„Provisionen offen legen“

(Bonner Presseblog) „ Fragen wir den Möbelverkäufer im Möbelhaus nach seinem Provisionserlös? Nein, oder machen wir ihn gleichzeitig für die Abholzung der Urwälder verantwortlich? Nein!“, so Baumgarten vom Versicherungsmaklerbüro GUT-NASS. Diese Diskussion in den Medien ist wieder einmal Blendwerk und Täuschung. Die Schieflage der Lebensversicherer und auch privaten Krankenversicherer hat unter anderem massiv die Politik zu vertreten. Wer hat die gesetzliche Rente an die Wand gefahren und die Bürger gedrängt, neue Sparverträge abzuschließen? Wer hat die Bürger mit ihrem kleinen Ersparnissen in Aktienwerte gehetzt? Die Politik aus allen Parteien. „Die Bürger müssen die Gelegenheit nutzen, von den Börsenkursen zu profitieren“. Hierzu brauchte man Vertreter. Von heißer Luft und Liebe kann kein Vertreter lange überleben. Die Vertreter über die Stammorganisationen und die Makler waren nicht das Provisionsproblem mit 7-9 Monatsbeiträgen bei der Krankenversicherung oder 4,2% des Beitrages für 10 Jahre bei der Lebensversicherung.

Die üblen Abkassierer waren die großen Strukturvertriebe, die sich gerne mit Politikern zeigten und auch diese gerne „verrenteten“. Kritik und Hinweise auf zahlreiche Provisionsauswüchse kamen aus der Vertreterschaft, aber diese wurden ignoriert. Über diese Vertriebe wurden streckenweise 16 Monatsbeiträge bei der Krankenversicherung und 6 % auf die Versicherungssumme bei Lebensversicherungen gezahlt. Das war Wucher!

Was nun aber passiert, ist pure Berufsdiskriminierung. Die Gleichmacherdiktatur aus Brüssel sieht hier wieder ein Betätigungsfeld und hat mit Frau Aigner als Verbraucherministerin wieder einen nützlichen Handlanger ohne Ahnung gefunden. Die Honorarlobby sieht ihre Zeit gekommen. Grundsätzlich hat die Honorarberatung ihre Berechtigung, weil sie dem Makler oder Vertreter interessante und zusätzliche Betätigungsfelder eröffnet. Grundsätzlich sollte es aber dem Vertreter bzw. Makler überlassen bleiben, in welchen Versicherungszweigen er Honorar oder Provision nimmt. Das durchschnittliche Stundenhonorar beträgt etwa.75€ zzgl. Mehrwertsteuer. Diesen Satz kann man keinem Kunden jährlich für eine Beratung berechnen. In solchen Fällen sollte man die durchschnittliche Courtage von 22,5% der Nettoprämie über den Versicherer abrechnen. Die Vertreterschaft muss sich auf eigene Kosten weiterbilden, soll Nachwuchs aufbauen und muss sich mit einer teuren Berufshaftpflicht-versicherung versichern. Wenn wir einkaufen, vergleichen wir Preise über den Gesamtbeitrag. Bei Aldi steht unter dem Toastpreis auch nicht der Gewinn von Aldi! Da braucht man sich dann auch nicht wundern, dass alle 4 Minuten ein Deutscher aus dieser Republik auswandert.

Der Vorwand, mit der Abkehr vom Provisionssystem würde dem Kunden zukünftig nicht mehr das „falsche Produkt“ verkauft werden, ist schlicht und ergreifend blanker Blödsinn.Wenn nur ein Bruchteil der Politiker so ehrlich wäre wie die große Mehrheit der Versicherungsvertreter, dann wäre dies ein blühendes Land ohne jegliche Probleme!!

Pressekontakt
GUT-NASS Versicherungsmakler
Frank Baumgarten
Hubertus Allee 23
53125 Bonn
Tel.: 0228 – 298974
E-Mail: gutnass@gutnass.de
Internet: www.gutnassversicherungsmakler.de

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