Frei und ohne Angst sein – SPD beteiligt sich an Menschenkette in Bad Godesberg

Nach den Morden an den Journalisten und Zeichnern des französischen Magazins „Charlie Hebdo“ in Paris haben viele Menschen das Bedürfnis, ihre Erschütterung darüber öffentlich kundzutun. Deshalb beteiligt sich die SPD Bad Godesberg an der Menschenkette zwischen der Moschee auf der Bonner Straße und der Marienkirche an der Burgstraße. Hillevi Burmester, stellv. Bezirksbürgermeisterin: „Hier können wir unser tiefes Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer ausdrücken, mit ihnen trauern und ihre Wut teilen. Diese Menschen starben, weil sie ihre Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit ausübten. Grundrechte, für die sich die SPD seit ihrer Gründung einsetzt. Sie sind Voraussetzung für eine Gesellschaft, in der wir frei und demokratisch, friedlich und respektvoll zusammen leben wollen.“

Daher begrüßt die SPD ausdrücklich, dass sich viele gesellschaftliche Gruppen, kirchlich Aktive aller Religionsgemeinschaften und viele Einzelpersonen an den derzeitigen Aktionen gegen Rassismus und Gewalt beteiligen.

„Wir wollen ein Zeichen setzen gegen jegliche Art von Intoleranz, Extremismus, Fundamentalismus und Gewalt; ein Signal für unsere Verfassung, für Dialog und Frieden“, so Bea Buttler, eine der beiden SPD-Vorsitzenden in Bad Godesberg. „Gemeinsam wollen wir diese Signale in die Menschenkette hineintragen.“

Treffpunkt am morgigen Mittwoch, 14. Januar 2015, um 19.15 Uhr vor dem SPD-Parteiheim an der Moltkestraße 3.

Kommentare

  • Kommentiert:13.01.2015
  • Autor:Riemann

Man kann nur hoffen, dass Frau Burmester und Frau Buttler dafür sorgen, dass SPD-OB Nimptsch nicht an der Veranstaltung teilnimmt. Das könnte nach seinen diversen Attacken gegen die Lokalpresse falsch verstanden werden. Nicht von ungefähr beginnt mein neuester Blogbeitrag so:
Reale Gewalt gegen die Pressefreiheit… ein aktueller Anlass um zu fragen ob in Bonn diesbezüglich mit der abstrakten Gewalt etwas schief läuft. Hatte nicht SPD-Oberbürgermeister Nimptsch Front gegen eine Art von “Lügenpresse” (Unwort des Jahres 2015) gemacht und meint nun seine “Wahrheit” gegen die Presse mit Rechtsanwälten durchdrücken zu müssen. Offenbar möchte er den begründeten Verdacht zerstreuen, er handele als “Entsorgungsunternehmen” der Fakten zum WCCB-Skandal. Der entpuppt sich mit Hilfe des Bonner Generalanzeigers immer mehr als eine der größten Verwaltungsgaunereien der BRD.
http://www.bonner-presseblog.de/bonn/die-verfluchte-auladecke-1-f-naujoks-ein-psychogramm

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