WCCB-Bürgschaft: SPK war resistent gegen Dieckmanns Verwaltungslüge

WCCB Die berühmte Ratssitzung mit Bärbel Dieckmann , Foto Bonner Presseblog
WCCB Die berühmte Ratssitzung mit Bärbel Dieckmann , Foto Bonner Presseblog
WCCB Die berühmte Ratssitzung mit Bärbel Dieckmann , Foto Bonner Presseblog

(Bonner Presseblog): Schon vorgestern, vor dem Gerichtstermin, berichtete der GA ausführlich, was aufmerksame Bonner schon lange wussten: „Dass sich „die hohe Skandal-Rauchsäule, die jahrelang über dem World Conference Center Bonn (WCCB) stand, sich fast verflüchtigt hatte.“

Das kritische Begleitkommando des GA und der Chronist des Bonner Presseblogs, der schon viel früher wegen der kriminellen Machenschaften des Ex-SGB Chef Friedhelm Naujoks bei der Aualdecke im KAG und den unzulässigen Trinkwasserpanschereien „Lunte gerochen“ hatten, können sich nun bestätigt fühlen. Allein was nützt`s.

„Es gab zunächst Feuer und Flammen, nachdem die Staatsanwaltschaft im Herbst 2009 zu ermitteln begann und später nicht weniger als zehn Personen anklagte: fünf städtische Bedienstete, fünf andere. Die gesamte Palette der Korruption wurde aufgerufen, aber verurteilt wurden nur jene Angeklagten mit südkoreanischem Namen (Man-Ki Kim, Young-Ho Hong, Ha-Sung Chung), dazu ein deutscher – vorbestrafter – Rechtsanwalt. Bei allen städtischen Angeklagten agierte hingegen die Prozessökonomie.“

Der Ausgang der Strafprozesse suggeriert, dass die Schuldfrage geklärt sei. Aber so einfach ist es beim WCCB, einer Mischung aus Geisterbahn und Spiegellabyrinth, nicht. Aufgeklärt wurde wenig von dem, was den Hauptgeschädigten, den Bonner Steuerzahler, interessiert: Wer hat uns das alles eingebrockt – ein Projekt, das uns null Euro kosten sollte, für das nun aber rund 300.000.000 Euro auf dem Deckel stehen? (Anm. d. Verf.: Die Gesamtsumme ist immer noch unklar!) Zudem wurden die Ratspolitiker von der Verwaltung im Glauben gelassen, bei SMI Hyundai/Kim handele es sich um einen solventen Investor (siehe „Widersprüche“). Sie sollten ihren Arm nur zum richtigen Zeitpunkt zum „Go“ (2005) oder „Weiter so“ (2009) heben. Die Juristen sagen dazu „täuschungsbedingter Irrtum“.

Der basierte von Anfang an auf dem inzwischen in Bonn berüchtigten Automobilkonzern Hyundai, dessen weltweit bekanntes Logo schon bewundert werden konnte, bevor Verwaltung, Politik, Bürger und Kreissparkasse sich über die Bürgschaft der Frau Dieckmann, genannt „Nebenabrede“ Gedanken machen mussten.

 

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