Von der Angst zur Depression

Patientenkolloquium rund um krankheitserzeugende Prozesse bei psychischen Erkrankungen

Das regelmäßig stattfindende Patientenkolloquium „Uni-Medizin für Sie – Mitten im Leben“ geht 2015 weiter – aufgrund der sehr großen Resonanz in den ersten zwei Jahren. Unter dem Motto „Von der Angst zur Depression“ lädt das Universitätsklinikum Bonn zum ersten Informationsabend der neuen Staffel ein. Die Vorträge geben einen Überblick über Prozesse, die unter anderem zu einer Depression führen können. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. Januar, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.

Angst erhöht die Wachsamkeit in einer bedrohlichen Situation. Muskeln spannen sich an, Herzschlag und Atmung werden schneller. Ist die Gefahr überstanden, entspannt sich der Körper wieder. „In kritischen Situationen Angst und Niedergeschlagenheit zu erleben, gehört zum gesunden Leben“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Maier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. „Wie kann also daraus eine Krankheit werden?“

Dieser Frage geht er gemeinsam mit dem stellvertretenden Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Schläpfer im Rahmen des Patientenkolloquiums nach. Sie geben einen Überblick über krankheitserzeugende Prozesse bei psychischen Erkrankungen. „Denn aus dem Verständnis der Zusammenhänge wachsen auch Möglichkeiten, sich seelisch gesund zu halten oder gegebenenfalls die Gesundheit wieder herzustellen“, betont Prof. Maier. Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen.

Kommentar schreiben

Danke, daß Sie sich entschlossen haben einen Kommentar zu schreiben! Bitte beachten Sie, daß unsere Kommentare moderiert werden um zu verhindern, daß der Bonner Presseblog als Plattform zum Spammen missbraucht wird.

CAPTCHA-Bild