Sanierung Beethovenhalle – seit Naujoks nichts als Stress?

F. Naujoks in der Beethovenhalle 2005
F. Naujoks in der Beethovenhalle 2005
F. Naujoks in der Beethovenhalle 2005

(Bonner Presseblog) Platzt der Zeitplan für die Beethovenhalle, fragt der Bonner Generalanzeiger. „Bei der Sanierung der Beethovenhalle bahnt sich ein handfester Streit unter den Projektbeteiligten an“, berichtet Chefredakteur Andreas Baumann. „Die Stadt Bonn ist unzufrieden mit der Arbeit des Architektenbüros Nieto Sobejano Arquitectos GmbH aus Berlin, das als Objektplaner engagiert ist…“

Und wieder sind die Architekten „am dransten“, obwohl das SGB immer als sachkundiger Bauherrenvertreter quasi die Oberleitung innehat. „Die Stadt hat ihre Anwälte eingeschaltet und behält sich Schadenersatzforderungen gegen die Architekten vor.“

Irgendwie scheint der Wurm in dem denkmalgeschützten Bauwerk zu  sein. Unter dem selbsternannten SGB-Obermanager Naujoks (SPD) gelangte im Jahr 2005 Feinstaub in die Klais-Orgel, dann gab es Verzögerungen beim Brandschutz (s. Foto), als das SGB der Stadt Bonn die so genannte „Betriebsführerschaft“ innehatte.

Der unbehelligte „Mehrfachstraftäter“ Friedhelm Naujoks war zwar längst nach tatkräftiger Unterstützung von OB Jürgen Nimptsch großzügigst abgefunden und geschasst worden, als  Stadtdirektor Wolfgang Fuchs (der sich ebenfalls ein klein wenig schützend vor den Gebäudemanager Naujoks gestellt hatte) im Frühjahr 2015 die extreme Kostenexplosion erklären musste.

Dann kam im August 2016 „völlig unerwartet“ der Asbestfund in den Lüftungsrohren – und mit ihm die Mehrkosten, etwas, was man inklusive des Zeitverzuges schon vom SGB-Skandalprojekt Konrad- Adenauer-Gymnasium kannte.

Immerhin musste nicht wie im KAG nach der Sanierung eine von den Gutachtern der Staatsanwaltschaft festgestellte Baugefährung im Nachhinein als Straftatbestand vertuscht werden, wobei gewisse Politiker nicht fehlen durften. Auch musste die Öffentlichkeit nicht von den vereinten SGB-Oberen und vom Naujoks-Spezl Manfred Knobloch, der seine eigenen Fehler geradebiegen durfte, belogen und betrogen werden, was man angesichts der jahrelangen Gefahrenabwehr des skandalumwitterten SGB immerhin als großen Fortschritt werten kann…

Was bleibt sind (wieder einmal) die unerwartet hohen Kosten für den Bonner Steuerzahler und nicht nur für die Beethovenhalle. „Die waren mit 60 Millionen mit einem „Schwankungsrisiko“ von 20 Prozent anvisiert.“ Aktuell sind es lt. Express vom 30.06.2017 stolze 70,6 Millionen.“

Berechtigterweise taucht im Express die Frage auf: „Warum kann die Stadt eigentlich nicht richtig planen? „Bei der Beethovenhalle wird deutlich, dass auch die Verwaltung nicht richtig auf Spur ist.“  Doch war sie das je?  Insider wissen, solange eine inkompetente Abteilungsleiterin aus der Eifel Rat und Öffentlichkeit belügt und solange belastetes Alt-Personal im Amt ist, das z.T. durch Friedhelm Naujoks importiert wurde, solange wird es keine Veränderung geben… schon gar nicht, wenn noch kein verantwortlicher Betriebsleiter gekürt ist…

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