Bonn: Bonner Museum Koenig begründet mit vier Partnern den Humboldt-Ring

(Bonner Presseblog) Bonn: Die fünf großen, international tätigen naturkundlichen Forschungsmuseen in Bonn, Berlin, Karlsruhe, Stuttgart und München haben ein Kooperationsabkommen zur Gründung eines neuen Verbundes unterzeichnet. Dem Humboldt-Ring gehören an: das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, das Museum für Naturkunde (Berlin), das Staatliche Museum für Naturkunde (Karlsruhe), das Staatliche Museum für Naturkunde (Stuttgart) und die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (München).

Der Zusammenschluss ist in seiner Gesamtheit für Deutschland einmalig: Die beteiligten naturwissenschaftlichen Sammlungen und Forschungsinstitute bilden mit ihren zusammen mehr als 75 Millionen Objekte umfassenden wissenschaftlichen Sammlungen, ihren zahlreichen Laboren und Bibliotheken und mehr als 290 Wissenschaftlern die größte naturkundliche Infrastruktur in Deutschland.

Übergeordnetes inhaltliches Ziel ist die Förderung und der Ausbau innovativer, integrativer Forschung inklusive der dazu notwendigen Infrastruktur im Bereich der Biodiversität und Evolution sowie zu den Wecheselwirkungen zwischen unbelebter und belebter Natur, der System-Erde-Forschung. Der Humboldt-Ring strebt bei gleichzeitiger Bewahrung der föderalen Eigenständigkeiten der verbundenen Institutionen eine gemeinsame Vertretung in nationalen und internationalen Angelegenheiten an. Der Name des neuen Verbunds wurde zu Ehren des großen deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt gewählt, dessen auf Gelände- und Sammlungsarbeit beruhende, interdisziplinärer Erforschung und Vermittlung der Naturgeschichte und Naturprozesse sich die unterzeichnenden Institutionen verpflichtet fühlen.

Kontakt: Sabine Heine, Pressestelle Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Telefon (02 28) 9 12 22 15, E-Mail s.heine.zfmk@uni-bonn.de.

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