  • Autor:Linkomat

Am 14. August 2009 entgegnete M. Pistorius auf rhein:raum Herrn Martin Schilling:

„…Ganz im Gegenteil wird der lokale Wettbewerb durch das WCCB-Hotel zusätzlich verstärkt. Abgesehen davon entsteht in unmittelbarer Nähe zusätzlich in diesem Jahr das Kameha Grand, ebenfalls mit Tagungsräumen.“

Herr Schilling (damals noch wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD) antwortete: „Dass es auch hier Verdrängungswettbewerbe gibt, ist eine Tatsache. Die lassen aber nicht die Schlußfolgerungen zu, die Sie machen. Also, immer Vorsicht mit der Schadensfreude. Wer hier wen für dumm verkauft, ist noch nicht entschieden.“

Jetzt ist es entschieden, die Dummen sind wir und der SPD-Mann Schilling ist das Bonner Sandmännchen.

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