Das Chinesische Kulturjahr wird sechs Wochen lang in Bonn gefeiert

(Bonner Presseblog) Anlässlich des Chinesischen Kulturjahres in Deutschland findet in Bonn sechs Wochen lang ein ausgedehntes Programm unter dem Motto „Europa trifft China – China trifft Europa“ statt, das auf ein halbes Jahrtausend der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Weltregionen zurückblickt. Teil des Programms ist eine Ausstellung über „Die Anfänge des Wissensaustauschs: Jesuiten-Missionare in China vom 16. bis zum 18. Jahrhundert“ in der Bundeskunsthalle, die am Donnerstag, 3. Mai, um 19 Uhr durch Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch als Schirmherr der Veranstaltungsreihe eröffnet wird.

Zur Eröffnung spricht außerdem als Abgesandter des Auswärtigen Amtes Botschafter Dr. Heinrich Kreft über den Wissensaustausch zwischen Deutschland und China. Den Part aus der Sicht Chinas übernimmt für die chinesische Botschaft in Deutschland der Gesandte Botschaftsrat für Bildung Dr. Jiang Feng. Oberbürgermeister Nimptsch sieht die Veranstaltungsreihe als „ein besonderes Aushängeschild für Bonn als internationalem Standort für hochwertige Bildung, Kultur und Wissenschaft“. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Juni und wird von Vorträgen und Veranstaltungen begleitet.

Zu den Höhepunkten des Programms in der Bundeskunsthalle zählt ein wissenschaftliches Symposium, das am 10. und 11. Mai in englischer Sprache den Anfängen des Wissensaustauschs zwischen Europa und China auf den Grund geht. Am 17. Mai trifft um 19 Uhr beim „Dialog der Kulturen“ chinesischer Maskentanz auf zeitgenössischen europäischen Tanz. Künstler der Sichuan Oper aus Bonns Projektpartnerstadt Chengdu nehmen daran teil. Es handelt sich um eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bonn und der Bundeskunsthalle.

Auch an anderen Orten in Bonn wird das Begleitprogramm fortgeführt: Im Dorint-Hotel auf dem Venusberg werden am 31. Mai unter dem Titel „Wirtschaftskonferenz China“ Chancen für die deutsche Wirtschaft in China diskutiert. Im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses wird am 9. Juni um 19 Uhr der Einfluss westlicher klassischer Musik in China mit Musikbeispielen erläutert. Das Abschlusskonzert der Veranstaltungsreihe wird am 15. Juni um 19.30 Uhr in der Trinitatiskirche in Endenich veranstaltet. Mit Remi Geniet steht ein Preisträger der International Telekom Beethoven Competition auf der Bühne.

Veranstaltet wird die Reihe „Europa trifft China – China trifft Europa“ vom Ostasien-Institut sowie der Bonner Gesellschaft für China-Studien.

Weitere Infos gibt es unter www.europatrifftchina.de.

Pressekontakt
Dr. Therese Geulen
Telefon 0180 1 53 11 35
dr.therese.geulen@bgcs-ev.de

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