Hochschulranking – die (am) besten (zu verwertenden) Absolventen?

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(Bonner Presseblog) Rankings sollte man nicht absolut sehen, sondern im Kontext. Wer Untersuchungen erhebt (und in wessen Auftrag)  ist ebenso bedeutsam wie wer befragt wird.

„Für das sogenannte Employability-Ranking haben die französische Personalberatung Emerging und das Marktforschungsunternehmen Trendence knapp 6.000 Personaler und Geschäftsführer aus 20 Ländern gefragt: Welche Hochschulen bilden die „berufsfähigsten“ Absolventen aus? Den ersten Platz national belegt die TU München.“

Das kommt nicht unerwartet, denn die TUM mit ihrem Stammgelände in der Maxvorstadt belegt bei nationalen und internationalen Hoch­schul­ran­kings re­gel­mä­ßig die vor­deren Plät­ze.

Von den Hochschulen im Rheinland belegen die RWTH Aachen Platz 9, die Universität zu Köln Platz 19, gefolgt von der FH Aachen (21), der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf (25) und der rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (47).

„Internationale Personaler und Geschäftsführer sind jedoch nach wie vor am stärksten an Absolventen amerikanischer und britischer Hochschulen interessiert: Unter den Top Ten des weltweiten Rankings sind sechs Universitäten aus den USA (Kalifornien, Harvard, Stanford, Yale, Massachusetts, Princeton) und zwei aus Großbritannien (Cambridge, Oxford) vertreten. Die TU München liegt in diesem Ranking auf Rang acht.“

Würde man in 20 Ländern jeweils 300 andere „Personaler“ und Geschäftsführer fragen, sähe die Liste sicher anders aus. Trotzdem lassen sich Rückschlüsse nach der Bedeutung der Kompatibilität von Absolventen erkennen.

Wie die Arbeitgeber zu diesem Urteil kommen, darüber macht sich Julia Bernewasser auf ZEIT-ONLINE Gedanken.

Zum Hochschulranking aus der University Employability Survey geht es hier entlang.

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