Hat der WCCB-Skandal auch das Festspielhaus gekippt?

Das BeethovenFestSpielHaus Bonn, eine Lösung unter Freunden
Das BeethovenFestSpielHaus Bonn, eine Lösung unter Freunden
Das BeethovenFestSpielHaus Bonn, eine Lösung unter Freunden

(Bonner Presseblog) „Im kommenden Jahr sind es zehn Jahre, die seit dem Scheitern des WCCB-Projekts vergangen sind. Die Nachwirkungen dieses Falles belasten Bonn bis heute.“

Ein Kommentar von GA-Chefredakteur Helge Matthiesen, der so manchem aus der Seele spricht.

„Ist es angesichts widersprüchlicher Gerichtsentscheidungen, verantwortungsscheuer ehemaliger Entscheidungsträger und giftiger Streitereien um die Deutungshoheit nicht an der Zeit, auch die Aufarbeitung für gescheitert zu erklären und zur Tagesordnung überzugehen?

Ein Schlussstrich hat ein paar Vorteile. Wie ein Trauma lastet das gescheiterte Projekt auf Rathaus und Politik. Das Selbstvertrauen, auch große Projekte über die Bühne zu bekommen, hat schweren Schaden genommen. Unter Bärbel Dieckmann war vielen im Stadthaus offenbar nicht klar, dass die rheinische Art und Weise, auch große Vorhaben wie die Reparatur von Schultoiletten zu organisieren, ihre Grenzen hat. Das Scheitern des Festspielhauses ist eine unmittelbare Folge des verlorenen Vertrauens…“

Bei solchen politischen Unfällen helfen Frau Monika Wulf-Mathis und Herrn Michael Gussone von den Fest-Spielhaus-Freunden auch keine gelben Warnwesten. Aber, wenigstens hat Bärbel Dieckmanns Nachfolger und Parteigenosse Jürgen Nimptsch das Grundstück heimgeholt, das ist ja auch was!

Kommentare

  • Kommentiert:11.04.2018
  • Autor:Riemann

Nein, zum Festspielhaus, Bonn im September 2012

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