Jan Claudius Lechners Appell: Mehlemer Bachbett sauberhalten!

(Bonner Presseblog) In der Nacht zum 30. Juli 2014 haben außergewöhnlich starke Niederschläge den Mehlemer Bach derart anschwellen lassen, dass der Mehlemer Bach abermals Schäden angerichtete. Der Bach ist während des Unwetters am Einlass an der Domhofstraße leicht über das Ufer getreten. Die beiden neu installierten Rechen oberhalb des Bachlaufs haben teilweise ihre Funktion erfüllt und einen Teil des Treibguts abgefangen. Ein Rechen wurde dabei beschädigt. V.a. jede Menge Schwemmholz hat sich wieder an der Brücke und am Bachgeländer verfangen. Darunter auch mächtige Holzstücke, die eigentlich nicht mehr mitgerissen werden dürften. Wir haben uns mit der Verwaltung in Verbindung gesetzt und werden uns dafür einsetzen, dass die Verwaltung die Bachanlieger nochmals darauf hinweist, dass 1. in den ersten drei Metern ab Böschungsoberkante keine Schuppen, Zäune, Abfalltonnen, Komposter oder ähnlich abschwemmbares Material stehen dürfen, 2. es nicht zulässig ist, Gartenabfälle wie Rasen- oder Gehölzschnitt an oder gar in der Böschung des Gewässers zu lagern, da dadurch nicht nur der Böschungsbewuchs unterdrückt und die Wasserqualität durch Sickersäfte beeinträchtigt wird, sondern bei Hochwasser kann das ablaufende Wasser solches Material mitreißen und zur Verstopfung unterhalb gelegener Durchlässe und Brücken führen, 3. wenn festgestellt wird, dass sich Bauwerke oder Material weniger als 3 Meter von der Böschungsoberkante befinden, so kann die Untere Wasserbehörde dagegen mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen vorgehen.
Bereits nach den beiden letzten heftigen Unwettern 2010 und 2013 hatte die Stadt im Bereich der Domhofstraße die Bachsohle von Schwemmgut und Geröll befreit sowie alle erforderlichen Sicherungsarbeiten durchgeführt. Außerdem hatte die Stadt Eigentümer von Privatgrundstücken im Überschwemmungsgebiet entlang des Mehlemer Baches aufgefordert, dort noch liegendes Schwemmgut und abschwemmbares Material möglichst bald zu entfernen.
Insgesamt legte die Stadtverwaltung der Bezirksvertretung Bad Godesberg im September 2013 auf der Basis einer hydraulisch-hydrologischen Studie vier Maßnahmenpakete mit unterschiedlichen Varianten vor. Eine Vorzugsvariante wird momentan erarbeitet, die die geringsten eigentums- und planungsrechtlichen Schwierigkeiten erwarten lässt.
Erste Maßnahmen sollen nach Möglichkeit noch im Jahr 2014, spätestens aber in 2015 beginnen. Angestrebt ist der Neubau des Durchlasses Domhofstraße sowie die Verbesserung der Situation im Auslauf des Durchlasses Domhofstraße bis zur Mainzer Straße.
Da die Bürgerinnen und Bürger während des gesamten Planungsprozesses beteiligt werden sollen, ist eine Vorstellung der Ergebnisse in der Septembersitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg erwünscht.

Pressekontakt:
Jan Claudius Lechner
Langenbergsweg
53179 Bonn

Unternehmensportrait:
Jan Claudius Lechner
Mitglied des Rates der Bundesstadt Bonn
www.cdu-mehlem.de
www.jan-claudius-lechner.de

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