Bonner Presseblog - Am Puls der Bundesstadt

Bonn

Freiwillige und Unternehmen können sich bürgerschaftlich engagieren

(Bonner Presseblog) Die Freiwilligenagentur Bonn bietet viele Möglichkeiten sich als Bürger freiwillig zu engagieren, als Einzelperson oder auch in einer Gruppe. Die Bereiche der Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig und umfassen Themen wie Betreuung und Begleitung, Bildung und Schule, Gartenarbeit, Beratung oder Büro und Verwaltung. Es werden immer wieder Menschen gebraucht, die sich beispielsweise für Kinder, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderung einbringen möchten. Weiterlesen

Bei Minusgraden auf Obdachlose achten

(Bonner Presseblog) Wenn die Temperaturen sinken, wird das Leben auf der Straße für Obdachlose zum doppelten Überlebenskampf. Deshalb sollten jetzt alle auf Hilfebedürftige achten und im Notfall Hilfe rufen.

Jede Übernachtung unter freiem Himmel birgt Risiken bis hin zum Tod durch Unterkühlung. Hinweise über hilfebedürftige obdachlose Menschen nehmen die Polizei sowie die Hotline des Stadtordnungsdienstes unter 0228 – 77 33 33 entgegen (montags bis freitags von 7 bis 1 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 1 Uhr). Weiterlesen

OB gibt Sachstandsbericht zur Flüchtlingssituation in Bonn

(Bonner Presseblog)  Die Bundesstadt Bonn gewährt jetzt 3843 Flüchtlingen Zuflucht (Stand: 22. Februar 2016). Als deutsche UNO-Stadt steht Bonn in einer ganz besonderen Verantwortung. Es besteht nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verpflichtung, diese Menschen, die vor Krieg, Tod und Verfolgung flüchten, mit offenen Armen und offenem Herzen aufzunehmen.
Einen umfangreichen Bericht zur Flüchtlingssituation hat die Stadtverwaltung am Donnerstag, 25. Februar, dem Rat vorgelegt.

Die Mitteilungsvorlage beschreibt die aktuelle Lage, nennt die Strategien zum Umgang damit und geht auf die nächsten erforderlichen Schritte ein. Die Stadtverwaltung äußert sich darin grundsätzlich über Asylverfahren und listet auch die Entwicklung der Zuweisungszahlen auf. Bei der Beschreibung der Kernaufgaben geht es um Schule und Bildung, Kinder und Jugendliche, Flüchtlingshilfe, Integration und Kommunikation. Schließlich wird auch der Bereich Kosten und Personalaufwand angesprochen.

Die Mitteilungsvorlage finden Sie hier:
Mitteilungsvorlage Sachstandsbericht Flüchtlinge [PDF, 219 KB]
25. Februar 2016
Teil der Mitteilungsvorlage ist eine Liste von Gebäuden, die für die Flüchtlingsunterbringung hergerichtet werden beziehungsweise die nicht kurzfristig oder nur mit hohem Aufwand zur Verfügung stehen könnten. Eine weitere Liste nennt die Freiflächen, auf denen temporäre Flüchtlingsunterkünfte und/oder dauerhafte Wohnbebauung möglich sind.
Liste Gebäude für mögliche Flüchtlingsunterkünfte [PDF, 93 KB]
Stand: 25. Februar 2016

Städtische Freiflächen zur Errichtung von temporären Flüchtlingsunterkünften und/oder dauerhaften Wohnbauprojekten [PDF, 91 KB]
Stand: 23. Februar 2016

Flüchtlinge: Stadt muss Ermekeilkaserne räumen

(Bonner Presseblog) Die Stadtverwaltung beginnt unmittelbar damit, die 340 Flüchtlinge, die in Haus 6 der Ermekeilkaserne untergebracht sind, in andere Gebäude zu verlegen. In dem Gebäude will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein Ankunfts- und Entscheidungszentrum einrichten.

Bis Ostern wird es deshalb keine weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen an die Stadt Bonn geben. Das hatte Regierungspräsidentin Gisela Walsken mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan vereinbart. Er wird in der nächsten Ratssitzung am 25. Februar einen Sachstandsbericht geben.

Mit Stand 22. Februar muss Bonn 3843 Asylsuchenden ein Dach über dem Kopf bereitstellen. Platz für die 340 Menschen aus Haus 6 wird in den Turnhallen des Robert-Wetzlar-Berufskollegs und des Heinrich-Hertz-Europakollegs geschaffen sowie in einem Teil der Poliklinik.

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Hackerangriff auf Bonner PresseBlog

Not all is lost
Not all is lost
Not all is lost

(Bonner Presseblog) Vor einigen Wochen wurde das Bonner PresseBlog Ziel eines nicht autotisierten Eingriffs, bei dem PM´s und Dateien gelöscht bzw. verändert wurden. Ob dies von außen, oder intern durch einen der Autoren, Mitarbeiter von Behörden, Parteien oder Organisationen geschah, die Zugangsberechtigung zum Einstellen von Meldungen hatten, wird z.Zt. überprüft.

Eindeutig festgestellt wurde bisher, dass alle Meldungen (bis auf eine) über den immer noch nicht beendeten Bonner Jugendamtsskandal gelöscht wurden, über den in mehreren regionalen und nationalen Medien ausführlich berichtet wurde.

Diese Meldungen werden rekonstruiert und erneut eingestellt.

Bis auf weiteres wurden aus naheliegenden Gründen sämtliche Zugangsberechtigungen gesperrt.

Außerdem werden überholte Pressemeldungen wie VHS- Termine, Verkehrs- und Sanierungsmaßnahmen der Stadt Bonn, etc. aus dem Archiv getilgt.

Weitere Überlegungen wie und in welcher Form das Bonner PresseBlog nach dem Umzug auf einen neuen Server weitergeführt wird, werden demnächst mitgeteilt.

Die Redaktion bittet alle, die das Bonner PresseBlog nutzten und diejenigen, welche die investigativen Recherchen verfolgten und kommentierten um Verständnis.

Peter Riemann

Jugendamt Bonn, oder wie man Kinder in den Suizid treiben kann?

Horst Weiberg Ausritt mit Tochter im Sommer 2011
Horst Weiberg Ausritt mit Tochter im Sommer 2011
Horst Weiberg Ausritt mit Tochter im Sommer 2011

Der Bonner Jugendamtskandal hat in lokalen und überregionalen Medien große Beachtung gefunden. Zum einen wegen der strukturellen Charakteristik, dem Zusammenwirken von Behörde, und dem Gericht, zum anderen wegen der extremen existentiellen und psychischen Belastung, der die Beteiligten ausgesetzt sind. Ganz besonders gilt das für die minderjährigen Mädchen, denen keine Berichterstattung hilft, sondern nur direkte und sachgerechte Entscheidungen der Verantwortlichen. Die ist aber nicht in Sicht…

Die gegenwärtige Situation

Es geht in dieser skandalösen und traurigen Geschichte um zwei Mädchen (Aileen und Sarah) von unterschiedlichen Müttern, die zusammen mit dem Stiefvater von Aileen in einem Haus wohnen. Die Verhältnisse werden laut schriftlicher Stellungnahme eines Nachbarn als äußerst besorgniserregend geschildert. Um das Haus herum sei alles vermüllt und verwahrlost. Es seien sogar Ratten gesehen worden. Die Mutter von Sarah hatte einen schweren Schlaganfall, war in Bereichen unter gerichtlicher Betreuung, hat laut Attest von 2011 eine dauerhafte hirnorganische Persönlichkeitsstörung und weitere Erkrankungen. Sie hatte sich bereits 2011 selber als erziehungsunfähig geschildert. Die Mutter von Aileen sei laut Jugendamtakte ebenfalls psychisch krank. Die Schule hatte mehrfach Zweifel an der Erziehungsfähigkeit von Aileens Mutter geäußert. Weder die Mädchen, noch Sarahs Mutter seien in den letzten drei Jahren von Nachbarn gesehen worden. Die Mütter und Kinder seien in der ansonsten lebendigen Nachbarschaft vollständig isoliert.

Die Suizidversuche von Aileen

Aileen habe laut Polizeibericht schon mehrfach versucht sich in brutaler Weise selbst zu töten. Sie leide an undifferenzierten Ängsten und schlimmen Schuldgefühlen. Aileen wurde von der Schule als verwahrlost bezeichnet. Aileen erschien in der Schule mit Brandverletzungen die es sich nach Auffassung der Lehrer nicht selbst beigefügt haben konnte. Ein Pädagoge wunderte sich, dass das von der Schule informierte Jugendamt, nie näher nachfragte. Eine der Familie nahestehende Diplom -Psychologin vermutete einen Missbrauch durch den Stiefvater. Der Vorwurf sexuellen Missbrauchs konnte laut Jugendamt nicht bestätigt werden. Aileen war laut Verfahrensbeistand schon mindestens dreimal in der Psychiatrie. Ist es nicht so, dass missbrauchte Kinder fast immer erst im Erwachsenenalter über ihre Erfahrungen berichten?

Nach einem Selbsttötungsversuch und einem Aufenthalt in der geschlossenen Kinder- und Jugendpsychiatrie wollte Aileen lieber in die offene Psychiatrie als „nach Hause“. Aber man schickte sie trotzdem zurück zu ihrer „Familie“. Warum bloß, wurde für Aileen kein Aufenthalt in einem betreuten Wohnheim vorgesehen? Weiterlesen

Der Stadtrat tagt am 25. Februar öffentlich

(Bonner Presseblog) Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung tritt der Rat der Stadt Bonn am Donnerstag, 25. Februar, zusammen. Beginn ist um 18 Uhr im Ratssaal des Stadthauses, Berliner Platz 2. Die öffentlichen Unterlagen können Sie im Internet unter www.bonn.de/@boris einsehen. Sofern die Stadtverordneten zustimmen, wird die Sitzung auch live auf der Internetseite http://video.bonn.de übertragen.

Es geht wieder los! Der Original Bonner Nachtwächter zieht wieder durch die Stadt!

(Bonner Presseblog) Die ersten öffentlichen Führungen für März und April sind wieder über Bonnticket buchbar!
Unsere Stadtführung erfreut sich auch im 9. Jahr größter Beliebtheit. Viele Bonner gehen mit anderen Augen durch ihre Stadt und nehmen Häusermarken, Straßennamen und alte Mauern ganz anders wahr, das freut uns! Wenn sie dies auch möchten, dann begleiten sie den Bonner Nachtwächter, das Original durch das 17. Jahrhundert, in dem die Pest und auch einige kriegerische Auseinandersetzungen unserer schönen Stadt und ihren Bewohnern schwer zu schaffen machten. Termine und alle Infos finden sie auf unserer Internetseite: www.rheinschleier.de

Pressekontakt:
Elisabeth und Karl Friedrich Schleier, In den Bieshecken 23, 53229 Bonn, Telefon: 0228/3904562, mail: info@rheinschleier.de, Webseite: www.rheinschleier.de

Unternehmensportrait:
Herzlich willkommen bei unseren Erlebnisstadtführungen!
Wir sind freie Gästeführer der Stadt Bonn und Mitglied in der Deutschen Gilde der Nachtwächter, Türmer und Figuren e.v., sowie im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland.
Wir schreiben alle unsere Texte nach ausführlichen Recherchen selbst.
Bei uns ist jede Stadtführung ein kleines Theaterstück auf der Straße, natürlich in historischen Kostümen.
Lassen Sie sich in eine andere Zeit entführen

Der Bonner Kussmund ist wieder da

(Bonner Presseblog) Der beliebte rote Kussmund kommt wieder. Die Stadt Bonn legt für ihr Merchandising jetzt eine neue Version der Kussmund-Linie auf. „Die Souvenirs und Artikel mit dem Kussmund hatten regelrecht ?Kultcharakter? und waren bei Bonnerinnen und Bonnern, Touristinnen und Touristen und Besucherinnen und Besuchern der Stadt sehr beliebt“, erklärt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Weiterlesen

VHS-Vortrag über die Entwicklung von Truppenübungsplätzen

(Bonner Presseblog) Auf alten Truppenübungsplätzen betreiben Bundeswehr und Bundesforst naturverträgliches Geländemanagement. Seltene Käfer und Pflanzen siedeln sich dort an, wo früher Panzer rollten. Über die Weiterentwicklung der ehemals militärisch genutzten Flächen im Sinne der Artenvielfalt spricht Gunther Brinkmann, Leiter der Sparte Bundesforst bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma) am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr in der Ellerstraße 56, dem Sitz der BIma. Weiterlesen