Die Bonner GRÜNEN verurteilen das Pariser Attentat aufs Schärfste

Mit Fassungslosigkeit, Trauer und Wut haben wir die Nachricht von dem Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ vernommen. Unser tiefes Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Opfern, Verletzten und deren Angehörigen. Zu den zwölf Opfern gehören die kreativsten Zeichner der Zeitschrift, Charb, Cabu, Wolinski und Tignous, die zum Teil bereits unter Polizeischutz standen, sowie zwei Polizisten. Die gut informierten und skrupellosen Täter haben mit schweren Waffen das Feuer auf die in der Redaktionssitzung versammelten Mitarbeiter eröffnet.

Dazu sagte die Sprecherin Alexandra Geese: „Dieses Attentat ist ein unerträglicher Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit und auf das demokratische Miteinander. Die Gesellschaft ist aufgefordert, diese Werte mit aller Macht zu verteidigen. Gegen jeden Extremismus, sei er politisch oder religiös motiviert.“
Der Pariser Anschlag darf jedoch nicht als Grund für ein erneutes Aufflackern der Islamfeindlichkeit missbraucht werden. In diesem Sinne begrüßen wir die scharfe Verurteilung des Attentats durch die Arabische Liga und die Al-Ashar-Universität in Kairo als wichtige Autorität des sunnitischen Islam und werden uns jeder anti-islamischen Instrumentalisierung des barbarischen Angriffs sowie jeder Diskriminierung unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger entgegenstellen.
Die Bonner GRÜNEN wünschen eine enge Zusammenarbeit aller gemäßigten Kräfte, die sich unabhängig von ihrer religiösen, politischen und philosophischen Heimat für freiheitliche und demokratische Werte und für Respekt vor allen Andersgläubigen und Andersdenkenden einsetzen.

Kommentare

  • Kommentiert:13.01.2015
  • Autor:Riemann

„Dieses Attentat ist ein unerträglicher Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit und auf das demokratische Miteinander.“
Der neueste Beitrag auf dem Bonn-Blog thematisiert das:
„Reale Gewalt gegen die Pressefreiheit… ein aktueller Anlass um zu fragen ob in Bonn diesbezüglich mit der abstrakten Gewalt und mit dem demokratischen Miteinander etwas schief läuft. Hatte nicht SPD-Oberbürgermeister Nimptsch Front gegen eine Art von „Lügenpresse“ (Unwort des Jahres 2015) gemacht und meint nun seine „Wahrheit“ gegen die Presse mit Rechtsanwälten durchdrücken zu müssen. Offenbar möchte er den begründeten Verdacht zerstreuen, er handele als „Entsorgungsunternehmen“ der Fakten zum WCCB-Skandal. Der entpuppt sich mit Hilfe des Bonner Generalanzeigers immer mehr als eine der größten Verwaltungsgaunereien der BRD.“
http://www.bonner-presseblog.de/bonn/die-verfluchte-auladecke-1-f-naujoks-ein-psychogramm

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